Hoch dotierter Sofja Kovalevskaja-Preis geht an Leibniz Universität Hannover

Inhaltsstoffe aus Pflanzen und Mikroorganismen spielen schon seit der Antike eine wichtige Rolle für die Entwicklung neuer Wirkstoffe und Medikamente.

Oft müssen diese Inhaltsstoffe jedoch verändert und optimiert werden, um den Anforderungen der Medizin gerecht zu werden. Bislang wurden hierfür die entsprechenden Verbindungen individuell synthetisiert.

Tanja Gaich hat eine Alternative zu diesem aufwändigen Verfahren entwickelt.

Auf Basis eines einzigen Bausteins will sie eine Vielzahl verschiedener Verbindungen aufbauen und zu einer effizienteren Synthese von biologisch bedeutenden Molekülen kommen. Dazu stellt sie bekannte, aber auch noch hypothetische Biosynthesewege der Natur im Labor nach. Sie will hierbei grundlegende Fragen der Bio-Synthese beantworten und das Methodenspektrum der modernen synthetischen Chemie erweitern.

Gastinstitut: Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover,
Institut für Organische Chemie
Gastgeber: Prof. Dr. Markus Kalesse
Dr. Tanja Gaich
1980 in Österreich geboren, studierte Chemie an den Universitäten Wien und Salzburg und promovierte an der Universität Wien im Fach Organische Chemie. Nach einem Forschungsaufenthalt am Scripps Research Institute in La Jolla/USA, habilitiert sie nun an der Leibniz Universität Hannover, wo sie als Preisträgerin auch ihre Arbeitsgruppe aufbauen wird.
Mit dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gestifteten Sofja Kovalevskaja-Preis zeichnet die Alexander von Humboldt-Stiftung die wissenschaftlichen Spitzenleistungen von besonders vielversprechenden Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern aus dem Ausland aus und ermöglicht ihnen den Aufbau eigenständiger Nachwuchsgruppen an Forschungseinrichtungen in Deutschland.

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