Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Gründung des "Potsdam Center for Transatlantic Security and Military Affairs" an der Uni Potsdam

28.02.2002


Gründung des "Potsdam Center for Transatlantic Security and Military Affairs" an der Universität Potsdam
Eröffnungsveranstaltung und Pressekonferenz am 4. März 2002

In Anwesenheit von NATO-Generalsekretär George Robertson und Bundesverteidigungsminister Rudolf Scharping wird am 4. März 2002 ein neues Forschungszentrum zu Fragen der transatlantischen Sicherheits- und Militärpolitik eröffnet. Minister Scharping ist zugleich Schirmherr und Ehrenvorsitzender des Zentrums - gemeinsam mit dem früheren amerikanischen Außenminister und Nationalen Sicherheitsberater, Dr. Henry A. Kissinger.

Bei der Gründungszeremonie werden außerdem der brandenburgische Innenminister Jörg Schönbohm, der Chairman des Defense Science Board des US-Verteidigungsministeriums und ehemalige Stellvertretende US-Verteidigungsminister Dr. Bill Schneider sowie der Präsident der Universität Potsdam, Prof. Dr. Wolfgang Loschelder, sprechen.

Gründer und Direktoren des Zentrums sind die Industriemanagerin und Zeithistorikerin Prof. Dr. Margarita Mathiopoulos, der am 14. Februar 2002 von der Philosophischen Fakultät der Universität Potsdam eine Honorarprofessur für Internationale Sicherheitspolitik verliehen wurde, und Prof. Dr. Manfred Görtemaker, Professor für Neuere Geschichte an der Universität Potsdam. Die Direktoren des Zentrums werden von einem Internationalen Advisory Board aus namhaften Mitgliedern der "strategic community" unterstützt.
Das Potsdam Center for Transatlantic Security and Military Affairs will einen Beitrag dazu leisten, die strategischen Interessen der Atlantischen Gemeinschaft im 21. Jahrhundert zu umreißen und die Prioritäten der deutschen, europäischen und amerikanischen Sicherheitspolitik neu zu definieren. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei der gewachsenen sicherheitspolitischen Verantwortung der Bundesrepublik Deutschland zwölf Jahre nach der Wiedervereinigung.
Das Zentrum bietet ein Forum für Sicherheitsexperten aus Wissenschaft, Politik, Industrie und Medien. Es erstellt Analysen zu regionalen und globalen strategischen Fragen, die Europa und die Vereinigten Staaten von Amerika vor dem Hintergrund der neuen sicherheits- und militärpolitischen Herausforderungen im 21. Jahrhundert betreffen. Dazu zählen unter anderem Projekte

  • zur deutschen Sicherheits- und Verteidigungspolitik im europäischen und transatlantischen Rahmen,
  • zur neuen Rolle der NATO,
  • zur Stärkung der europäischen Verteidigungsfähigkeit,
  • zur Förderung der europäisch-amerikanischen Sicherheitspartnerschaft,
  • zur Prävention der Weiterverbreitung von Massenvernichtungswaffen,
  • zu transnationalen Risiken und Anti-Terror-Strategien,
  • zu russischen und asiatischen Sicherheits- und Militärinteressen,
  • zur Kooperation zwischen Rüstungsindustrie und Regierungen.

Außerdem wird ein Fellows-Programm mit Repräsentanten verschiedener Verteidigungsministerien aus NATO-Ländern eingerichtet. Postgraduierte Studierende erhalten am Zentrum die Möglichkeit, sich an Forschungsprojekten zu beteiligen.

Das sicherheitspolitische Zentrum ist eine unabhängige akademische Einrichtung an der Universität Potsdam, die sich aus privaten und öffentlichen Mitteln aus Deutschland und den USA finanziert. Es befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Militärgeschichtlichen Forschungsamt der Bundeswehr in Potsdam (MGFA) und ist eng mit dem Historischen Institut der Universität Potsdam, insbesondere dem Lehrstuhl für Militärgeschichte, verbunden.

