Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Aus dem Bildschirm auf den Tisch

13.09.2000


... mehr zu:
»E-Commerce »IML »Logistik
Dank Internet und E-Commerce können Kunden rund um die Uhr bestellen was ihr Herz begehrt. Den Aufwand für termingerechte Auslieferung haben viele Unternehmen unterschätzt. Jetzt sind ausgeklügelte
Logistik-Konzepte gefragt: E-Logistics.

Internet und E-Commerce machen es möglich: Die schöne bunte Warenwelt steht den Kunden rund um die Uhr offen. Die Angebote werden ständig attraktiver: Ein Avatar, der flauschige Winterpullover oder luftige Sommerkleider präsentiert; per Mausklick über Farbe und Ausstattung des ersehnte Neuwagens bestimmen oder Möbelrücken auf dem Bildschirm anstatt schweißtreibend im Eigenheim. Zu jeder Tages- und Nachtzeit bestellt, erwartet der Kunde die Waren möglichst schnell und ohne hohe Zusatzkosten daheim auf den Tisch. Ausgeklügelte Logistik ist gefragt. Experten vom Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML, entwickeln Logistik-Lösungen für E-Commerce.

Sowohl im Geschäft zwischen den Unternehmen aber vor allem im Endkundengeschäft steht ein radikaler Wandel an. Denn die Logistik muss halten, was die Internet-Seite verspricht. »Bislang sieht die Realität des 0n-line-Geschäfts noch nicht überall so aus, wie so gerne gepriesen«, kommentiert Dipl.-Ing. Lars Siebel vom IML Engpässe und langen Lieferzeiten. »Viele Unternehmen haben den Aufwand für die Logistik, die notwendig ist, um bestellte Waren innerhalb des versprochenen Termins auszuliefern, schlichtweg unterschätzt oder vernachlässigt.« Fragen wie zentrales oder dezentrales Lager, Größe des Sortiments bis hin zur Wahl der geeigneten Verpackung und Auslieferer, soweit es geht, sollte das Online-Geschäft in die bestehende Logistik integriert werden. Zudem darf der enorme Versandaufwand nicht zu Lasten des Preises gehen.

Gemeinsam mit Versandhandel und KMU’s erarbeitet das IML neue Wege und Konzepte für E-Logistik: »Bündelung der Transporte heisst ein Stichwort«, erklärt Lars Siebel. »So lassen sich die Kosten gering halten.« Die Verbraucher bekommen zukünftig die Möglichkeit zu wählen - Lieferung direkt an die Haustür mit erhöhten Versandkosten oder Zustellung an alternativen Pick-up-Stellen, etwa Bahnhöfen oder Tankstellen, versandkostenfrei. Eine weitere Möglichkeit bietet die Firmenbelieferung, der Zustellung der Waren direkt an den Arbeitsplatz des Konsumenten. »In Zukunft wird es notwendig sein, variable Gebührensysteme abhängig von Lieferzeit oder -ort anstatt der pauschalen Zustellkosten einzuführen. Eine intelligente, für den Kunden nachvollziehbare, Staffelung der Kosten für die zusätzlichen Dienstleistungen ist ein wichtiges Modul, das es in die Shop-Systeme zu integrieren gilt«, meint Lars Siebel.

Ansprechpartner:
Lars Siebel
Telefon: 02 31/97 43-1 14
Teelfax: 02 31/97 43-???
E-Mail: Lars.Siebel@iml.fhg.de

Fraunhofer-Institut für
Materialfluss und Logistik IML
Joseph-von-Fraunhofer-Straße 2-4
44227 Dortmund
Pressekontakt:
Ralf Neuhaus
Telefon: 02 31/97 43-2 74
Telefax: 02 31/97 43-2 15
E-Mail: r.neuhaus@iml.fhg.de

Weitere Informationen finden Sie im WWW:

Beate Koch |

Weitere Berichte zu: E-Commerce IML Logistik

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Verkehr Logistik:

nachricht Automatisiertes Befüllen von Regalen im Einzelhandel
19.07.2018 | Technologie Lizenz-Büro (TLB) der Baden-Württembergischen Hochschulen GmbH

nachricht Neue Akteure, Standardisierung und Digitalisierung für mehr Güterverkehr auf der Schiene
16.07.2018 | Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Verkehr Logistik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Future electronic components to be printed like newspapers

A new manufacturing technique uses a process similar to newspaper printing to form smoother and more flexible metals for making ultrafast electronic devices.

The low-cost process, developed by Purdue University researchers, combines tools already used in industry for manufacturing metals on a large scale, but uses...

Im Focus: Rostocker Forscher entwickeln autonom fahrende Kräne

Industriepartner kommen aus sechs Ländern

Autonom fahrende, intelligente Kräne und Hebezeuge – dieser Ingenieurs-Traum könnte in den nächsten drei Jahren zur Wirklichkeit werden. Forscher aus dem...

Im Focus: Superscharfe Bilder von der neuen Adaptiven Optik des VLT

Das Very Large Telescope (VLT) der ESO hat das erste Licht mit einem neuen Modus Adaptiver Optik erreicht, die als Lasertomografie bezeichnet wird – und hat in diesem Rahmen bemerkenswert scharfe Testbilder vom Planeten Neptun, von Sternhaufen und anderen Objekten aufgenommen. Das bahnbrechende MUSE-Instrument kann ab sofort im sogenannten Narrow-Field-Modus mit dem adaptiven Optikmodul GALACSI diese neue Technik nutzen, um Turbulenzen in verschiedenen Höhen in der Erdatmosphäre zu korrigieren. Damit ist jetzt möglich, Bilder vom Erdboden im sichtbaren Licht aufzunehmen, die schärfer sind als die des NASA/ESA Hubble-Weltraumteleskops. Die Kombination aus exquisiter Bildschärfe und den spektroskopischen Fähigkeiten von MUSE wird es den Astronomen ermöglichen, die Eigenschaften astronomischer Objekte viel detaillierter als bisher zu untersuchen.

Das MUSE-Instrument (kurz für Multi Unit Spectroscopic Explorer) am Very Large Telescope (VLT) der ESO arbeitet mit einer adaptiven Optikeinheit namens GALACSI. Dabei kommt auch die Laser Guide Stars Facility, kurz ...

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Stadtklima verbessern, Energiemix optimieren, sauberes Trinkwasser bereitstellen

19.07.2018 | Veranstaltungen

Innovation – the name of the game

18.07.2018 | Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Neue Anwendungen für Mikrolaser in der Quanten-Nanophotonik

20.07.2018 | Physik Astronomie

Need for speed: Warum Malaria-Parasiten schneller sind als die menschlichen Abwehrzellen

20.07.2018 | Biowissenschaften Chemie

Die Gene sind nicht schuld

20.07.2018 | Medizin Gesundheit

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics