DFG fördert Forschungsprojekt des UK S-H zur Immuntherapie

Das geförderte Projekt beschäftigt sich mit der Herstellung und funktionellen Testung so genannter rekombinanter IgA-Antikörper, um deren immuntherapeutisches Potential zu ermitteln.

Für Rückfragen steht zur Verfügung:
Prof. Dr. Thomas Valerius, Oberarzt der Klinik für Nieren- und Hochdruckkrankheiten
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel
Schittenhelmstr. 12, 24105 Kiel, Tel.: 0431 / 597 1338, Fax: 0431 / 597 1337
E-Mail: valerius@nephro.uni-kiel.de
Die Immuntherapie mit monoklonalen Antikörpern bietet heute eine nebenwirkungsarme Möglichkeit, sehr gezielt in die Entstehung unterschiedlicher Krankheiten einzugreifen. Bisher sind alle therapeutisch zugelassenen Antikörper vom Typ Immunglobulin G. Im Körper werden jedoch mengenmäßig mehr Antikörper vom Typ Immunglobulin A produziert. Dabei nimmt man an, dass die normale Funktion dieser speziellen Antikörper vor allem dem Immunschutz in Magen-Darm-Trakt und Lunge dient. Diese Antikörper können nämlich dort aktiv vom Körper ausgeschüttet werden. Bisher ist jedoch nur wenig untersucht, welche Funktion diese Immunglobuline im menschlichen Körper haben.

Eine Arbeitsgruppe des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein unter der Leitung von Dr. med. Michael Dechant und Prof. Dr. med. Thomas Valerius wird zukünftig spezielle Antikörper vom Typ Immunglobulin A herstellen und deren Funktionsweise untersuchen. Dabei werden sie sich beispielsweise mit der Funktion dieser Antikörper bei der Therapie von Tumoren befassen.

Enge Kooperationen bestehen dabei zu den Arbeitsgruppen von Prof. Jan van de Winkel (Genmab und University Medical Center, Utrecht, Niederlande) und Prof. Martin Glennie (University Southampton, England).

Media Contact

Dr. Anja Aldenhoff-Zöllner idw

Weitere Informationen:

http://www.uk-sh.de

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreiben Sie einen Kommentar

Neueste Beiträge

Mit Lasern in eine mobile Zukunft

Das EU-Infrastrukturprojekt NextGenBat hat ambitionierte Ziele: Die Performance von mobilen Energiespeichern wie Batterien soll mit neuen Materialien und laserbasierten Herstellungsverfahren enorm gesteigert werden. Zum Einsatz kommt dabei ein Ansatz zur…

Aufbruch in die dritte Dimension

Lassen sich auch anspruchsvolle Metallbauteile in Serie produktiv und reproduzierbar 3D-drucken? Forschende aus Aachen bejahen diese Frage: Sie transferierten am Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT das zweidimensionale Extreme Hochgeschwindigkeits-Laserauftragschweißen EHLA auf…

Motorenforscher starten Messkampagne mit klimaneutralem Wasserstoff

„Wasserstoff und daraus erzeugte synthetische Kraftstoffe werden ein zentraler Baustein der maritimen Energiewende sein“, davon ist Professor Bert Buchholz von der Fakultät für Maschinenbau und Schiffstechnik der Universität Rostock fest…

Partner & Förderer