Friends sorgt für "feel good factor"

Musik und Sitcoms erweisen sich bei der Stressbekämpfung effektiver als Sport

Laut jüngsten Studienergebnissen müssen stressgeplagte Menschen keinen Muskel mehr rühren um sich zu entspannen und die innere Ausgeglichenheit wiederherzustellen, denn es reicht sich gemütlich vor dem Fernseher bei seiner Lieblingssoap zu entspannen oder Musik zu hören. Denn allein dadurch breitet sich bei den Betroffenen bereits ein wohliges Gefühl aus, das von den Forschern der Nottingham Trent University als „feel good factor“ bezeichnet wird. Diese Stressbekämpfungsmaßnahmen erwiesen sich effektiver als Sport.

Gesundheitspsychologe und Stressforscher Attila Szabo versuchte bei seiner Forschungsarbeit einen neuen Ansatz zu finden um das emotionale Wohlbefinden von stressgeplagten Menschen wiederherzustellen. Dazu veranlasste er eine Gruppe von Probanden verschiedene stressreduzierende Methoden auszuprobieren. Sie sollten entweder Sport treiben, meditieren, New-Age-Musik hören oder sich die Sitcom Friends ansehen. Fünf Minuten vor und nach dem Ausführen der Aufgabe wurde anhand eines Fragebogens der emotionale Zustand der Probanden erfasst. „Überraschend zeigte sich, dass die sofortige Besserung der Gemütsverfassung durch die positiven Effekte von Humor und Musik signifikant höher war als durch Sport. Die emotionale Gesundheit kann also durch ganz einfache und weniger schweißtreibende Mittel signifikant gesteigert werden“, erklärte Szabo.

Media Contact

Evelyn Lengauer pressetext.austria

Weitere Informationen:

http://www.ntu.ac.uk

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