Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

"More Innovation 4 U" / Telekom auf dem Technisch-Wissenschaftlichen Forum der IFA

07.09.2001


Frankfurt am Main (ots) - Die nahe technische Zukunft von Rundfunk, Medien, Informationstechnologie und Telekommunikation präsentiert T-Systems, das Systemhaus der Deutschen Telekom, im Rahmen des Technisch-Wissenschaftlichen Forums (TWF, Halle 5.3) auf der Internationalen Funkausstellung in Berlin. Unter dem Motto "More Innovation 4U" zeigt das Unternehmen innovative Rundfunkanwendungen für die nächste Internet-Generation, Einkaufen in virtuellen dreidimensionalen (3D) Shops, 3D-Fernsehen sowie neue multimediale Anwendungen und Dienste für mobile Breitbandnetze wie GPRS oder UMTS. Neue Endgeräte unterstützen online verschiedene Lebenssituationen: zu Hause, im Büro und unterwegs - wie zum Beispiel im Auto.

... mehr zu:
»GPRS »UMTS

Im Rahmen des EU-Projektes "Multimedia Car Platform" entstehen interaktive, mobile Produkte und Dienste, die speziell auf den Einsatz in Fahrzeugen zurechtgeschnitten sind. Ein Multimedia-Terminal im Armaturenbrett ermöglicht den Zugang zum Internet, zu Rundfunk- und Unterhaltungsangeboten sowie zu ortsbasierten Diensten, die den Fahrer beispielsweise zum nächsten Hotel oder zu einer preiswerten, nahegelegenen Tankstelle führen. Dabei stehen unterschiedliche Netze wie DVB-T (Digital Video Broadcast - Terrestrial), DAB (Digital Audio Broadcasting), GSM (Global System for Mobile communication), Bluetooth (Funktechnik, die kurze Distanzen überbrückt) und GPS (Global Positioning System)und künftig auch GPRS (General Packet Radio Service) und UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) zur Verfügung, die das Empfangsgerät abhängig von Situation und Anwendung automatisch auswählt.

Wer künftig im "TeleHome" wohnt, wird online ein fertig konfiguriertes, intelligent vernetztes System von Geräten jeder Art nutzen. Dazu gehören Unterhaltungselektronik wie auch Computer, Telefon und Fax, aber auch Haushaltsgeräte und Haustechnik. Vielfältige Telekommunikationssysteme verbinden das intelligente Zuhause mit der Außenwelt: zum Beispiel per Sprachsteuerung von jedem Telefon oder über mobile Endsysteme, wie sie künftig über GPRS und UMTS eingesetzt werden. So können Bewohner des TeleHome von fast jedem Ort beispielsweise Heizung und Videorecorder steuern oder kontrollieren, ob alle Fenster verschlossen sind.


Das "T-KidPad" ist ein mobiles Endgerät, das Kindern ab 6 Jahren einen bedarfsgerechten Online-Zugang ermöglicht. Der Prototyp vereint leichte und spielerische Bedienung, Multimedia sowie sicheren Zugang zu personalisierten Informationen.

Speziell an Jugendliche wendet sich das EU-Projekt "YOUNGSTER", das neue mobile Dienste entwickelt und mit Jugendlichen in einem Feldversuch testet. Dazu gehören insbesondere personalisierte, kontextabhängige und ortsbasierte Dienste, mit denen sich flexible Benutzergruppen (Communities) bilden oder die Aufenthaltsorte von Personen bestimmen lassen. Beispielweise kann ein Jugendlicher, der gerade in einer Discothek ist, diese Information automatisch an alle Freunde schicken lassen, sobald sie im Umkreis von 500 Metern an der Discothek vorbeikommen.

