Sommer 2005: 3,1 Millionen mehr Flugpassagiere mit Auslandsziel

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, flogen während der Sommerflugplanperiode von April bis Oktober 2005 von deutschen Flughäfen 41,5 Millionen Passagiere in das Ausland. Das waren 7,7% beziehungsweise 3,1 Millionen mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum; der innerdeutsche Luftverkehr kam mit 12,8 Millionen Passagieren auf einen Zuwachs von 4,8%. Die Gesamtzahl der Fluggäste mit In- und Auslandsziel lag damit bei 54,3 Millionen (+ 7,0%).

In europäische Länder flogen von April bis Oktober 2005 mit 32,6 Millionen Personen 8,3% mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Hier stand Spanien als traditionell aufkommensstärkstes Zielland mit hohem Tourismusanteil mit 7,2 Millionen Passagieren (+ 7,5%) an erster Stelle; die Balearen (3,3 Millionen Fluggäste) erreichten dabei ein Plus von 8,3%, während die Kanaren (1,4 Millionen) ihr Vorjahresergebnis um 2,4% steigerten.

Die Türkei hatten 4,0 Millionen Flugpassagiere zum Ziel (+ 3,7%); insbesondere der für den Tourismusverkehr bedeutende Flughafen Antalya (2,2 Millionen) erzielte dabei ein Plus von 6,4%. Griechenland (2,0 Millionen) erhöhte sein Ergebnis um 2,0%. Ebenfalls mehr Passagiere flogen in die aufkommensstarken europäischen Zielländer, die neben dem Flugtourismus auch einen hohen Anteil an Geschäftsreisenden aufweisen: Vereinigtes Königreich (3,4 Millionen; + 6,4%), Italien (3,1 Millionen; + 11,8%), Frankreich (1,9 Millionen; + 3,0%), Österreich (1,4 Millionen; + 10,2%) und die Schweiz (1,2 Millionen; + 9,6%).

Nach Afrika reisten 1,7 Millionen Passagiere (+ 3,2%) mit dem Flugzeug. Das am häufigsten nachgefragte Ziel war hier Ägypten, das mit 0,7 Millionen 3,5% weniger Flugpassagiere hatte. Mehr Touristen flogen in diesem Sommer nach Tunesien (0,5 Millionen; + 1,5%).

Zum amerikanischen Kontinent flogen 4,0 Millionen Personen (+ 6,0%). Die USA (2,8 Millionen) erzielten ein Plus von 7,9%, Kanada (0,6 Millionen) hatten 9,5% mehr Fluggäste als Ziel, während das vom Tourismus bestimmte Passagieraufkommen in die Dominikanische Republik (0,1 Millionen) um 4,8% unter dem Vorjahreswert lag.

Nach Asien (3,2 Millionen) reisten mit dem Flugzeug 5,9% mehr Personen. China (0,4 Millionen) baute seine führende Position unter den asiatischen Zielländern mit einem Passagierzuwachs von nahezu einem Fünftel (+ 19,3%) vor dem zweitplazierten Land Japan (0,3 Millionen; + 2,0%) weiter aus. Nach Thailand, dem besonders von der Tsunami-Flutkatastrophe betroffenen Land, flogen mit 0,3 Millionen 3,8% mehr Personen als im Sommer 2004.

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