Macromedia-Webaward verliehen: Die Zukunft des Online-Journalismus ist hyper-lokal

Knapp ein Semester lang hatten sie im “macromedia- lab“ experimentiert: Nun stehen die Sieger des Innovations-Wettbewerbes des Studienganges Journalistik fest.

Bei einer feierlichen Preisverleihung in Hamburg wurden die drei besten Konzepte gekürt und ein Sonderpreis verliehen: 1. Platz: Christin Weigelt mit „commontalk“ (interaktives, Nutzer orientiertes Stadtmagazin); 2. Platz: Sabrina Timm mit „unknown music” (journalistische Musikplattform); 3. Platz: Stefan Nowak mit “lokalthree” (lokales Sportmagazin);

Sonderpreis: „Journalismus – Das Facebook-Spiel“ (Matthias Sternkopf, Robert Iwanetz & Philipp Pander). „Ich freue mich besonders, dass rechtzeitig zur Preisverleihung auch unser neues, Standort übergreifendes Journalistik-Portal fertig geworden ist“, so Prof. Dr. Andreas Elter, bundesweiter Studiengangleiter Journalistik. Unter http://www.mymediaspot.de sind u.a. die Kurzbeschreibungen der Siegerkonzepte und die weiteren Lehrprojekte der Journalistikstudierenden abrufbar.

Die Jury (Dirk von Gehlen, Chefredakteur von jetzt.de; Alexander von Streit, Ressortleiter Digital bei focus.de und Gero Hirschelmann, Redaktionsleiter von mz-web) hatte es sich nicht leicht gemacht, um aus den mehr als 30 Einreichungen die innovativsten und nutzerfreundlichsten journalistischen Konzeptideen auszuwählen. „Es ist wohl kein Zufall, dass ihre Wahl auf Konzepte fiel, die sich mit ‚local based services’ bzw. einer spezifischen Nutzergemeinde auch einmal explizit journalistisch auseinandersetzen. Das ist zukunftsorientiert.“, so Prof. Dr. Martin Welker, reg. Studiengangleiter Journalistik in München und neuer DGOF-Vorstandsvorsitzender.

Der Macromedia-Webaward der Journalistik wurde 2010 zum ersten Mal verliehen. Mit ihm werden zukunftsorientierte journalistische Konzepte ausgezeichnet, die im Seminar „Innovation im Journalismus“ den Standorten Hamburg, Köln und München erarbeitet worden sind. Der Wettbewerb dient aber noch einem weiteren Zweck: „Dies ist der erste Schritt in Richtung eines langfristig zu etablierenden Macromedia-Labs, mit dem wir als MHMK-Journalisten den Kontakt mit der Verlagswirtschaft stärken und neue Impulse geben wollen“, so Prof. Dr. Stephan Weichert, regionaler Studiengangleiter in Hamburg und Organisator der Preisverleihung.

Medienkontakt: Prof. Dr. Andreas Elter, a.elter*macromedia.de, Tel. 0221.310 82-32

Über die MHMK
Die Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation (MHMK) ist Deutschlands führende private Hochschule für Medien und Kommunikation. Mit etwa 1.500 Studierenden und über 50 Professoren ist sie an fünf Standorten in den deutschen Medienstädten München, Stuttgart, Köln, Hamburg und Berlin vertreten. Als entscheidendes Plus bildet die MHMK die Studierenden nicht nur fachlich und methodisch aus, sondern fördert sie individuell in ihrer persönlichen Entwicklung.

Die Bachelor- und Masterstudiengänge decken das gesamte Spektrum der Konzeption, Gestaltung, Produktion und das Management von Medien ab. In den vier Bachelor-Studiengängen Digitale Medienproduktion, Film und Fernsehen, Journalistik und Medienmanagement können die Studierenden jeweils aus einem breiten Spektrum an Vertiefungsrichtungen wählen. Die Master School folgt in den englischsprachigen Studiengängen Media and Design sowie Media and Communication Management didaktisch dem angloamerikanischen Bildungsprinzip und bietet den direkten Einstieg in eine internationale Karriere. Alle Studiengänge sind durch die Akkreditierungsagenturen FIBAA bzw. Acquin zertifiziert. Im Bachelor und im Masterprogramm ist das Studieren auch berufsbegleitend möglich. www.mhmk.de.

Media Contact

Jessica Schallock idw

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreib Kommentar

Neueste Beiträge

Ein 2D-Material, das immer breiter wird

Ein internationales Forschungsteam unter Leitung von Chemiker Prof. Thomas Heine von der TU Dresden hat ein neues Material mit wundersamen Eigenschaften entdeckt: Es handelt sich um einen zweidimensionalen Kristall, der…

Instrument an BESSY II zeigt, wie Licht MoS2-Dünnschichten katalytisch aktiviert

Dünnschichten aus Molybdän und Schwefel gehören zu einer Klasse von Materialien, die als (Photo)-Katalysatoren infrage kommen. Solche günstigen Katalysatoren werden gebraucht, um mit Sonnenenergie auch den Brennstoff Wasserstoff zu erzeugen….

Eine nahe, glühend heiße Super-Erde

Eine heiße Super-Erde in unserer Nachbarschaft ist vermutlich geeignet, um Atmosphärenmodelle von Gesteinsplaneten zu überprüfen. In den letzten zweieinhalb Jahrzehnten haben Astronomen Tausende von Exoplaneten aus Gas, Eis und Gestein…

Partner & Förderer