Das Zusammenwachsen der Medien (Konvergenz) kennzeichnet die technische Entwicklung in der Rundfunkbranche. Unter dem Stichwort "Das Internet der Zukunft für innovative Rundfunkanwendungen" zeigt T-Systems die Möglichkeiten neuer Internetprotokolle für Rundfunk-Dienste : IP Multicast beispielsweise erlaubt Multimedia-Inhalte effizient und skalierbar an besondere Empfängergruppen zu verteilen, ohne die Kapazität des Internets übermäßig zu belasten.

Mit "Multimedia Streaming in heterogenen Netzumgebungen" können Rundfunkanstalten Inhalte über ganz verschiedene Netze verteilen. Die neuartige Streaming-Plattform überträgt gleichzeitig bis zu sechs Videosignale in Echtzeit und wandelt sie für verschiedene Bandbreiten um. So eignen sich die Videosignale für nahezu alle mobilen Netze wie GPRS, UMTS, DVB-T und das Festnetz (T-ISDN, T-DSL).

Ein wichtiger Aspekt beim Verbreiten digitaler Inhalte ist der Schutz der Urheberrechte. Am Beispiel "On Demand Services" zeigt T-Systems, wie Musik, Videos und Bilder sicher und urheberrechtlich geschützt über verschiedene Internet-Protokoll (IP) basierte Netze oder T-ISDN zum Kunden finden. Dabei verschlüsselt ein Digital Right Management (digitale Rechteverwaltung) die Inhalte und stattet sie mit einem personalisierten, digitalen Wasserzeichen aus.

Nicht nur Web-Designer und gestandene Grafiker profitieren von neuen attraktiven Darstellungsformen: "Innovative Informationssysteme im Internet" erleichtern es beispielsweise, eine virtuelle Wohnung als dreidimensionale Homepage in das Netz zu stellen - und das ohne Kenntnis von 3D-Techniken und spezielle Tools. Ein Assistent verhilft Schritt für Schritt zur eigenen 3D-Wohnung mit individueller Möblierung und persönlichen Medien wie Bildern (Urlaubsfotos), Sounds und Videos. Weitere 3D-Technologien stellt T-Systems anhand räumlicher Einkaufsanwendungen, eines Grußkartensystems und eines Fun&Action-Portals, das den Besucher als "virtuellen Taucher" zu einer Entdeckungsreise durch eine animierte Unterwasserwelt mit vielfältigen Spiel- und Unterhaltungsangeboten einlädt.

Die Innovationen von T-Systems stammen mehrheitlich aus dem Forschungs- und Entwicklungsprogramm der Deutschen Telekom. Es steuert konzernweit die Entwicklung neuer Dienste und Anwendungen.


Informationen zu T-Systems

Unter dem Namen "T-Systems" entsteht mit 37.000 Mitarbeitern (Stand 31.01.2001) und einem Gesamtumsatz von rund 10 Milliarden Euro das zweitgrößte Systemhaus in Europa. Neben Mobilfunk, Internet-Kommunikation und Netzzugang hat die Deutsche Telekom das Systemlösungsgeschäft als eines ihrer vier strategischen Wachstumsfelder definiert. Dieses neue Unternehmen bündelt erstmals weltweit Know-how aus der Informationstechnologie (IT) und der Telekommunikation (TK). Dabei bringt das debis Systemhaus - ein Joint Venture von T-Systems International GmbH (50,1 Prozent) und der DaimlerChrysler Services AG (49,9 Prozent) - langjährige IT-Erfahrung und die Telekom entsprechende TK-Expertise in T-Systems ein. Das neue Unternehmen T-Systems ging im Februar 2001 in Deutschland und über 20 Ländern an den Start.

ots Originaltext: T-Systems
Im Internet recherchierbar: www.presseportal.de

Kontakt:
T-Systems
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Stefan König
Telefon: (0 69) 6 65 31-1 26
Telefax: (0 69) 6 65 31-1 39
E-Mail: presse@t-systems.de


T-Systems | ots
Weitere Informationen:
http://www.t-systems.de
http://www.t-systems.de

