Eine elektronische Umarmung

Fingerring CANARI <br>Bauhaus-Universität Weimar

Studierende der Bauhaus-Universität präsentierten auf der Cebit 2006 innovative Lösungen für die Fragen der Zukunft.

In den vergangenen sieben Tagen waren im Future Parc auf der Cebit innovative Produktideen aus den Fakultäten Medien und Gestaltung zu sehen. Die ausgestellten Exponate – alle im Rahmen des Weimarer Projektstudiums entstanden – zeigten, wie die Zukunft mobiler Elektronik und elektronischer Unterhaltungsmedien aussehen könnte.

Die jungen Produktdesigner und Mediensystemer beschäftigte vor allem das Problem, ob und wie sich moderne Informationstechnologie in Gebrauchsgegenstände wie Schmuck und Mode „einbauen“ lässt.

Dabei versuchten sie, um die Ecke zu denken: Kann man mit einem Perlenarmband Texte schreiben? Welche Anwendungen lassen sich mit einem Fingerring praktisch steuern? Wie lassen sich auch leistungsfähige Computer bequem transportieren und wie werden sie beim Gehen bedient? Wie simuliert man elektronisch eine Umarmung, um sie per SMS versenden zu können? Wie bewegt man sich durch eine dreidimensionale Sportübertragung?

Daraufhin entwarfen die Studenten Visionen und Konzepte, die sie dann in eigens angefertigten Prototypen verwirklichten. Die in interdisziplinären Kursen entwickelten Geräte konnte das interessierte Publikum in Hannover direkt am Messestand ausprobieren.

So ermöglicht es der Fingerring CANARI, mit dem Funkstandard Bluetooth Telefone und MP3-Player nur mit einer Hand zu bedienen. Des Weiteren wurden GHIKA, eine Handfernbedienung für dreidimensionales Fernsehen, sowie der FINGERRING, ein Eingabegerät für tragbare Computer, am Stand vorgeführt.

Das Publikum war sehr angetan von den Ideen, die Ergonomie und aufregendes Design miteinander verbinden.

Media Contact

Dr. Manuela Schulz idw

Weitere Informationen:

http://ewww.uni-weimar.de/

Alle Nachrichten aus der Kategorie: CeBIT 2006

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreiben Sie einen Kommentar

Neueste Beiträge

Pinguinzählung in der Antarktis

Kaiserpinguine gelten als vom Aussterben bedroht. Um die größte aller Pinguinarten zu schützen, gilt es, die Zahl der Tiere genau im Blick zu behalten und zu untersuchen, welche Faktoren die…

Blütenbesuch- und Pollentransport in Kulturlandschaften

Ein Forschungsteam unter Leitung der Universität Göttingen hat Wildbienen auf Kalkmagerrasen untersucht und dabei sowohl die Blütenbesuchsnetzwerke als auch die Pollentransportnetzwerke analysiert. Dabei zeigte sich, dass nicht alle Besuche der…

KI und Robotik: Wie autonomer Ultraschall den medizinischen Alltag entlasten kann

Robotischer Ultraschall kann Ärztinnen und Ärzten Routineuntersuchungen abnehmen. Die Untersuchungen sind standardisiert, somit werden Daten miteinander vergleichbar. Für autonome oder automatisierte Untersuchungen ist kein medizinisches Fachpersonal nötig. Prof. Nassir Navab…

Partner & Förderer