Führer durch die Wüsten und Oasen der Wissenschaftsförderung

Über Förder- und Stipendienmöglichkeiten im deutschsprachigen Raum informiert das Buch „Geld zum Forschen“, das sich primär an Biologen, Mediziner und Naturwissenschaftler wendet. Neben den Adressen der Förderorganisationen und Stiftungen enthält der Band Tipps und Tricks zur Antragstellung.

Außerdem liefert er Detailinformationen über aktuelle Fristen zur Antragseinreichung, zur Dauer der Antragsbearbeitung und zu den Erfolgsaussichten. Der Leser bekommt gleichzeitig Hintergrundinformationen zur Geschichte und finanziellen Situation einzelner Förderorganisationen. Immer wieder werfen die Autoren auch kritische Blicke auf das deutsche Förderwesen und machen Verbesserungsvorschläge.

Bei all dieser Informationsfülle stellt das Buch dennoch keine trockene und langweilige Auflistung von Fördermöglichkeiten dar. Es enthält zahlreiche Cartoons, Gedichte und Erlebnisberichte aus dem Alltag der Förderer und Geförderten – unter anderem diesen kurzen Merkspruch, der die zuvor genannten „Sieben goldenen Regeln zum Antragsschreiben“ auf den Punkt bringt: „Im Papier gefräßig, in der Sprache käsig, im Stile bräsig, im Inhalt mäßig.“

Das Buch liegt nun in der zweiten, erweiterten und aktualisierten Auflage vor. Stammte die Erstauflage noch von Siegfried Bär alleine, so ist jetzt ein zweiter Autor dazugekommen: Ralf Schreck vom Institut für Medizinische Strahlenkunde und Zellforschung der Uni Würzburg.

Siegfried Bär und Ralf Schreck: „Geld zum Forschen aus dem Reiche der Propheten“, Lj-Verlag Herfort & Sailer GbR, Freiburg, 337 Seiten, mit Karikaturen von Henning Schulze und Stefan Knauss, 25 Euro (inklusive Versandkosten und Mehrwertsteuer).

Das Buch kann im Internet gegen Rechnung bestellt werden (siehe Link am Ende der Mitteilung). Die Bestellung ist auch per Post beim Verlag möglich: Lj-Verlag Herfort & Sailer GbR, Alte Straße 1, 79249 Merzhausen.

Hinweis für Journalisten und Redaktionen: Die Pressestelle der Uni Würzburg verfügt nicht über Rezensionsexemplare. Bitte wenden Sie sich direkt an den Verlag.

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Robert Emmerich idw

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