Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

IPRI-Forschungsprojekt „LCC Schiffbau“: Zwischenergebnisse verfügbar

13.12.2013
Im IPRI-Forschungsprojekt „LCC Schiffbau - Life Cycle Costing in Schifffahrt und Schiffbau“ hat IPRI in Zusammenarbeit mit dem Fachgebiet Entwurf und Betrieb Maritimer Systeme der TU Berlin ein Demonstrator erstellt, der maritime Unternehmen, insbesondere Werften und Reedereien, dabei unterstützt, die Lebenszykluskosten eines Schiffes zu berechnen.

> IPRI-Forschungsprojekt „LCC Schiffbau“ Der starke Wettbewerb in Schiffbau und Schifffahrt erfordert ein Kostenmanagement, das sich über den gesamten Lebenszyklus des Investitionsobjekts „Schiff“ erstreckt. Hierfür eignet sich insbesondere das Life Cycle Costing (Lebenszykluskostenrechnung). Allerdings wird dessen Potential in der Praxis bei weitem nicht ausgeschöpft.

Im IPRI-Forschungsprojekt „LCC Schiffbau“ wurde in Zusammenarbeit mit dem Fachgebiet Entwurf und Betrieb Maritimer Systeme der TU Berlin ein Demonstrator entwickelt, der Unternehmen bei der Berechnung der Schiffslebenszykluskosten unterstützt. Für die Integration des Demonstrators in die Prozesse des Unternehmens, bspw. bei der Angebotserstellung oder bei der Flottengestaltung, wurden Strategien und Vorgehensweisen erarbeitet.

> Demonstrator zur Berechnung der Lebenszykluskosten eines Schiffes Der Demonstrator umfasst alle möglichen Kosten eines Schiffes, die sowohl für Werften als auch für Reedereien von Bedeutung sind. Insbesondere wird der Fokus auf die Betriebskosten gelegt, die detailliert aufgelistet werden. Der auf Excel-Basis entwickelte Demonstrator ermöglicht es Unternehmen, das Werkzeug an die individuellen Zielvorstellungen anzupassen. Das bedeutet, dass bspw. auch Erträge in die Berechnungen einfließen können.

Die Anwender des Demonstrators werden schrittweise durch das Werkzeug geführt. Für einzelne Kostengrößen wurden Assistenten entwickelt, die bspw. bei der Berechnung der Personalkosten mit einer Vorlage unterstützen.

Die Ergebnisse der Berechnungen können grafisch dargestellt werden. Hier hat der Nutzer die Möglichkeit, den Verlauf einzelner Kosten zu überprüfen und zu variieren. Auch für die Angebotserstellung bieten sich grafische Kostenverläufe an. Für die Berechnung der Lebenszykluskosten wird als finanzmathematische Rechnung die Kapitalwertmethode zugrunde gelegt.

> Informationen zum Demonstrator Weitere Informationen zum Demonstrator erhalten Sie bei Sabine Bolt per Mail an sbol@ipriinstitute.com oder per Telefon unter 0711/6203268 8002.
Im Rahmen des Projektes wird ein Seminar angeboten, das eine Schulung zur Anwendung des Demonstrators sowie die Vermittlung von Implementierungsstrategien beinhaltet. Das Seminar findet am 7. Mai 2014 in Hamburg statt. Anmeldungen zum Seminar richten Sie bitte an veranstaltungen@ipri-institute.com oder füllen Sie das Anmeldeformular in unserem aktuellen Seminarflyer aus:
http://www.ipri-institute.com/pdfs/IPRI_Seminarfuehrer_
Fruehjahr2014_internet.pdf
Förderhinweis:
Das IGF-Vorhaben 421 ZN der Forschungsvereinigung Center of Maritime Technologies e.V. - CMT, Bramfelder Straße 164, 22305 Hamburg wurde über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der industriellen Gemeinschaftsforschung und -entwicklung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.
Ansprechpartner:
International Performance Research Institute gGmbH
Dipl. Kffr. Dipl. Vw. Sabine Bolt
Königstraße 5
D-70173 Stuttgart
Telefon: 0711-6203268-8002
Telefax: 0711-6203268-1045
E-Mail: sbolt@ipri-institute.com
Über IPRI: Das International Performance Research Institute (IPRI) ist eine gemeinnützige Forschungsgesellschaft auf dem Gebiet der Betriebswirtschaftslehre. Unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Péter Horváth und Prof. Dr. Mischa Seiter betreibt das Institut international angelegte Forschung mit dem Schwerpunkt auf Controlling sowie Performance Measurement und Management von Unternehmen und Unternehmensnetzwerken sowie öffentlichen Organisationen. Im Mittelpunkt steht die Durchführung von nationalen und internationalen Forschungsprojekten und Studien.

