Ausschreibung Stipendienprogramm

Das im Rahmen des BMBF-Programms „Kompetenznetze in der Medizin“ geförderte Kompetenznetz Rheuma vergibt für das Jahr 2002 mehrere Rotations- und Sabbaticalstipendien.

Sabbaticalstipendien dienen dem Austausch zwischen Grundlagenforschung und Klinik. Kliniker erhalten die Möglichkeit, ohne klinische Verpflichtungen in einem experimentellen Labor ihrer Wahl zu arbeiten. Grundlagenforscher ohne klinische Anbindung können in einem klinischen Labor patientennahe Forschung betreiben. Die Arbeit muß Bezug haben zu den Themen und Zielen des Kompetenznetzes Rheuma.

Rotationsstipendien dienen dem Technologietransfer zwischen verschiedenen Labors, dem Kompetenzaustausch zwischen klinischen Zentren, aber auch zwischen Rheumakliniken und Ärzten in rheumatologischen Praxen. Voraussetzung für die Förderung ist ein Wechsel der Institution, in der Regel verbunden mit einem Ortswechsel.

Mit den Stipendienprogrammen werden Wissenschaftler und Ärzte für sechs bis zwölf Monate im Umfang einer halben bis ganzen BAT IIa-Stelle gefördert. Eine kürzere Laufzeit ist möglich. Im Falle der Förderung von Ärzten in der Versorgung können Vertretungsmittel übernommen werden. Sachmittel sind mit der Förderung nicht verbunden. Bei eindeutigem Netzwerkbezug ist die Bewerbung aus dem Ausland möglich.

Wir erbitten kurze Anträge mit drei- bis fünfseitiger Projektbeschreibung (Thema, Kooperationspartner, Zielsetzung, Methodik, Zeit- und Arbeitsplan, Beitrag zu den Zielsetzungen des Netzwerkes und zukünftige Nutzung im Netz), Curriculum vitae sowie Publikationsliste (bitte zusätzlich per eMail oder Diskette) an die

Kompetenznetz Rheuma
Geschäftsstelle am DRFZ Berlin
Schumannstr. 21/22, 10117 Berlin

Tel.: 030 / 28 460-630
E-Mail: kn.rheuma@drfz.de
Fax: 030 / 28 460-631

Bewerbungsschluss: 30.09.2001
Stipendienbeginn: 01.01.2002

Media Contact

Dr. Julia Rautenstrauch idw

Weitere Informationen:

http://www.rheumanet.org/

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreiben Sie einen Kommentar

Neueste Beiträge

Im Roboterlabor zu nachhaltigem Treibstoff

Dank einer neuen automatisierten Forschungsinfrastruktur können Chemiker:innen an der ETH Zürich Katalysatoren schneller entwickeln. Künstliche Intelligenz hilft ihnen dabei. Als erstes Demonstrationsprojekt suchten die Forschenden nach besseren Katalysatoren zur Herstellung…

Perowskit-Solarzellen: Vakuumverfahren kann zur Marktreife führen

Weltweit arbeiten Forschung und Industrie an der Kommerzialisierung der Perowskit-Photovoltaik. In den meisten Forschungslaboren stehen lösungsmittelbasierte Herstellungsverfahren im Fokus, da diese vielseitig und einfach anzuwenden sind. Etablierte Photovoltaikfirmen setzen heute…

Von der Kunst, die reale Welt in Zahlen abzubilden

Mathematiker der Uni Ulm entwickeln „Digitale Zwillinge“. Sie schlagen eine Brücke zwischen der physischen und der digitalen Welt: sogenannte „Digitale Zwillinge“. Das sind virtuelle Modelle von Objekten, aber auch von…

Partner & Förderer