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Mit Knochenzement gegen die Osteoporose

20.03.2002


Einladung zum Pressegespräch am 26. März 2002

Die Osteoporose gilt als häufigste chronische Skeletterkrankung. Vom Abbau des festen Knochengewebes ist die Wirbelsäule mit am stärksten betroffen. Die einzelnen Wirbelkörper sacken zusammen, sie "sintern". Bei mehr als 25 Prozent aller Frauen über 60 Jahren kommt es zu Brüchen oder Deformierungen der Wirbelkörper. Die im Langzeitverlauf oft auftretende Verkürzung der Wirbelsäule und ihre Verbiegung - die Ärzte sprechen von Kyphose - führen zu statischen Problemen und sind zudem mit erheblichen Schmerzen sowie erhöhter Sterblichkeit verbunden.

Gründe genug, sowohl die Früherkennung und Prävention zu verbessern als auch nach effektiveren Behandlungsmöglichkeiten zu suchen. Bei Wirbelkörper-Frakturen und -Sinterungen gewinnen zwei minimal-invasive Zementierungstechniken zunehmend an Bedeutung: die Vertebroplastik und die Kyphoplastik. Insbesondere bei der Schmerzreduktion zeigen sich verblüffende Erfolge. In der Unfallchirurgischen Klinik der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) sind die beiden Verfahren unter Leitung von Professor Dr. Christian Krettek und Dr. Ulrich Berlemann bereits bei einer Reihe schmerzgeplagter Osteoporosekranker erfolgreich eingesetzt worden.
Über die modernen Zementierungstechniken möchten wir in einem Pressegespräch informieren, an dem auch Patienten teilnehmen werden. Dazu laden wir herzlich ein:

  • am Dienstag, den 26. März 2002
  • um 12 Uhr
  • im Konferenzraum, Ladenpassage im Zentralklinikum der MHH.

Christa Möller | idw

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