Förderung von Nachwuchswissenschaftlern für die Alternsforschung

Besonders talentierte Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler auszubilden und zu fördern ist das Ziel der neuen Graduiertenschule mit dem Namen „IMPRS-Age“.

Auf dem Weg zum Doktorgrad können junge Männer und Frauen aus aller Welt in einem 3-jährigen Ausbildungsprogramm intensiv lernen und forschen – und sich so auf eine wissenschaftliche Karriere auf dem Gebiet der Alternsforschung und in der Erforschung altersassoziierter Erkrankungen vorbereiten.

Die Abkürzung „IMPRS“ steht für „International Max Planck Research School“. Innerhalb der Max-Planck-Gesellschaft gibt es derzeit 66 dieser Graduiertenschulen. Seit dem Jahr 2000 sind die IMPRS hier fester Bestandteil der Doktorandenförderung. Besonders begabte Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler können in einer IMPRS unter exzellenten Forschungsbedingungen promovieren. In der Regel wird dabei eng mit Universitäten und anderen Partnerorganisationen kooperiert.
Im Fall der IMPRS-Age ist geplant, intensiv mit dem schon etablierten Graduiertenprogramm von CECAD zusammen zu arbeiten. CECAD ist ein von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördertes Exzellenzcluster an der Universität zu Köln und konzentriert sich ebenfalls auf die Alternsforschung und altersassoziierte Erkrankungen.

„Unsere Studierenden bekommen die großartige Chance, in einem inspirierenden wissenschaftlichen Umfeld erfolgreich zu sein“, Linda Partridge, Geschäftsführende Direktorin

Ein weiterer Partner im Graduiertenprogramm wird das Max-Planck-Institut (MPI) für neurologische Forschung sein, das ebenso wie CECAD und das MPI für Biologie des Alterns auf dem Campus der Kölner Universität und der Uniklinik zu Hause ist. Die Studierenden werden also zu Fuß gehen können, wenn sie beispielsweise ein Seminar in einer dieser Partnerorganisationen besuchen möchten. Etwas weiter ist der Weg zum caesar in Bonn, dem dritten regionalen Partner im Bunde, einem Forschungszentrum für Neurowissenschaften. Vermutlich in ein Flugzeug werden die Promotionsstudenten steigen, wenn sie die ausländischen Partner besuchen: Geplant sind unter anderem Summer Schools und Austausche mit dem University College London, dem Baylor College of Medicine in Houston, Texas, und der Universität Götheborg.

Bewerben können sich ab September dieses Jahres Studierende aus aller Welt, die ein Diplom oder einen Master in Biologie erworben haben. Wer im Bewerbungsverfahren erfolgreich ist, kann im Frühjahr 2013 in Köln das Promotionsstudium beginnen. Ihren Doktorgrad erhalten die Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler von der Universität zu Köln.

Ansprechpartner für Medien

Sabine Dzuck idw

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