Siemens Schülerwettbewerb 2007: TU München prämiert regionale Sieger

Sie wurden am 15. Februar an der Technischen Universität München nach der Begrüßung durch Prof. Dr. rer. nat. Ernst Rank, Erster Vizepräsident der Technischen Universität München, durch eine hochkarätig besetzte Jury der Universität ausgewählt und prämiert. Damit geht der erstmals ausgetragene Wettbewerb in die entscheidende Runde. Bundesweit werden im Februar in drei regionalen Vorentscheidungen die besten Arbeiten ermittelt, die Gewinner nehmen dann am nationalen Finale im März teil. Die Prüfung und Auswahl der besten Arbeiten haben als Partner-Universitäten die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen, die Technische Universität Berlin und die TU München übernommen. Insgesamt warten Preise im Wert von 111.000 EUR auf die Teams und die Fachbereiche der betreuenden Lehrkräfte.

„Der Siemens Wettebewerb unterstützt in hervorragender Weise den Maßnahmenkatalog der TU München, junge Menschen zu einem frühen Zeitpunkt an technisch-wissenschaftliche Fragestellungen von gesellschaftlicher Bedeutung heranzuführen“ so Prof. Dr. rer. nat. Ernst Rank, Erster Vizepräsident der TU München und Inhaber des Lehrstuhls für Bauinformatik.

„Wir brauchen Nachwuchs, der sich mit den Herausforderungen der Zukunft kreativ auseinandersetzt“, ergänzt Heike Richter, Siemens Regionalorganisation Deutschland – Region Südbayern. „Mit diesem Wettbewerb wollen wir Anregungen geben, sich mit den Entwicklungen zu beschäftigen und die Zukunft aktiv mit zu gestalten.“

Prof. Dr. Oliver Junge, Professor für Angewandte Mathematik, resümierte auch im Namen der beiden weiteren Jurymitglieder der TU München Prof. Dr. Steffen Johannes Glaser, Professor am Department Chemie, und Prof. Dr. rer. nat. Ernst Rank: „Es hat viel Freude gemacht zu erleben, wie engagiert und motiviert Schülerinnen und Schüler innovative Fragestellungen und Lösungsvorschläge entwickeln können. Und das gilt auch für die Teams, die heute leider nicht gewonnen haben“.

Eine hervorragende schriftliche Arbeit allein reichte nicht: Die Gewinner mussten erst noch die Jury während einer zehnminütigen Präsentation mit anschließender Frage-Antwort-Runde von ihren Arbeiten überzeugen.

Erfolgreich nachgedacht, analysiert und geforscht haben folgende Schüler unterstützt durch ihre Lehrkräfte:

Einreicher: Jan Philipp Sachs
Landesgymnasium für Hochbegabte Schwäbisch Gmünd
Betreuende Lehrkraft: Othmar Kuhner
Einreicher: Stefan Döge und Igor Kunze
Wilhelm-Ostwald-Gymnasium Leipzig
Betreuende Lehrkraft: Joachim Brucherseifer
Die Gewinner bzw. Gewinnerteams werden für ihre Arbeit mit 3.000 EUR belohnt. Zusätzlich erhält jede betreuende Lehrkraft 2.000 EUR für ihren Fachbereich. Und: Die Sieger haben sich für das nationale Finale vom 03. bis 05. März 2007 in München qualifiziert. Dann heißt es, sich mit den Besten aus Aachen und Berlin zu messen und vor einer zehnköpfigen Jury zu bestehen. Im nationalen Entscheid winken den drei Gewinnern Preise zur Studiumsfinanzierung in Höhe von bis zu 30.000 EUR. Die Schule, bzw. der Fachbereich der unterstützenden Lehrkraft, erhält zusätzlich bis zu 3.000 EUR.

In München wurde als weiterer Preis, ein Sonderpreis „Kreativ“ ausgelobt, der jedoch nicht zur Teilnahme am nationalen Entscheid berechtigt. Mandy Fichtner, Amrei Franke und Mareen Hilbert vom Solaris FZU Chemnitz bekamen dieses Lob für ihren Beitrag „Multifunktionaler Einsatz von Biodiesel – Schadstoffentlastung in unseren Städten“. Die Schülerinnen und ihre betreuende Lehrkraft, Matthias Schnerr, freuten sich dennoch über den in gleicher Höhe wie die Gewinnerpreise dotierte Auszeichnung.

Bei dem in diesem Jahr zum ersten Mal ausgelobten Siemens Schülerwettbewerb sind 246 Schülerinnen und Schüler bundesweit an den Start gegangen, 55 Arbeiten wurden zum Wettbewerb eingereicht. Die Schülerinnen und Schüler sollten zu dem Thema „Lebens-(T)Raum Stadt“ innovative, wissenschaftliche und visionäre Lösungsansätze finden. Teilnehmen konnten die Jahrgangsstufen 11 bis 13 an allgemein bildenden Schulen (Gymnasien, Integrierte Gesamtschulen und Freie Waldorfschulen), Fachoberschulen und Fachgymnasien in Deutschland.

Weitergehende Informationen finden Sie auch auf unserer Website unter:
www.siemens.de/generation21/schuelerwettbewerb
Der Siemens Wettbewerb in Mathematik, Naturwissenschaften und Technik ist Bestandteil des Bildungsprogramms Generation21, in dessen Rahmen die Siemens AG weltweit Schülerinnen und Schüler sowie Studenten fördert. Die Projektpalette reicht dabei von Schülerwettbewerben, Unterrichtsmaterialien sowie Schulpartnerschaften über die Förderung hochbegabter Studenten durch die Vergabe von Stipendien bis hin zur Förderung von Hochschulen in vielen Ländern der Welt. Weitere Informationen zu den Projekten von Siemens Generation21 Deutschland finden Sie unter www.siemens.de/generation21 sowie zu den entsprechenden internationalen Aktivitäten unter:

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Heike Richter Siemens AG

Weitere Informationen:

http://www.siemens.de/generation21

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