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Fraunhofer IML veröffentlicht Ergebnisse einer Studie zum Softwaremarkt für Transport- und Logistik

01.03.2002


Wie setzen Speditionen, Transport- und Logistik-Dienstleister Software ein? Wohin gehen die Anforderungen der Zukunft? Antworten auf diese und damit zusammenhängende Fragen präsentiert eine Studie des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik, die von Prof. Dr.-Ing. Uwe Clausen und seinem Team in Dortmund im Herbst 2001 begonnen und nun abgeschlossen wurde.

Die Antworten der Transport- und Logistikunternehmen geben wichtige Anregungen für die weitere Diskussion von Praxis und Wissenschaft, von Software-Unternehmen und Anwendern. Fachlich und finanziell begleitet wurde die Studie von den Softwarehäusern active logistics GmbH, BNS AG, ilas AG, PTV AG, SALT AG und Transflow EDV Consulting und Vertriebs GmbH. Diese Unternehmen entwickeln speziell für die Logistikbranche Softwareangebote.

150 Transportunternehmen aus den unterschiedlichsten Bereichen, von der Luftfracht zum Stückgut, vom KEP-Dienstleister bis zum Seefrachtspediteur antworteten auf die bewusst breit gestreute Anfrage sowohl online als auch per Fragebogen. In der Softwarenutzung zeigten sich dabei offensichtliche Unterschiede in Abhängigkeit von der Unternehmensgröße. Auch das Verständnis von Speditionssoftware unterscheidet sich entsprechend. An eine neue Generation von Logistiksoftware richten sich Anwenderwünsche vor allen Dingen im Hinblick auf eine Unterstützung bei der optimalen Transportabwicklung, beim Prozessmanagement und Controlling sowie bei der Integration von bislang einzelnen Anwendungen. Nicht überraschen kann in diesem Zusammenhang, dass nur die größeren Unternehmen mit 75 und mehr Mitarbeitern eine eigene IT-Abteilung als Ressource für die Planung und Einführung neuer Softwaremodule vorsieht. Neben Software im administrativen Bereich wird sich der Nutzen in dispositiven strategischen Bereichen in Zukunft vermehrt zeigen, so die einhellige Meinung.(RFN)

Nähere Informationen unter der E-Mail-Adresse software@iml.fhg.de.
Eine Kurzfassung kann gegen eine Schutzgebühr von 10,00 Euro bestellt werden unter:

E-Mail: praxiswissen.gmbh@cityweb.de
Telefax: 0231/97 50 70-21

Dipl.-Ing. Stefan Schmidt | idw

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