Prof. Dr. Mischa Seiter | idw
Weitere Informationen:
http://www.ipri-institute.com
http://www.lcc-schiffbau.eu
http://www.maritime-solutions.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Verkehr Logistik:

nachricht Autonom im Terminal unterwegs: Startschuss für Digitalisierung im Kombinierten Verkehr
03.07.2020 | Hochschule Fresenius

nachricht Lager, Kommissionierung, Transport: Schnelltest zur Systemauswahl
10.06.2020 | IPH - Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Verkehr Logistik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Neue Methode führt zehnmal schneller zum Corona-Testergebnis

Forschende der Universität Bielefeld stellen beschleunigtes Verfahren vor

Einen Test auf SARS-CoV-2 durchzuführen und auszuwerten dauert aktuell mehr als zwei Stunden – und so kann ein Labor pro Tag nur eine sehr begrenzte Zahl von...

Im Focus: Robuste Materialien in Schwingung versetzt

Kieler Physikteam beobachtet in Echtzeit extrem schnelle elektronische Änderungen in besonderer Materialklasse

In der Physik werden sie zurzeit intensiv erforscht, in der Elektronik könnten sie ganz neue Funktionen ermöglichen: Sogenannte topologische Materialien...

Im Focus: Excitation of robust materials

Kiel physics team observed extremely fast electronic changes in real time in a special material class

In physics, they are currently the subject of intensive research; in electronics, they could enable completely new functions. So-called topological materials...

Im Focus: Neues Verständnis der Defektbildung an Silizium-Elektroden

Theoretisch lässt sich das Speichervermögen von handelsüblichen Lithiumionen-Batterien noch vervielfachen – mit einer Elektrode, die auf Silizium anstatt auf Graphit basiert. Doch in der Praxis machen solche Akkus mit Silizium-Anoden nach wenigen Lade-Entlade-Zyklen schlapp. Ein internationales Team um Forscher des Jülicher Instituts für Energie- und Klimaforschung hat jetzt in einzigartiger Detailgenauigkeit beobachtet, wie sich die Defekte in der Anode ausbilden. Dabei entdeckten sie bislang unbekannte strukturelle Inhomogenitäten in der Grenzschicht zwischen Anode und Elektrolyt. Die Erkenntnisse sind in der Fachzeitschrift „Nature Communications“ erschienen.

Silizium-basierte Anoden können in Lithium-Ionen-Akkus prinzipiell neunmal so viel Ladung speichern wie der üblicherweise verwendete Graphit, bei gleichem...

Im Focus: Ein neuer Weg zur superschnellen Bewegung von Flussschläuchen in Supraleitern entdeckt

Ein internationales Team von Wissenschaftern aus Österreich, Deutschland und der Ukraine hat ein neues supraleitendes System gefunden, in dem sich magnetische Flussquanten mit Geschwindigkeiten von 10-15 km/s bewegen können. Dies erschließt Untersuchungen der reichen Physik nichtlinearer kollektiver Systeme und macht einen Nb-C-Supraleiter zu einem idealen Materialkandidaten für Einzelphotonen-Detektoren. Die Ergebnisse sind in Nature Communications veröffentlicht.

Supraleitung ist ein physikalisches Phänomen, das bei niedrigen Temperaturen in vielen Materialien auftritt und das sich durch einen verschwindenden...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Intensiv- und Notfallmedizin: „Virtueller DIVI-Kongress ist ein Novum für 6.000 Teilnehmer“

08.07.2020 | Veranstaltungen

Größte nationale Tagung für Nuklearmedizin

07.07.2020 | Veranstaltungen

Corona-Apps gegen COVID-19: Nationalakademie Leopoldina veranstaltet internationales virtuelles Podiumsgespräch

07.07.2020 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Löchrige Graphenbänder mit Stickstoff für Elektronik und Quantencomputing

08.07.2020 | Materialwissenschaften

Graphen: Auf den Belag kommt es an

08.07.2020 | Materialwissenschaften

Enzyme als Doppelagenten: Neuer Mechanismus bei der Proteinmodifikation entdeckt

08.07.2020 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics