Deutschlands wichtigste Handelspartner 2004

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, lag im Jahr 2004 – wie auch im Vorjahr – Frankreich vor den Vereinigten Staaten und Großbritannien an der Spitze der Bestimmungsländer deutscher Exporte. Im letzten Jahr wurden von Deutschland Waren im Wert von 75,3 Mrd. Euro (Anteil von 10,3% an den gesamten deutschen Ausfuhren) nach Frankreich exportiert, in die Vereinigten Staaten Waren im Wert von 64,8 Mrd. Euro (8,8%) und nach Großbritannien Waren für 61,1 Mrd. Euro (8,3%).

In der Rangfolge der ersten 15 Abnehmerländer deutscher Exporte hat sich die Reihenfolge auf den ersten 5 Plätzen gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Rang 6 ging an Belgien, das sich an Österreich vorbei schieben konnte. Auch Polen und die Tschechische Republik tauschten auf den Rängen 11 und 12 die Plätze. Zu- oder Abgänge waren in den Top 15 der deutschen Ausfuhrrangliste, in der sich insgesamt 10 Länder der Europäischen Union befinden, nicht zu verzeichnen. Insgesamt entfielen auf die 15 wichtigsten Ausfuhrländer etwas mehr als 74% (545,6 Mrd. Euro) aller deutschen Exporte.

Die ersten drei Plätze bei den Einfuhren sicherten sich – wie auch im Vorjahr – Frankreich (52,2 Mrd. Euro; Anteil von 9,0% an den gesamten deutschen Einfuhren), die Niederlande (47,9 Mrd. Euro; 8,3%) und die Vereinigten Staaten (40,3 Mrd. Euro; 7,0%). Auf den nachfolgenden Rängen tauschten die Schweiz und Japan (Plätze 9 und 10), Spanien und die Tschechische Republik (Plätze 11 und 12) sowie Russland und Polen (Plätze 13 und 14) die Plätze. Wie in der Ausfuhr gab es auch in der Rangliste der 15 wichtigsten Einfuhrländer keine Zu- oder Abgänge. Der Anteil der Top 15 insgesamt an den deutschen Einfuhren lag im Jahr 2004 bei 72,5% (418,9 Mrd. Euro).

Weitere Auskünfte erteilt: Rainer Seibel, Telefon: (0611) 75-3381, E-Mail: rainer.seibel@destatis.de

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