Countdown für angehende Krebsforscher

Um die Ausbildung der Doktoranden im Deutschen Krebsforschungszentrum international noch attraktiver zu gestalten, hat das Zentrum die „Helmholtz International Graduate School for Cancer Research“ ins Leben gerufen. Sie ermöglicht Doktoranden, bereits früh in ihrer Karriere zu herausragenden Projekten in der Krebsforschung beizutragen und bietet zudem eine umfassende interdisziplinäre Ausbildung.

Das Programm der Graduiertenschule orientiert sich am bereits bestehenden internationalen PhD-Programm des Krebsforschungszentrums. Zusätzlich bietet die neue Graduate School eine stärkere internationale Vernetzung mit Institutionen aus dem Bereich der Krebsforschung wie dem amerikanischen MD Anderson Cancer Center, die Kooperation mit anderen Helmholtz-Zentren wie etwa dem Berliner Max-Delbrück-Centrum und ein noch umfassenderes Angebot an begleitenden Kursen. Voraussetzung für eine erfolgreiche Bewerbung um einen der Ausbildungsplätze ist ein naturwissenschaftliches Studium mit einem dem Diplom vergleichbaren Abschluss oder ein Medizinstudium.

Die Bewerber sollten nicht älter als dreißig Jahre alt sein und über gute Englischkenntnisse verfügen. Am 1. Mai endet die Bewerbungsfrist, Startschuss im Deutschen Krebsforschungszentrum ist Anfang Oktober.

Den Doktoranden des Deutschen Krebsforschungszentrums stehen neben einer erstklassigen Betreuung durch ihren jeweiligen Doktorvater bzw. -mutter zwei zusätzliche Mentoren zur Seite: Ein weiterer Gruppenleiter aus dem Haus sowie ein externer Wissenschaftler beraten die jungen Forscher in regelmäßigen Abständen zum Fortgang ihrer Arbeit. Daneben bietet das DKFZ seinem wissenschaftlichen Nachwuchs ein umfangreiches Weiterbildungsprogramm: Vom Projektmanagement über Möglichkeiten, wissenschaftliche Ergebnisse ansprechend zu präsentieren bis hin zu neuen Techniken für die Arbeit im Labor reicht das Angebot.

Auch die Teilnahme an der Vorlesungsreihe „Progress in Cancer Research“, in der die Abteilungs- und Arbeitsgruppenleiter des Hauses über ihr jeweiliges Forschungsgebiet referieren, ist Pflicht. Darüber hinaus werden die Vorstellung wissenschaftlicher Ergebnisse auf Kongressen oder Seminaren sowie verschiedene soziale Aktivitäten unterstützt.

„Der Wettbewerb um die weltweit besten Köpfe beginnt bereits beim Forschernachwuchs“, stellt Professor Thomas Efferth fest, der das Doktorandenprogramm am Zentrum koordiniert. Die Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren, denen das Deutsche Krebsforschungszentrum angehört, hat im vergangenen Jahr insgesamt drei Graduiertenschulen gegründet, die sie jährlich mit je 600 000 Euro für die nächsten sechs Jahre unterstützt.

Weitere Informationen zum Helmholtz-Graduierten-Programm finden sich auf der Internetseite des Deutschen Krebsforschungszentrums unter http://www.dkfz.de/en/phd-program/index.html.

Das Deutsche Krebsforschungszentrum hat die Aufgabe, die Mechanismen der Krebsentstehung systematisch zu untersuchen und Krebsrisikofaktoren zu erfassen. Die Ergebnisse dieser Grundlagenforschung sollen zu neuen Ansätzen in Vorbeugung, Diagnose und Therapie von Krebserkrankungen führen. Das Zentrum wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren e.V.

Ansprechpartner für Medien

Dr. Stefanie Seltmann idw

Weitere Informationen:

http://www.dkfz.de

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