Kein Geld für transnationale Kooperationen? Bei EraSME gibt es Förderung

Wer eine Zusammenarbeit mit europäischen Forschungsinstituten, Zulieferern oder Vertriebspartnern plant, kann sich bis zum 30. Oktober mit seinem Projektvorschlag für Fördermittel bewerben.

Ziel von EraSME ist es, die internationale Wettbewerbsfähigkeit von KMU (Kleine und Mittlere Unternehmen) zu erhöhen und zur Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen zu motivieren. Berücksichtigt werden Projektanträge, an denen sich jeweils mindestens zwei Länder bzw. Regionen beteiligen.

Unterschieden wird dabei zwischen kleineren Kooperationsprojekten mit mindestens zwei KMU und einer Forschungseinrichtung, und größeren Konsortien, an denen sich mindestens vier KMU und zwei Forschungseinrichtungen beteiligen. Es können sich Projekte aus allen Technologiefeldern bewerben.

EraSME ist eine 2006 gestartete Initiative, die im 7. Forschungsrahmenprogramm der EU innerhalb des sogenannten ERA-NET Schemas gefördert wird. Das Besondere an EraSME: Gefördert wird länderübergreifend mit Berücksichtigung der spezifischen Innovationssysteme der einzelnen Regionen. In EraSME stellen Programme aus 17 Ländern bzw. Regionen Mittel für die Projektförderung zur Verfügung. Die deutschen Projektpartner können im Programm „InnoNet – Förderung von Innovativen Netzwerken“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie gefördert werden.

In der aktuellen Ausschreibung deckt EraSME ein größeres geografisches Gebiet ab als je zuvor: 14 Länder bzw. Regionen sind mit Fördermitteln beteiligt und erwarten Projektvorschläge: Belgien (Regionen Flandern und Wallonien), Dänemark, Deutschland, Frankreich, Island, Italien (Region Toskana), Niederlande, Norwegen, Österreich, Slowenien, Spanien (Region Madrid), Schweden und Tschechien.

Alle Unterlagen zur 6. Ausschreibung einschließlich der Richtlinien, der regionalen Programme sowie die regionalen Kontaktpartner sind auf der EraSME-Webseite zu finden. Hier werden auch die Bewerbungen entgegengenommen. Die 7. Ausschreibung wird im November 2009 veröffentlicht.

Weitere Informationen gibt es beim Projektträger
VDI/VDE Innovation + Technik GmbH
Dr. Claudia Ritter und Günter Külzhammer
ritter@vdivde-it.de bzw. kuelzhammer@vdivde-it.de
030 310078-259 bzw. -180

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Wiebke Ehret idw

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