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Ziel: Impfstoffe gegen Parkinson und MSA

28.05.2014

Das Forschungszentrum Jülich ist an einem internationalen Forschungsprojekt beteiligt, bei dem Frühdiagnoseverfahren für Parkinson und Multiple System-Atrophie (MSA) sowie Impfstoffe gegen die Krankheiten entwickelt werden sollen.

MSA ist eine seltene neurodegenerative Erkrankung, für die es gegenwärtig keine Heilung gibt. Die Impfstoffe sollen gegen das Protein alpha-Synuclein wirken, das eine Schlüsselrolle beim Entstehen von Parkinson und MSA spielt.

Die Europäische Union fördert „SYMPATH“ mit knapp 6 Millionen Euro, koordiniert wird das Projekt von dem österreichischen Biotech-Unternehmen AFFiRiS.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Jülicher Institute of Complex Systems und dem Institut für Physikalische Biologie an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf forschen in dem Projekt an einer frühen Diagnose der Erkrankungen und setzen dafür die innovative und hochempfindliche Methode sFIDA (für engl. „surface-based Fluorescence Intensity Distribution Analysis“) ein.

Damit werden sie versuchen, den Krankheitsverlauf im Frühstadium, vor dem Auftreten klinischer Symptome, zu erkennen und zu charakterisieren. 

Informationen zu „SYMPATH“:

http://www.sympath-project.eu 

Institute of Complex Systems, Bereich Strukturbiochemie (ICS-6):

http://www.fz-juelich.de/nic/cbb/index.php 

Institut für Physikalische Biologie, Heinrich-Heine-Universität:

http://www.uni-duesseldorf.de/MathNat/ipb/index.php

Pressekontakt: Erhard Zeiss, Tel. 02461 61-1841, e.zeiss@fz-juelich.de

Erhard Zeiss | Forschungszentrum Jülich

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