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Eine heimtückische Krankheit mit vielen Gesichtern - Forschen für bessere Heilungschancen bei Krebs

30.01.2008
Einladung zum 4. bundesweiten Tag der Gesundheitsforschung

Am Sonntag, dem 17. Februar 2008, steht eines der großen medizinischen Forschungsgebiete im Fokus des 4. bundesweiten "Tages der Gesundheitsforschung". Universitätskliniken und weitere Einrichtungen stellen in ganz Deutschland ihre Forschungsaktivitäten zum Thema "Den Krebs* bekämpfen - Forschung für den Menschen" vor und ermöglichen einen umfassenden Blick hinter die Kulissen ihrer wissenschaftlichen Arbeit für den Patienten. Das Universitätsklinikum Greifswald beteiligt sich jedes Jahr an dem Aktionstag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung mit zahlreichen Informationsveranstaltungen und Expertenrunden (s. Programm). Zum 4. Tag der Gesundheitsforschung sind alle, die sich für die Gesundheitsforschung begeistern oder sich für die neuesten Erkenntnisse in der Krebsforschung und sinnvolle Vorsorgemaßnahmen interessieren, recht herzlich eingeladen.

Wird Krebs irgendwann einmal heilbar sein?

Momentan leben in Deutschland über fünf Millionen Menschen mit der Schockdiagnose Krebs. Verbesserte Maßnahmen zur Vermeidung und Früherkennung sowie innovative Therapien sind die Basis für eine Verminderung der Krebshäufigkeit und eine erfolgreiche Behandlung. Doch nur durch kontinuierliche und nachhaltige Forschung können immer wieder Fortschritte bei der Bekämpfung von Krebsleiden erzielt werden.

Am 4. Tag der Gesundheitsforschung möchten Mediziner des Greifswalder Uniklinikums aufzeigen, welche Methoden der Spitzenmedizin und modernste Verfahren bereits heute bei den unterschiedlichen Krebserkrankungen zum Einsatz kommen. Darüber hinaus wird an allen medizinischen Zentren in der Universitäts- und Hansestadt unter Hochdruck an neuen Therapieformen im Kampf gegen den heimtückischen Krebs geforscht, so dass am Tag der Gesundheitsforschung auch aktuelle Forschungsergebnisse vorgestellt werden können. Auch wenn es zum "heilbaren Krebs" noch ein langer Weg ist, verbessern sich doch die gesundheitlichen Aussichten für Krebspatienten ständig.

Alle Veranstaltungen am "Tag der Gesundheitsforschung" sind kostenfrei. Flyer mit dem ausführlichen Programm liegen in allen Kliniken, Instituten und bei den Partnern des Gesundheitstages aus.

Universitätsklinikum Greifswald
Klinik und Poliklinik für Innere Medizin C
Hämatologie und Onkologie - Transplantationszentrum
Direktor: Prof. Dr. med. Gottfried Dölken
Neubau/Ferdinand-Sauerbruch-Straße, 17475 Greifswald
T + 49 3834 86-66 98
F + 49 3834 86-67 13
E doelken@uni-greifswald.de
www.klinikum.uni-greifswald.de
V E R A N S T A L T U N G E N
Sonntag, 17. Februar 2008, Hörsaal Nord und Atrium im Neubau des Universitätsklinikums,

Ferdinand-Sauerbruch-Straße, Greifswald

9:00 - 17:00 Uhr

9:00 Uhr - Begrüßung
Prof. Dr. Gottfried Dölken, Vorsitzender des Tumorzentrums Vorpommern,
Direktor der Klinik für Innere Medizin C, Hämatologie und Onkologie
Prof. Dr. rer. nat. Heyo K. Kroemer, Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Greifswald
Vortragsveranstaltungen
9:20 Uhr - Alter - Ein Hauptrisikofaktor für Krebs?
Prof. Dr. Frank Dombrowski, Institut für Pathologie
9:40 Uhr -Gene und Krebs: warum sterben wir nicht alle an Krebs im jungen Alter?
Prof. Dr. Christian A. Schmidt, Klinik für Innere Medizin C, Hämatologie und Onkologie
10:00 Uhr - Krebsentstehung - Umweltfaktoren und Prävention
Prof. Dr. Wolfgang Hoffmann, Institut für Community Medicine
10:20 Uhr - Kann man gegen Krebs impfen?
Prof. Dr. Marek Zygmunt, Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

