1000. Zusage beim KfW-Programm zur Förderung erneuerbarer Energien

Wärme- und Stromerzeugung durch Biogas, Biomasse und Wasserkraft

Heute hat die KfW die 1000. Zusage im Programm zur Förderung erneuerbarer Energien vergeben. Das KfW-Programm dient der Markteinführung von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien. Es fördert die Strom- und Wärmeerzeugung aus regenerativen Energieträgern.

Seit Programmstart im September 1999 beträgt das Fördervolumen 233 Mio EUR. Davon entfielen 627 Zusagen über 171 Mio EUR auf Biogasanlagen, 223 Zusagen über 37 Mio EUR auf Anlagen zur Verfeuerung von fester Biomasse und 145 Zusagen über 25 Mio EUR auf Wasserkraftanlagen. Auch zwei geothermische und drei solarthermische Anlagen wurden gefördert.

Insgesamt wurden damit Kapazitäten zur regenerativen Stromproduktion mit einer Leistung von 100 Megawatt geschaffen. Damit können rund 100.000 private Haushalte mit Strom versorgt werden. Hinzu kommen Kapazitäten zur Wärmeversorgung aus erneuerbaren Quellen in Höhe von 500 Megawatt. Genug um 40.000 Wohnungen zu beheizen.

„Die KfW fördert die zukunftsfähige und nachhaltige Energieversorgung durch erneuerbare Energien aus Gründen des Umwelt- und Klimaschutzes. Die energetische Biomassennutzung leistet einen wichtigen Beitrag zur CO2-neutralen Energieversorgung in Deutschland“, sagte KfW-Vorstand Detlef Leinberger.

Im Rahmen des Förderprogramms werden Biomasse-, Biogas- sowie Geothermie-, und Wasserkraftanlagen über langfristige, zinsgünstige Darlehen aus Eigenmitteln der KfW gefördert. Das KfW-Programm richtet sich an Privatpersonen, kleine und mittlere Unternehmen sowie Land- und Forstwirte, die in den Ausbau der Nutzung erneuerbarer Energien investieren.

Mit Krediten zu einem besonders attraktiven Festzinssatz und mit langer Laufzeit unterstützt die KfW die Errichtung und die Erweiterung von Anlagen, die den Einsatz von erneuerbaren Energien ermöglichen. Zusätzlich können für bestimmte Vorhaben Teilschulderlasse des Bundes beantragt werden.

Für Interessenten steht das KfW-Informationszentrum unter der Telefonnr. 01801/33 55 77 zur Verfügung.

Ansprechpartner für Medien

Dr. Charis Pöthig ots

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