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Infratest-Umfrage ergibt: Einschränkung der staatlichen Förderung würde viele Baupläne in den Sand setzen

17.03.2005


Kein Eigenheim ohne Zulage

  • 63 Prozent aller Häuslebauer machen ihre Immobilienfinanzierung von der Eigenheimzulage abhängig. Auch höhere Einkommensklassen sind betroffen.
  • Für gut die Hälfte der Deutschen hat eine eigene Immobilie sehr hohe bzw. hohe Priorität. Vor allem die junge Generation setzt auf das Eigenheim.

Die Deutschen machen ihre Immobilienfinanzierung stark von der staatlichen Förderung abhängig. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage von TNS Infratest im Auftrag des Verbandes der PSD Banken.



Demnach wäre für 63 Prozent der Befragten eine eigene Immobilie ohne die volle staatliche Unterstützung durch die Eigenheimzulage finanziell nicht realisierbar. In der mittleren Altersgruppe zwischen 40 und 49 Jahren bestätigten dies sogar 70 Prozent der Befragten. Dabei ist die staatliche Bauförderung offensichtlich für die höheren Einkommensklassen ebenso relevant wie für Geringverdiener: Gut 60 Prozent aller Haushalte mit einem Nettoeinkommen von mehr als 2500 Euro könnten ohne die volle Eigenheimzulage eine eigene Immobilie nicht finanzieren. Bei den Einkommensgruppen unter 1000 Euro sind es 62,3 Prozent.

Hintergrund: Die Bundesregierung will voraussichtlich noch in diesem Jahr die staatliche Förderung durch die Eigenheimzulage einschränken.

Für gut 50 Prozent aller Deutschen hat die eigene Immobilie in der Lebensplanung eine sehr hohe bzw. hohe Priorität. Am eindeutigsten war das Ergebnis dabei in der jungen Altersklasse: Für rund 58 Prozent der Befragten zwischen 14 bis 29 Jahren hat die eigene Immobilie große Bedeutung.

"Eine eigene Immobilie ist die beste Absicherung fürs Alter. Wenn der Staat hier an der Förderung spart, fällt es schwer, die Bürger auf der anderen Seite zur privaten Altersvorsorge zu motivieren", sagt Wolf-D. Rosenthal, Vorstandsvorsitzender des Verbandes der PSD Banken.

Zur Gruppe der PSD Banken gehören 15 selbständig agierende Genossenschaftsbanken mit direktem und regionalem Kundenkontakt. Die Direktbanken-Gruppe im Verbund der Genossenschaftsbanken des BVR konnte ihr Wachstum im abgelaufenen Geschäftsjahr 2004 erneut steigern. Mit einem Plus von 5,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr kommen die PSD Banken damit auf eine kumulierte Bilanzsumme von 16,563 Milliarden Euro. Außerdem gewannen die 15 regional agierenden beratenden Direktbanken im Geschäftsjahr 2004 mehr als 60.000 neue Kunden hinzu.

Alleine die Kreditvolumina für die Baufinanzierung wuchsen im vergangenen Jahr um 7,95 Prozent. Damit haben die Kunden der PSD Banken Hypothekenkredite über insgesamt 9,313 Milliarden Euro abgeschlossen.

Stefan Laut | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.psd-bank.de

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