Hinweis an die Redaktionen:
Zeit der Festveranstaltung: 04. März 2002, 12.00 Uhr
Ort der Festveranstaltung: Universität Potsdam, Am Neuen Palais 10, Haus 8, Auditorium maximum

Zeit der Pressekonferenz: 04. März 2002, 13.45 Uhr
Ort der Pressekonferenz: Universität Potsdam, Am Neuen Palais 10, Haus 8, Raum 0.64

Um eine Anmeldung zur Festveranstaltung und zur Pressekonferenz wird bis zum 01. März 2002, bis 11.00 Uhr dringend gebeten. Sie erreichen uns telefonisch unter 0331/977-1474 oder per E-Mail: presse@rz.uni-potsdam.de.

Andrea Benthien | idw

Weitere Berichte zu: Festveranstaltung Transatlantic

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Wissenschaftliche Tagung zur Gesundheit von Meeressäugern
18.03.2019 | Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover

nachricht Tuberkulose - eine der ältesten Krankheiten der Menschheit eliminieren!
15.03.2019 | Robert Koch-Institut

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Oszillation im Muskelgewebe

Wenn ein Muskel wächst oder eine Verletzung in ihm ausheilt, verwandelt sich ein Teil seiner Stammzellen in neue Muskelzellen. Wie dieser Prozess über zwei oszillierend hergestellte Proteine gesteuert wird, beschreibt nun das MDC-Team um Carmen Birchmeier im Fachjournal „Genes & Development“.

Die Stammzellen des Muskels müssen jederzeit auf dem Sprung sein: Wird der Muskel beispielsweise beim Sport verletzt, ist es ihre Aufgabe, sich so rasch wie...

Im Focus: Das Geheimnis des Vakuums erstmals nachweisen

Neue Forschungsgruppe an der Universität Jena vereint Theorie und Experiment, um erstmals bestimmte physikalische Prozesse im Quantenvakuum nachzuweisen

Für die meisten Menschen ist das Vakuum ein leerer Raum. Die Quantenphysik hingegen geht davon aus, dass selbst in diesem Zustand niedrigster Energie noch...

Im Focus: Revealing the secret of the vacuum for the first time

New research group at the University of Jena combines theory and experiment to demonstrate for the first time certain physical processes in a quantum vacuum

For most people, a vacuum is an empty space. Quantum physics, on the other hand, assumes that even in this lowest-energy state, particles and antiparticles...

Im Focus: Test der Symmetrie der Raumzeit mit Atomuhren

Der Vergleich zweier optischer Atomuhren bestätigt ihre hohe Genauigkeit und eine Grundannahme der Relativitätstheorie - Nature-Veröffentlichung

Einstein formulierte in seiner Speziellen Relativitätstheorie die These, die Lichtgeschwindigkeit sei immer und unter allen Bedingungen gleich. Doch diese...

Im Focus: Energieeffizientes Supraleiterkabel für Zukunftstechnologien

Ob für die Anbindung von Windparks, für die Gleichstromversorgung auf Schiffen oder sogar für leichte und kompakte Hochstromleitungen in künftigen vollelektrischen Flugzeugen: Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben ein vielseitiges Supraleiterkabel entwickelt, das auf einfache Weise industriell gefertigt werden kann. Bei moderater Kühlung transportiert es elektrische Energie nahezu verlustfrei.

Supraleiter übertragen elektrischen Strom bei tiefen Temperaturen nahezu verlustfrei – das macht sie für eine ganze Reihe energiesparender Technologien...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Wissenschaftliche Tagung zur Gesundheit von Meeressäugern

18.03.2019 | Veranstaltungen

Tuberkulose - eine der ältesten Krankheiten der Menschheit eliminieren!

15.03.2019 | Veranstaltungen

18. Fachtagung zu Rapid Prototyping

13.03.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Der virtuelle Graue Star

18.03.2019 | Informationstechnologie

Objekt­erkennung für innovative Logistiksysteme

18.03.2019 | Verkehr Logistik

Forscher entwickeln Roboterarme biegsam wie Elefantenrüssel: für große Greifer und kleine Endoskope

18.03.2019 | Energie und Elektrotechnik

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics