Frei zugängliche Datenbank Europäische Bibliographie zur Osteuropaforschung

EBSEES ist ein Gemeinschaftsprojekt von elf europäischen Bibliotheken und wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen aus Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden, Österreich sowie der Schweiz.

Nachgewiesen sind Bücher, Zeitschriftenaufsätze, Rezensionen und Dissertationen zu Osteuropa nachgewiesen, welche in Westeuropa publiziert wurden.

Die neue Datenbank enthält mehr als 85.000 Nachweise aus dem Zeitraum 1991 bis 2007, die über die Internetadresse http://ebsees.staatsbibliothek-berlin.de recherchiert werden können.

Der Schwerpunkt der durchgeführten Arbeiten lag auf der Zusammenführung zweier heterogener Datenblöcke zu einer Datenbank, der Rückgewinnung osteuropäischer Zeichen, der Umwandlung der Systematik in Subject Headings, sowie auf dem Aufbau einer Website.

Neben modernen Such- und Browsingstrukturen, wie einfacher und erweiterter Suche mit Schlagwortbrowsing, verfügt EBSEES nun über eine SRU-Schnittstelle (Search & Retrieval via URL), durch die ein direkter Zugriff mit Metasuchmaschinen ermöglicht wird. Ferner erlaubt das COinS-Interface (Context Objects in Spans) eine einfache Datenübernahme in Literaturverwaltungsprogramme sowie eine Verfügbarkeitsanfrage bei zahlreichen OPACs.

Ein erster Nutzer dieser Schnittstellen wird das Slavistik-Portal der Virtuellen Fachbibliothek Slavistik sein, das den Bereich Kultur, Sprache und Literatur der EBSEES-Datenbank auf seiner Website präsentieren wird. Die Staatsbibliothek zu Berlin stellt für die Langzeitsicherung der Daten die erforderlichen Ressourcen zur Verfügung.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreiben Sie einen Kommentar

Neueste Beiträge

Professionelle Mobilfunkanwendungen auf der »5G Connect« erleben

– interaktiv und international. Auf der »5G Connect« präsentierte das Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS zusammen mit Industriepartnern die große Vielfalt der professionellen Anwendungen rund um 5G. Am 29. September…

Algen als mikroskopische Bioraffinerien

Chemikerin der Universität Konstanz gelingt ein Schlüsselschritt zur Produktion nachhaltiger Chemikalien in lebenden Mikrofabriken. Fossile Rohstoffe sind begrenzt und nicht überall auf der Welt vorhanden und abbaubar – das wird…

Modellfabrik für Carbonbeton in Leipzig eröffnet

Carbonbeton ist deutlich nachhaltiger als Stahlbeton. An der HTWK Leipzig eröffnete mit dem Carbonbetontechnikum eine weltweit einzigartige Modellfabrik. Beton kann große Lasten tragen, brennt nicht, ist unempfindlich gegenüber äußeren Einflüssen…

Partner & Förderer