Große Resonanz auf millionenschweres BMBF-Förderprogramm für Juniorprofessuren

Bulmahn: „Juniorprofessuren sind schon jetzt Erfolgsmodell an den Universitäten“

Mehr als 50 Universitäten bundesweit haben sich bis heute um Fördermittel des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) für Juniorprofessuren beworben. Das BMBF wird die Erstausstattung der ersten 3000 Juniorprofessuren mit insgesamt 360 Millionen Mark (rd. 180 Millionen Euro) fördern und somit die Länder bei der Umsetzung der Dienstrechtsreform deutlich unterstützen.

Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Edelgard Bulmahn, sagte dazu heute in Berlin: „Die Juniorprofessuren sind schon jetzt ein Erfolgsmodell an den Universitäten. Die enorme Beteiligung zeigt, dass eine große Zahl deutscher Universitäten aus fast allen Bundesländern entschlossen ist, das Konzept der Juniorprofessur als neuen, zukunftweisenden Qualifikationsweg in die Realität umzusetzen.“ Auch in den geistes- und sozialwissenschaftlichen Fächern seien Juniorprofessuren in großer Anzahl geplant. Damit seien Behauptungen widerlegt, wonach in diesen Fächern nach wie vor nur der traditionelle Qualifikationsweg über die Habilitation in Betracht kommen soll.

Für die qualifizierten Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler stellt das BMBF zunächst jeweils 150.000 Mark als Erstausstattung zur Verfügung. Ihnen soll im Vorgriff auf die Einführung der Juniorprofessur die Möglichkeit zu selbständiger Forschung und Lehre gegeben werden. Diese Nachwuchskräfte sollen dann, sobald das neue Hochschulrecht in Bund und Ländern in Kraft getreten ist, zu Juniorprofessorinnen und Juniorprofessoren berufen werden.

Die Humboldt-Universität zu Berlin, die Phillips-Universität Marburg, die Georg-August- Universität Göttingen, die Technische Universität Darmstadt und die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg sowie die Universität Hamburg und die Universität des Saarlandes haben bereits Stellen im Vorgriff auf die Juniorprofessur ausgeschrieben. Alle Ausschreibungstexte können auch auf der Homepage des BMBF abgerufen werden

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