Rendering in Spitzenqualität

Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung zeigt fotorealistisches Echtzeit-Rendering auf der CeBIT 2006 vom 9. bis 15. März 2006 / Automobilszenario in Halle 9, Stand A 60

Das Kompetenznetzwerk ViVERA hat sich den Ausbau der internationalen Spitzenposition Deutschlands in den Bereichen „Virtuelle Realität“ („Virtual Reality“, VR) und „Erweiterte Realität“ („Augmented Reality“, AR) zum Ziel gesetzt. Fünf Fraunhofer-Institute und deren Partneruniversitäten vereinigen branchenübergreifend ihre Kompetenzen auf diesen Gebieten. Die Forschungsergebnisse sollen vor allem kleinen und mittleren Unternehmen zugänglich gemacht werden.

Auf der diesjährigen CeBIT stellt das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung neue VR-Basistechnologien vor, die der Darstellung von virtuellen Modellen eine neue Qualität verleihen: Durch sie wird fotorealistisches Echtzeit-Rendering möglich. Bisher konnten komplexe Computermodelle, die in Echtzeit bereichnet wurden, nur sehr vereinfacht dargestellt werden. Durch den Einsatz von Lack-, Stoff- und anderen Materialshadern erreichen diese Echtzeit-Modelle nun Fotoqualität. Davon überzeugen können sich die Besucher der CeBIT vom 9. bis 15. März 2006 in Halle 9, Stand A 60. Hier findet auf einer Projektionswand eine virtuelle Autopremiere mit Fahrzeugenthüllung und Drehbühnenpräsentation statt.

Im Kompetenznetzwerk ViVERA engagieren sich die folgenden Partner:

·Das Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung (IFF) in Magdeburg und die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

·Das Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik (IWU) in Chemnitz und die Technische Universität Chemnitz

·Das Fraunhofer-Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik (IPK) in Berlin und die Technische Universität Berlin

·Das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung in Darmstadt und die Technische Universität Darmstadt

·Das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung in Rostock und die Universität Rostock

Ansprechpartner:
Dr. Ulrich Bockholt
Fraunhofer IGD Darmstadt
Telefon: +49 ( 0) 6151 / 155-277
Telefax: +49 ( 0) 6151 / 155-196
E-mail: ulrich.bockholt@igd.fraunhofer.de

Kurzprofil INI-GraphicsNet

Das internationale Netzwerk der Graphischen Datenverarbeitung (INI-GraphicsNet) besteht aus dem Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD, dem Zentrum für Graphische Datenverarbeitung ZGDV e.V., beide in Darmstadt und Rostock, und dem Fachgebiet Graphisch-Interaktive Systeme (GRIS) der Technischen Universität Darmstadt sowie weiteren acht Institutionen in sechs Ländern: dem Centre for Advanced Media Technology (CAMTech), dem Centre for Graphics and Media Technology (CGMT), beide in Singapur, dem Centro de Computação Gráfica (CCG) in Guimarães und Coimbra (Portugal), The IMEDIA Academy in Providence, Rhode Island (USA), dem Omaha Graphics and Media Laboratory (OGM) in Nebraska (USA), dem Centre for Visual Interaction and Communication Technologies (VICOMTech) in San Sebastian (Spanien), dem Institute for Graphic Interfaces (IGI) in Seoul (Süd-Korea) und dem Center for Advanced Computer Graphics Technologies (GraphiTech) in Trento (Italien).

Diese Institutionen bilden das weltweit größte und leistungsfähigste Forschungs-Netzwerk der Graphischen Datenverarbeitung. Ihre Kernkompetenz ist die Visualisierung und interaktive Verarbeitung von Daten, Informationen und Wissen. Sie erforschen und entwickeln neue Interaktions- und Dialogformen für digitale Medien und realisieren innovative Systeme zur Kommunikation und graphisch-interaktiven Kooperation über Rechnernetzwerke. Innerhalb des Forschungsverbundes sind an den zehn Standorten über 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie mehr als 500 wissenschaftliche Hilfskräfte beschäftigt. Der Etat betrug 2005 über 38 Millionen EURO.

Media Contact

Bernad Lukacin idw

Alle Nachrichten aus der Kategorie: CeBIT 2006

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreiben Sie einen Kommentar

Neueste Beiträge

Hybride Strom-Wärme-Erzeugung

Neuartiges Parabolrinnen-Solarmodul entsteht an TU Graz. Mittels Hohlspiegel auf Photovoltaik-Zellen gebündelte Sonnenstrahlen liefern nicht nur Strom, sondern auch thermische Energie zum Heizen oder Kühlen. Drei technologische Innovationen verringern die Kosten…

Geheimnissen unserer Galaxie auf der Spur

Benachbarte Sternhaufen bewegen sich als Welle. Neue Ergebnisse deuten darauf hin, dass es keine signifikante Menge an dunkler Materie in unserer Nachbarschaft gibt. Erst vor wenigen Jahren entdeckte ein internationales…

Innovative Computertomographie

…verbessert Beurteilung der koronaren Herzkrankheit. Studie der Universitätsmedizin Mainz zeigt: Schweregrad der Erkrankung bei über 50 Prozent der Patient:innen mit Standardverfahren zu hoch eingestuft. Forschende der Universitätsmedizin Mainz haben gezeigt,…

Partner & Förderer