10:40 Uhr - Pause

11:10 Uhr - Prostatakrebs - rechtzeitig erkennen!
PD Dr. Uwe Zimmermann/Prof. Dr. Reinhard Walther, Institut für Medizinische Biochemie und Molekularbiologie
Prof. Dr. Klaus-Jürgen Klebingat, Klinik und Poliklinik für Urologie
11:30 Uhr - Sand, Strand, Meer und Sonne: Wie viel verträgt die menschliche Haut?
Dr. Andreas Arnold, Klinik und Poliklinik für Hautkrankheiten
11:50 Uhr - Rauchen als Risikofaktor für Tumore im Kopf- und Halsbereich
Dr. Michael Herzog, Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen-, Ohrenkrankheiten, Kopf- und Hals-Chirurgie
12:10 Uhr - Rauchen als größter Risikofaktor für Bronchialkarzinome
Prof. Dr. Albrecht Stier, Klinik und Poliklinik für Chirurgie
12:30 Uhr - Pause
13:00 Uhr - Ernährung und Krebs
Dr. Matthias Kraft - Klinik für Innere Medizin A
13:20 Uhr - Prävention und Früherkennung des Darmkrebses
Prof. Dr. Markus M. Lerch, Klinik für Innere Medizin A
13:40 Uhr - Leber und Lymphmetastasen bei Dickdarmkrebs: Kein Grund zur Resignation
Prof. Dr. Claus-Dieter Heidecke, Klinik und Poliklinik für Chirurgie
14:00 Uhr - Neue Medikamente und Behandlungsstrategien gegen Krebs
Prof. Dr. Gottfried Dölken, Klinik für Innere Medizin C; Abt. Hämatologie und Onkologie
14:20 Uhr - Cancer Politics - Krebs ist heilbar
Prof. Dr. Hans-Robert Metelmann, Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie/Plastische Operationen

15:00 - 17.00 Uhr - Workshops

Experten beantworten individuelle Fragen der Besucher und geben Auskunft über den neuesten Stand der Medizin. Die Workshops finden in Kleingruppen statt.

Über die verschiedenen Veranstaltungsorte wird in einem Aushang am Hörsaal Nord des Klinikumshauptgebäudes in der Sauerbruchstraße informiert.

Workshop Ernährung und Krebs
Prof. Dr. Markus M. Lerch und Oberarzt Dr. Matthias Kraft
Klinik für Innere Medizin A, Gastroenterologie, Endokrinologie, Ernährungsmedizin, Nephrologie, Hochdruckkrankheiten, Rheumatologie
Workshop Nikotin und Alkohol - beeinflusst unser Verhalten das Krebsrisiko?
Teststation: "Wie fit bin ich, trotz ..." (Teststation Lungenfunktion, Spiroergometrie)

Prof. Dr. Ralf Ewert, Klinik für Innere Medizin A, Abteilung Kardiologie, Angiologie, Pneumologie, Internistische Intensivmedizin

Workshop - Hautkrebs-Check: Wie erkenne ich Hautkrebs rechtzeitig!
Prof. Dr. Michael Jünger und Oberarzt Dr. A. Arnold, Klinik und Poliklinik für Hautkrankheiten
Workshop - Angst vor Brustkrebs - Selbstuntersuchungen - Wie kann ich den Krebs erkennen?

Prof. Dr. Marek Zygmunt, PD Dr. Ralf Ohlinger und Dr. Franziska Thele, Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Workshop - Aktuelle Trends in der pädiatrischen Onkologie
Prof. Dr. Christoph Fusch und Dr. Toralf Bernig, Kinder und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin
Workshop - Neue operative Verfahren bei Krebs
Prof. Dr. Claus-Dieter Heidecke und Prof. Dr. Albrecht Stier, Klinik und Poliklinik für Chirurgie, Abteilung für Allgemeine Chirurgie, Viszeral- Thorax- und Gefäßchirurgie
Workshop - Warum sollte ich zur Brustkrebsvorsorge (Mammographie) kommen?
Prof. Dr. Norbert Hosten und Oberärztin Dr. Anette Schimming, Institut für Diagnostische Radiologie und Neuroradiologie
Workshop - Lymphdrüsenkrebs und Leukämie - Experten beantworten Ihre Fragen
Prof. Dr. Gottfried Dölken, Prof. Dr. Christian A. Schmidt, Klinik für Innere Medizin C, Abteilung Hämatologie und Onkologie

Prof. Dr. Wolfgang Hoffmann, Institut für Community Medicine

Hintergrund *Krebs
Mit dem Begriff Krebs werden bösartige Neubildungen im menschlichen Zellgewebe beschrieben. Gutartige (benigne) Neubildungen bestehen aus Zellen, die den normalen Zellen ähneln und nicht streuen (metastasieren). Bösartige (maligne) Tumoren hingegen durchdringen das umgebende Gewebe, streuen in den Körper und erzeugen damit Tochtergeschwülste (Metastasen).
In jedem Jahr erkranken in Deutschland etwas 340.000 Menschen neu an Krebs, vor allem in Organen wie der Brustdrüse (Frauen), Prostata (Männer), Lunge und Dickdarm. Prinzipiell kann jedes Organ des menschlichen Körpers von Krebs befallen werden. Es sind gegenwärtig ca. 100 verschiedene Krebserkrankungen bekannt, die sich in Überlebenschance, Behandlungsmöglichkeiten und der Bildung von Metastasen teilweise stark unterscheiden.

Krebs ist nach den Herz-Kreislauf-Erkrankungen die zweithäufigste Todesursache in Deutschland. Dennoch ist nicht jeder Krebsverlauf tödlich, falls rechtzeitig eine Therapie begonnen wird oder der Krebs erst in hohem Lebensalter auftritt und daher langsam wächst. Die derzeitige Heilungsrate bei allen Krebserkrankungen beträgt durchschnittlich 30 bis 40 Prozent. Durch Krebsvorbeugung und Früherkennung sowie eine gesunde Lebensführung kann das Krebsrisiko deutlich verringert werden.

Constanze Steinke | idw
Weitere Informationen:
http://www.tag-der-gesundheitsforschung.de

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