Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Stahlo Stahlservice auf der Blechexpo 2019

05.11.2019

Für Elektromobilität bestens vorbereitet

Aufgrund der technologischen Entwicklung hin zum Elektroantrieb werden für die Automobilbranche künftig Stahl-Service-Center wichtiger, die Stähle mit hohen und höchsten Festigkeiten prozesssicher und wirtschaftlich verarbeiten können. Stahlo Stahlservice ist darauf bestens vorbereitet.


Im neuen Stahlo-Werk in Gera lassen sich mit insgesamt doppelter und nochmals verbesserter Anlagentechnik täglich rund 100 Coils und jährlich über 400.000 t Stahl verarbeiten. In Kombination mit den Fertigungsstandorten Dillenburg und Nordhausen sowie durch Redundanz seines Anlagenparks kann Stahlo seinen Kunden maximale Lieferfähigkeit mit bis zu 800.000 t jährlich gewährleisten.

Quelle: Stahlo Stahlservice

Auf der Blechexpo vom 5. bis 11. November 2019, Internationale Fachmesse für Blechbearbeitung, zeigt das Unternehmen der Friedhelm Loh Group seine Leistungsfähigkeit bei der Verarbeitung hoch- und ultrahochfester Stähle.

Elektro- und Hybridantriebe werden aller Voraussicht nach in absehbarer Zeit einen hohen Anteil an der Fahrzeugproduktion ausmachen. Das hat weitreichende Auswirkungen auf die vorgelagerten Produktionsketten.

Für den Werkstoff Stahl birgt der Trend weg vom Verbrenner hin zu anderen Antriebstechnologien einiges Potenzial – etwa bei crash-relevanten Bauteilen, die nicht nur die Fahrzeuginsassen, sondern auch zukünftig die sensiblen Batterien des Fahrzeuges schützen müssen.

Noch mehr als heute werden daher künftig Stahl-Service-Center gefragt sein, deren Kompetenz die Verarbeitung hoch- und ultrahochfester Stähle umfasst – wie Stahlo Stahlservice.

Verlässlicher Partner für ultrahochfesten Stahl

Seine Kompetenz in der Verarbeitung hoch- und ultrahochfester Stähle sowie Aluminium zeigt das zur Friedhelm Loh Group gehörende Stahl-Service-Center nun vom 5. bis 11. November auf der Blechexpo 2019 in Stuttgart (Halle 10, Stand 10509 ), Internationale Leitmesse für die Blechbearbeitung.

Mit dem stetigen Aufbau der Verarbeitungskompetenz sowie kontinuierlichen Investitionen hat sich Stahlo Stahlservice in den vergangenen Jahren sukzessive als solider Partner für viele spezielle Branchen und besonders die Automobilindustrie aufgebaut.

Mit dem gerade fertiggestellten, neuen Werk in Gera hat Stahlo Stahlservice seine Kapazität an diesem Standort auf 400.000 t verdoppelt und seinen Anspruch auf Technologieführerschaft unterstrichen.

Neben den schon vorhandenen Aggregaten ist dort unter anderem eine zweite Konturenschneidanlage mit einer Presskraft von 800 t sowie eine weitere Spaltanlage hinzugekommen, auf der Coils dieser Stahlgüten bis zu einem Ringaußendurchmesser bis 2.100 mm und bis zu 60 Streifen in einem Arbeitsgang verarbeitet werden können.

Damit positioniert sich Stahlo Stahlservice als zuverlässiger Partner, der in der Lage ist, die technologische Entwicklung mitzugehen und hochfeste sowie ultrahochfeste Stähle mit Festigkeiten bis zu 1.900 MPa prozesssicher zu verarbeiten.

Elektromobilität ist Wachstumschance

„Für Stahl-Service-Center ist die Entwicklung zur Elektromobilität eine Wachstumschance“, sagt Oliver Sonst, seit Oktober 2019 neuer Geschäftsführer von Stahlo Stahlservice. Alles in allem, so rechnen einige Experten vor, könnte der Flachstahleinsatz pro Elektrofahrzeug um 10 Prozent gegenüber konventionellen Antrieben steigen.