Weitere Berichte zu: GPRS UMTS

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Reinigungsroboter saugt, wischt und leert Papierkörbe - Messe CMS – Cleaning Management Services
19.09.2019 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

nachricht HEIDENHAIN auf der interlift 2019: Messgeräte für den Aufzug der Zukunft
18.09.2019 | DR. JOHANNES HEIDENHAIN GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Nervenzellen feuern Hirntumorzellen zum Wachstum an

Heidelberger Wissenschaftler und Ärzte beschreiben aktuell im Fachjournal „Nature“, wie Nervenzellen des Gehirns mit aggressiven Glioblastomen in Verbindung treten und so das Tumorwachstum fördern / Mechanismus der Tumor-Aktivierung liefert Ansatzpunkte für klinische Studien

Nervenzellen geben ihre Signale über Synapsen – feine Zellausläufer mit Kontaktknöpfchen, die der nächsten Nervenzelle aufliegen – untereinander weiter....

Im Focus: Stevens team closes in on 'holy grail' of room temperature quantum computing chips

Photons interact on chip-based system with unprecedented efficiency

To process information, photons must interact. However, these tiny packets of light want nothing to do with each other, each passing by without altering the...

Im Focus: Happy hour für die zeitaufgelöste Kristallographie

Ein Forschungsteam vom Max-Planck-Institut für Struktur und Dynamik der Materie (MPSD), der Universität Hamburg und dem European Molecular Biology Laboratory (EMBL) hat eine neue Methode entwickelt, um Biomoleküle bei der Arbeit zu beobachten. Sie macht es bedeutend einfacher, enzymatische Reaktionen auszulösen, da hierzu ein Cocktail aus kleinen Flüssigkeitsmengen und Proteinkristallen angewandt wird. Ab dem Zeitpunkt des Mischens werden die Proteinstrukturen in definierten Abständen bestimmt. Mit der dadurch entstehenden Zeitraffersequenz können nun die Bewegungen der biologischen Moleküle abgebildet werden.

Die Funktionen von Biomolekülen werden nicht nur durch ihre molekularen Strukturen, sondern auch durch deren Veränderungen bestimmt. Mittels der...

Im Focus: Happy hour for time-resolved crystallography

Researchers from the Department of Atomically Resolved Dynamics of the Max Planck Institute for the Structure and Dynamics of Matter (MPSD) at the Center for Free-Electron Laser Science in Hamburg, the University of Hamburg and the European Molecular Biology Laboratory (EMBL) outstation in the city have developed a new method to watch biomolecules at work. This method dramatically simplifies starting enzymatic reactions by mixing a cocktail of small amounts of liquids with protein crystals. Determination of the protein structures at different times after mixing can be assembled into a time-lapse sequence that shows the molecular foundations of biology.

The functions of biomolecules are determined by their motions and structural changes. Yet it is a formidable challenge to understand these dynamic motions.

Im Focus: Modulare OLED-Leuchtstreifen

Das Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik FEP, ein Anbieter von Forschung und Entwicklungsdienstleistungen auf dem Gebiet der organischen Elektronik, stellt auf dem International Symposium on Automotive Lighting 2019 (ISAL), vom 23. bis 25. September 2019, in Darmstadt, am Stand Nr. 37 erstmals OLED-Leuchtstreifen beliebiger Länge mit Zusatzfunktionalitäten vor.

Leuchtstreifen für das Innenraumdesign kennt inzwischen nahezu jeder. LED-Streifen sind als Meterware im Baumarkt um die Ecke erhältlich und ebenso oft als...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Woher kommt der Nordsee-Plastikmüll

18.09.2019 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - November 2019

18.09.2019 | Veranstaltungen

Sichere Schnittstellen: API-Security

18.09.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Forscher entwickeln "Landkarte" für Krebswachstum

19.09.2019 | Medizin Gesundheit

Nervenzellen feuern Hirntumorzellen zum Wachstum an

19.09.2019 | Biowissenschaften Chemie

Räume voller Möglichkeiten für Innovationen

19.09.2019 | Interdisziplinäre Forschung

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics