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Beginn der Konsolidierung am Aktienmarkt?

20.06.2003


Der Kursaufschwung an den internationalen Aktienmärkten setzte sich auch zu Beginn dieser Börsenwoche fort.

Erfreuliche Konjunkturdaten aus den USA und die Hoffnung auf eine neuerliche Senkung der Leitzinsen dort verliehen den Kursen weltweit Auftrieb. Nach den Finanztiteln waren zuletzt insbesondere Auto-, Pharma- und Hightech-Aktien gefragt, teilweise auch Aktien aus der Tourismusbranche. So beflügelten die neuesten Daten des Kraftfahrtbundesamtes, wonach im Mai die Zahl der zugelassenen PKW in Deutschland erstmals im laufenden Jahr zunahm. Aufgrund von feiertagsbedingt schwachen Umsätzen und Gewinnmitnahmen kam es zum Wochenschluss jedoch zu Kursrückgängen.

Nach dem alten Muster "Die Hausse nährt die Hausse" befürchten derzeit offenbar immer mehr Anleger, den Aufschwung am Aktienmarkt zu verpassen. Dies um so mehr, als sowohl private wie auch institutionelle Investoren über hohe Liquiditätsbestände verfügen. Zunächst allerdings käme nach den jüngsten Kurssteigerungen eine Konsolidierung nicht überraschend, wie die mitunter heftigen täglichen Kursschwankungen und Richtungswechsel andeuten. Für die weitere Entwicklung kommt es entscheidend darauf an, dass sich die derzeitigen vorsichtigen Signale einer Erholung der Weltwirtschaft in den nächsten Monaten tatsächlich konkretisieren.

Die offenbar abflauende Deflationsdiskussion und bessere Konjunkturdaten lösten am Rentenmarkt die seit langem erwarteten Gewinnmitnahmen aus. Solange sich allerdings der Preisauftrieb weiter abschwächt und sich eine durchgreifende Besserung der wirtschaftlichen Situation nicht abzeichnet, ist auch eine grundlegende Wende hin zu steigenden Zinsen nicht zu befürchten. Die Commerzbank empfiehlt gleichwohl Privatanlegern, bei Neuanlagen den risikoarmen 2- bis 4jährigen Laufzeitenbereich zu bevorzugen.

Diese Ausarbeitung richtet sich ausschließlich an Personen mit Wohnsitz in Deutschland. Sie dient ausschließlich Informationszwecken und stellt weder eine individuelle Anlageempfehlung noch ein Angebot zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten dar. Diese Ausarbeitung ersetzt nicht eine individuelle anleger- und anlagegerechte Beratung. Die in der Ausarbeitung enthaltenen Informationen wurden sorgfältig zusammengestellt. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit kann jedoch nicht übernommen werden. Einschätzungen und Bewertungen reflektieren die Meinung des Verfassers im Zeitpunkt der Erstellung der Ausarbeitung.

Hinweise auf mögliche Interessenkonflikte:

Der Commerzbank-Konzern, bzw. mit diesem verbundene Unternehmen, halten an der Gesellschaft oder den Gesellschaften deren Wertpapiere Gegenstand der Ausarbeitung sind, mindestens ein Prozent des Grundkapitals oder können eine entsprechende Beteiligung halten. Auch Organe, Führungskräfte sowie Mitarbeiter halten möglicherweise Anteile oder Positionen an Wertpapieren oder Finanzprodukten, die Gegenstand von Ansichten, Einschätzungen oder Bewertungen sind. Die Commerzbank hat zudem möglicherweise einem Konsortium angehört, das die Emission von Wertpapieren der Gesellschaft, die Gegenstand der Ausarbeitung sind, übernommen hat. Die Commerzbank kann ferner auch Bankleistungen oder Beratungsleistungen für den Emittenten von solchen Wertpapieren erbringen und betreut möglicherweise analysierte Wertpapiere auf Grund eines mit dem jeweiligen Emittenten geschlossenen Vertrages an der Börse oder am Markt. Organe der Commerzbank bzw. Mitarbeiter können zudem Aufsichtsratsfunktionen bei Emittenten wahrnehmen, deren Wertpapiere Gegenstand der Ausarbeitung sind. Ó2003; Herausgeber: Commerzbank Aktiengesellschaft, Kaiserplatz, 60261 Frankfurt am Main. Diese Ausarbeitung oder Teile von ihr dürfen ohne Erlaubnis der Commerzbank weder reproduziert noch weitergegeben werden.

| Commerzbank AG
Weitere Informationen:
http://www.commerzbank.de

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