Doch zugleich wird mit einem zunehmenden Kostendruck in der Automobilindustrie gerechnet. Mit hochfesten und ultrahochfesten Stählen steht den Automobilherstellern eine Werkstoffgruppe zur Verfügung, die nicht nur hervorragende mechanische Eigenschaften aufweist, sondern zugleich wirtschaftlich ist und eine im Vergleich gute CO2-Bilanz in der Produktion aufweist.

Der Trend hin zu höheren Festigkeiten der eingesetzten Stähle dürfte daher weiter anhalten. Mit steigender Festigkeit wird jedoch auch die Verarbeitung des Werkstoffs Stahl immer anspruchsvoller. Die Bedeutung des Werkstoff-Know-hows bei der Verarbeitung von Stahl wird daher in Zukunft voraussichtlich noch steigen. Denn für die Automobilindustrie sind leistungsstarke und verlässliche Partner wie Stahlo Stahlservice entscheidend.

"Mit seinen hochqualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der technischen Anwendungsberatung ist Stahlo Stahlservice darauf bestens vorbereitet", sagt Oliver Sonst. Mit seiner Investition in modernste Verarbeitungsmöglichkeiten sowie der Verdopplung der Kapazität am Standort Gera auf in Summe über 800.000 t pro Jahr hat das Unternehmen in die Zukunft investiert.

Stahlo Stahlservice
Die Stahlo Stahlservice GmbH & Co. KG bietet als eines der modernsten und größten werksunabhängigen Stahl-Service-Center in Deutschland das komplette Lieferprogramm für alle wichtigen Materialien im Feinblechmarkt. Am Standort Gera befindet sich eine der größten Platinenschneidanlagen Europas. Stahlo fertigt aus Feinblechgüten Spaltbänder, Konturen, Formplatinen, Formate und Zuschnitte individuell nach Kundenwunsch.

Das Unternehmen wurde im Jahr 1983 mit Sitz in Dillenburg gegründet und ist Teil der Friedhelm Loh Group. Die Unternehmensgruppe ist mit 18 Produktionsstätten und 80 internationalen Tochtergesellschaften weltweit präsent. Die Friedhelm Loh Group beschäftigt 12.500 Mitarbeiter und erzielte im Jahr 2018 einen Umsatz von 2,6 Milliarden Euro. Zum elften Mal in Folge wurde das Familienunternehmen 2019 als Top Arbeitgeber Deutschland ausgezeichnet. In einer Studie stellten die Zeitschrift Focus Money und die Stiftung Deutschland Test fest, dass die Friedhelm Loh Group 2019 zum vierten Mal zu den bundesweit besten Ausbildungsbetrieben gehört.

Weitere Informationen finden Sie unter www.stahlo.de  und www.friedhelm-loh-group.de 


Stahlo Unternehmenskommunikation

Dr. Carola Hilbrand
Tel: 02772/505–2527
E–Mail: hilbrand.c@friedhelm-loh-group.com

Hans-Robert Koch | Rittal GmbH & Co. KG

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Personal digital?
06.11.2019 | EuPD Research Sustainable Management GmbH

nachricht Photostrukturierbare Pasten für 5G-Anwendungen
04.11.2019 | Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Göttinger Chemiker weisen kleinstmögliche Eiskristalle nach

Temperaturabhängig gefriert Wasser zu Eis und umgekehrt. Dieser Vorgang, in der Wissenschaft als Phasenübergang bezeichnet, ist im Alltag gut bekannt. Um aber ein stabiles Gitter für Eiskristalle zu erreichen, ist eine Mindestanzahl an Molekülen nötig, ansonsten ist das Konstrukt instabil. Bisher konnte dieser Wert nur grob geschätzt werden. Einem deutsch-amerikanischen Forschungsteam unter Leitung des Chemikers Prof. Dr. Thomas Zeuch vom Institut für Physikalische Chemie der Universität Göttingen ist es nun gelungen, die Größe kleinstmöglicher Eiskristalle genau zu bestimmen. Die Forschungsergebnisse sind in der Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Science erschienen.

