Uni Magdeburg: Zwei zusätzliche Anwendungsgebiete in Ingenieurinformatik


Im Wintersemester 2000/01 startet der Diplomstudiengang „Ingenieurinformatik“ an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Zusätzlich zu dem bereits konzipierten Anwendungsgebiet System- und Verfahrenstechnik werden die Anwendungsgebiete Maschinenbau/Produktionstechnik und Maschinenbau/Konstruktionstechnik angeboten. Die drei Anwendungsgebiete tragen der Forderung, insbesondere der produzierenden Industrie, nach verstärkten zukunftsträchtigen Ausbildungsangeboten im Schnittbereich Ingenieurwesen/Informationstechnik Rechnung. Neben einer fundierten Informatikausbildung erhalten die Studierenden umfassende Kenntnisse in den ingenieurwissenschaftlichen Bereichen. Dieses Rüstzeug ist u. a. für die Konzeption und den Betrieb chemischer Anlagen sowie unterschiedlichster Aufgaben im Maschinenbau und bei der Steuerung von Fabrikanlagen notwendig.

Nach dem akut gewordenen Absolventenmangel im Bereich der Informatik prognostizieren nun auch viele technische Verbände einen gravierenden Mangel an Spezialisten im Ingenieurbereich.
Das Ausbildungskonzept der Magdeburger Ingenieurinformatik ist so angelegt, daß Absolventen für beide Bereiche qualifiziert werden, so daß die Berufschancen nach dem Studienabschluß auf dem Arbeitsmarkt hervorragend sein dürften. Ein einsemestriges Berufspraktikum in einschlägigen Industrieunternehmen garantiert eine praxisnahe Ausbildung. Da der Studiengang erst kurzfristig an der Guericke-Universität eingerichtet wurde, ist in diesem ersten Jahrgang im Vergleich zu anderen Ausbildungsangeboten im Informatikbereich noch eine kleine Gruppengröße mit intensiver Betreuung zu erwarten

Media Contact

Waltraud Riess

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreiben Sie einen Kommentar

Neueste Beiträge

Wie Lymphknoten mit Blut versorgt werden

Droht eine Infektionskrankheit, läuft unser Immunsystem auf Hochtouren: Es setzt Antikörper, weiße Blutkörperchen und Fresszellen in Bewegung. Doch wie das funktioniert, ist noch nicht komplett verstanden – etwa bei den…

Programmierbare Laserstrahlen sparen mehr als 30 Prozent Energie

Neue Freiheiten eröffnen sich in der Lasermaterialbearbeitung: Mit einem Flüssigkristall-Modulator lässt sich das Strahlprofil eines Lasers zeitlich hochaufgelöst frei programmieren. Der Strahl kann auch in identische Kopien aufgeteilt werden. Zusammen…

Soziale Kompetenz für autonome Autos

KI-System deutet Fußgängerverhalten, um Interaktion zwischen Auto und Passanten zu ermöglichen. Autofahren ist mehr als Gas geben, lenken und bremsen: Eine entscheidende Rolle spielt die Verständigung mit anderen Verkehrsteilnehmern. Das…

Partner & Förderer