STN International liefert Gebrauchsmuster aus China, Japan und Korea

China, Japan und Korea gewinnen immer stärkeren Einfluss auf die Weltwirtschaft – und sie lassen sich ihre neuen Produkte, Produktverbesserungen und Produktionsprozesse patentrechtlich schützen. Allein in China stiegen die Patentierungsaktivitäten zwischen 1997 und 2006 um 470 Prozent, berichtete der „Thomson Reuters World IP Today Report (04/07) on Global Patent Activity from 1997-2006“. Für Recherchen nach dem internationalen Stand der Technik sowie beanspruchten oder vergebenen Schutzrechten ist der Zugang zu Patentanmeldungen, erteilten Patenten und Gebrauchsmustern aus diesen Ländern unverzichtbar.

FIZ Karlsruhe und sein Kooperationspartner Thomson Reuters. tragen diesem Bedarf mit neuem Content Rechnung: Die auf STN International online bereitgestellte Patentdatenbank Derwent World Patents Index (WPIDS, WPINDEX, WPIX, WPIFV) enthält jetzt sämtliche Ansprüche für Patentan-meldungen und Gebrauchsmuster aus China und Korea sowie den ersten Anspruch für japanische Anmeldungen und Gebrauchsmuster in englischer Sprache und ergänzt damit die bereits vorhandene umfangreiche Abdeckung dieser Patentämter.

Die Originaldokumente dieser Ämter werden zunächst wenige Tage nach ihrer Veröffentlichung im DWPI First View (WPIFV) veröffentlicht. Im Anschluss prüfen und erschließen die Patentinformationsfachleute von Thomson Reuters die bibliografischen Inhalte und die teilweise maschinenübersetzten Patentansprüche. Dabei werden erweiterte DWPI-Titel und Abstracts erstellt, die die Neuheit der Erfindung deutlich herausstellen. Die Einträge werden mit Thomson Reuters' firmeneigenem Klassifikationssystem indexiert und, wo nötig, werden bibliografische Metadaten korrigiert, um in den Originalpatenten gefundene Fehler zu entfernen. Ist dieser Wertschöpfungsprozess abgeschlossen, werden die Dokumente in den DWPI geladen und der Eintrag im DWPI First View gelöscht. Im WPINDEX, im WPIDS und im WPIX steht für die Recherche der volle Funktionsumfang der STN-Mehrwertdatenbanken inklusive automatischer Überwachungsdienste (Alerting, SDI) zur Verfügung. Der erweiterte DWPI wird auf der Fachmesse Online Information in London (2. – 4. Dezember 2008, Olympia Messegelände) auf dem Stand von STN International, Stand Nr. 512, in der Grand Hall vorgestellt.

Weitere Informationen:
Extended Coverage of China and Japan
http://www.stn-international.de/archive/stnews/recent_articles/STN%20japan%20ASIA.pdf
More value-Added Information for China and Korea
http://www.stn-international.de/archive/stnews/recent_articles/dwpi.pdf
Pressekontakt:
FIZ Karlsruhe, Rüdiger Mack
Tel. 07247 808-513, Fax 07247 808-134, Ruediger.Mack@fiz-karlsruhe.de
FIZ Karlsruhe ist Dienstleister und Servicepartner für den Informationstransfer und das Wissensmanagement in Wissenschaft und Wirtschaft. Schwerpunkte sind die weltweit einzigartige Datenbankkollektion von STN International und die Entwicklung von e-Science-Solutions. Der weltweit angebotene Online-Service STN International (www.stn-international.de) wird gemeinsam von FIZ Karlsruhe und dem Chemical Abstracts Service (CAS) in Columbus, Ohio betrieben. In Japan wird STN von der Japan Association for International Chemical Information (JAICI) in Tokio repräsentiert. STN bietet ein breites Spektrum an unverzichtbaren Datenbanken sowie hervorragende Werkzeuge für Suche, Analyse und Aufbereitung der Rechercheergebnisse. Die hochwertigen Informationen bilden wichtige Grundlagen für Entscheidungsprozesse in Unternehmen und Institutionen.

FIZ Karlsruhe ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft, in der sich 82 Forschungsinstitute und Serviceeinrichtungen für die Forschung sowie sechs assoziierte Mitglieder zusammengeschlossen haben. Die Ausrichtung der Leibniz-Institute reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Sozial- und Raumwissenschaften bis hin zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute arbeiten strategisch und themenorientiert an Fragestellungen von gesamtgesellschaftlicher Bedeutung. Bund und Länder fördern die Institute der Leibniz-Gemeinschaft daher gemeinsam.

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Rüdiger Mack idw

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