Internetportal e-teaching.org beim MEDIDAPRIX 2008 erfolgreich

e-teaching.org, das Informationsportal zum Einsatz digitaler Medien in der Hochschullehre, erkennt man unter anderem an der auffälligen Farbnavigation. Da passt es doch gut, dass das Portal, das seit knapp 6 Jahren online ist, inzwischen in der E-Learning-Community bekannt ist „wie ein bunter Hund“.

Am Donnerstag, den 18. September konnte das vierköpfige Team gleich zwei Preise entgegen nehmen. Als eines von drei Siegerprojekten des MEDIDAPRIX 2008 überreichte der österrreichische Wissenschaftsminister Hahn der Projektgruppe vom Institut für Wissensmedien (IWM) einen Scheck über 25.000 Euro aus der Gewinnsumme des mit insgesamt 100.000 Euro dotierten mediendidaktischen Hochschulpreises.

Auch der enge Kontakt zur Community zahlte sich für die Portalmacher aus: Sie erhielten zusätzlich den Publikumspreis, vier Netbooks gesponsert von der Firma „Knowledge Markets“. Die Auszeichnung durch das Publikum freute das Team um Dr. Anne Thillosen besonders. So dankte die Projektleiterin insbesondere den Nutzerinnen und Nutzern, die nicht nur als Rezipienten sondern auch durch ihre Gastbeiträge erheblich zur Aktualität und Qualität des Portals beitragen.

Dass die Nutzer für den Erfolg und die Aufrechterhaltung des Angebots mitverantwortlich sind, kam auch in der Laudatio der Jury zum Ausdruck. Ganz im Sinne des vielgepriesenen Web 2.0 sei es für e-teaching.org wichtig, dass es noch mehr zu einem Mitmach-Portal werde.

Der MEDIDAPRIX gilt als der renommierteste und höchstdotierte mediendidaktische Preis Europas. Er wird seit 9 Jahren im Rahmen der Jahrestagung der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft verliehen, unter der wissenschaftlichen Leitung von Univ.-Prof. Dr. Peter Baumgartner (Leiter des Departments für Interaktive Medien und Bildungstechnologien an der Donau-Universität Krems). Der Preis versteht sich als Impulsgeber für eine innovative und nachhaltige Implementierung digitaler Medien in der Hochschullehre.

Das Internetportal e-teaching.org wird derzeit vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur Baden-Württemberg finanziert. Initiiert wurde es 2002 von der Bertelsmann Stiftung und der Heinz Nixdorf Stiftung, die die Entwicklung des Portals von 2002 bis 2004 finanzierten. Der weitere Aufbau des Portals wurde von Januar 2005 bis Dezember 2006 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Projekts PELe gefördert.

Aus der Begründung der Jury:
Bei e-teaching.org würdigte die Jury die hohe Professionalität und Aktualität. Der Infopool bietet innovative Wege der Wissensvermittlung – beispielsweise in Form von Online-Veranstaltungen, Podcasts oder Chats – für alle, die sich für eLearning fit machen und am Ball bleiben wollen. Das Portal ist eine Sammlung von fundierten Informationen und praxisorientiertem Know-how zur medienunterstützten Lehre.
Insbesondere hat die Jury folgendes überzeugt:
o die konsequente Orientierung an den Bedürfnissen der Community
o das attraktiv und funktionell gestaltete Serviceportal
o die – neben Grundlagenarbeit – innovativen Veranstaltungsformen zu aktuellen Themen des eLearning
o die Qualitätssicherung auf hohem Niveau
o die Verbreitung und Akzeptanz der Kompetenz des Portals – über Jahre hinweg in der Community im gesamten deutschsprachigen Raum.
Kontakt:
Dr. Anne Thillosen
Institut für Wissensmedien
Konrad-Adenauer-Str. 40
72072 Tübingen
Tel.: 07071/979-106, Fax: 07071/979-105
e-Mail: a.thillosen@iwm-kmrc.de
Das Institut für Wissensmedien
Das Institut für Wissensmedien (IWM) in Tübingen erforscht das Lehren und Lernen mit innovativen Technologien. Rund 45 Wissenschaftler-/innen aus Psychologie, Erziehungswissenschaft und Medientechnik arbeiten hier interdisziplinär an Forschungsfragen zum individuellen und kooperativen Wissenserwerb in medialen Umgebungen.

Die Leibniz-Gemeinschaft

Das Institut für Wissensmedien ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft, der 82 außeruniversitäre Forschungseinrichtungen im Bereich der Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften, Wirtschafts-, Sozial und Raumwissenschaften bis hin zu den Geisteswissenschaften angehören. Leibniz-Institute arbeiten interdisziplinär und verbinden Grundlagenforschung mit Anwendungsnähe. Sie pflegen intensive Kooperationen mit Hochschulen, Industrie und anderen Partnern im In- und Ausland. Die gemeinsam durch Bund und Länder geförderten Leibniz-Institute beschäftigen rund 13.700 Mitarbeiter/-innen und haben einen Gesamtetat von mehr als 1,1 Milliarden Euro.

Media Contact

Christine Renz Leibniz-Gemeinschaft

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