Knapp 100 Wassermoleküle sind nötig, um einen Eiskristall in seiner kleinstmöglichen Ausprägung zu formen. Nachweisen konnten die Wissenschaftler zudem, dass...

Im Focus: Verzerrte Atome

Mit zwei Experimenten am Freie-Elektronen-Laser FLASH in Hamburg gelang es einer Forschergruppe unter Führung von Physikern des Max-Planck-Instituts für Kernphysik (MPIK) in Heidelberg, starke nichtlineare Wechselwirkungen ultrakurzer extrem-ultravioletter (XUV) Laserpulse mit Atomen und Ionen hervorzurufen. Die heftige Anregung des Elektronenpaars in einem Heliumatom konkurriert so stark mit dem ultraschnellen Zerfall des angeregten Zustands, dass vorübergehend sogar Besetzungsinversion auftreten kann. Verschiebungen der Energie elektronischer Übergänge in zweifach geladenen Neonionen beobachteten die Wissenschaftler mittels transienter Absorptionsspektroskopie (XUV-XUV Pump-Probe).

Ein internationales Team unter Leitung von Physikern des MPIK veröffentlicht seine Ergebnisse zur stark getriebenen Zwei-Elektronen-Anregung in Helium durch...

Im Focus: Distorted Atoms

In two experiments performed at the free-electron laser FLASH in Hamburg a cooperation led by physicists from the Heidelberg Max Planck Institute for Nuclear physics (MPIK) demonstrated strongly-driven nonlinear interaction of ultrashort extreme-ultraviolet (XUV) laser pulses with atoms and ions. The powerful excitation of an electron pair in helium was found to compete with the ultrafast decay, which temporarily may even lead to population inversion. Resonant transitions in doubly charged neon ions were shifted in energy, and observed by XUV-XUV pump-probe transient absorption spectroscopy.

An international team led by physicists from the MPIK reports on new results for efficient two-electron excitations in helium driven by strong and ultrashort...

Im Focus: Weltweit erster Nachweis von strominduzierten Kräften zwischen zwei Molekülen

Einem Forscherteam um Professor Jörg Kröger, Leiter des Fachgebietes Experimentalphysik der TU Ilmenau, ist es in enger Zusammenarbeit mit theoretischen Physikern der Technischen Universität Dänemark gelungen, strominduzierte Kräfte in einem Kontakt aus genau zwei C60-Molekülen nachzuweisen. Die erzielten weltweit einzigartigen Ergebnisse sind bedeutsam für das grundlegende Verständnis kleinster elektrischer Kontakte und damit ihre Anwendung in miniaturisierten elektronischen Bauelementen. Sie wurden in der jüngsten Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift „Nano Letters“ veröffentlicht.

In ihrem Artikel „Nonequilibrium Bond Forces in Single-Molecule Junctions“ zeigen die Wissenschaftler auf, dass die strominduzierten Kräfte deutlich...

Im Focus: Chemische Photokatalyse geht baden

Licht, Wasser und Seife reichen aus, um stabile chemische Bindungen zwischen Kohlenstoff und Chloratomen zu spalten und für Reaktionen zu aktiveren. Das haben Regensburger Chemiker herausgefunden. Ihre Ergebnisse wurden in der Zeitschrift Nature Catalysis publiziert.

Chemische Synthesen werden meist in organischen Lösemitteln, wie z. B. Alkohol, durchgeführt.

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Automatisiertes Fahren und Recht

06.11.2019 | Veranstaltungen

Hochentropie-Legierungen für heiße Turbinen und unermüdliche Pressen

05.11.2019 | Veranstaltungen

Herrenhausen Late: „It’s Laser-Time! Über die Vorzüge gebündelten Lichts“

04.11.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Wenn die Selbstheilungskräfte erschöpft scheinen

07.11.2019 | Biowissenschaften Chemie

Intelligente Kniebandage soll künftig bei Arthrose entlasten

07.11.2019 | Innovative Produkte

Internationales Forscherteam entdeckt neue stabile Form von Plutonium

07.11.2019 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics