Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Institut für Informatik erhält PR2 Roboter im Wert von 400.000 US-Dollar für die Forschung

06.05.2010
Ein großer Tag für die Informatiker an der Universität Freiburg: Auf der in Anchorage/Alaska stattfindenden internationalen Messe für Robotik und Automatisierung wurden elf Gewinner von PR2 Robotern der Firma Willow Garage bekannt gegeben, unter ihnen ist die Universität Freiburg.

Im Rahmen des PR2 Beta-Programms erhalten Forschungsorganisationen aus der ganzen Welt zwei Jahre lang einen Roboter im Wert von 400.000 US-Dollar für Forschungszwecke. Von den elf Robotern gehen nur drei nach Europa. Neben Freiburg und der TU München erhalten weitere namhafte Universitäten, wie etwa die amerikanischen Stanford, Berkeley und das Massachusetts Institute of Technology, einen PR2.


PR2 Roboter
Bildquelle: Willow Garage


PR2 Roboter
Bildquelle: Willow Garage

„Wir sind überwältigt. Das ganze Team freut sich schon sehr auf das Arbeiten mit dem PR2 und den Austausch mit den Kollegen aus aller Welt. Das ist eine grandiose Auszeichnung für die Informatik in Freiburg und seine Roboterforschung“, sagt Prof. Dr. Wolfram Burgard, Koordinator des Projekts.

Das Roboterteam der Universität Freiburg um Prof. Dr. Bernhard Nebel, Prof. Dr. Martin Riedmiller und Wolfram Burgard war mit seinem Antrag „TidyUpRobot“ erfolgreich. Sie werden den PR2 in die Lage versetzen Tische zu reinigen, Kühlschranktüren zu öffnen, zu lernen verschiedene Arten von Gegenständen zu erkennen und diese Informationen zu verarbeiten. Ziel ist es, Objekte zuverlässig zu erfassen, zu befördern und die Ergebnisse auf andere Bereiche des PR2 Programms zu übertragen.

Mit dem PR2 Beta-Programm möchte das amerikanische Unternehmen Willow Garage die wissenschaftliche Forschung im Bereich Service Roboter fördern, die Gemeinschaft der Open Source Community im Robotik-Bereich erweitern, weiter verwendbare Komponenten und Werkzeuge entwickeln und neue Anwendungsbereiche für Service Roboter untersuchen.

Kontakt:
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Technische Fakultät
Institut für Informatik
Prof. Dr. Wolfram Burgard
Tel: 0761/203-8026
E-Mail: burgard@informatik.uni-freiburg.de
Referentin PR/Marketing
Natascha Thoma-Widmann
Tel.: 0761/203-8056
E-Mail: thoma-widmann@tf.uni-freiburg.de

Rudolf-Werner Dreier | idw
Weitere Informationen:
http://www.tf.uni-freiburg.de
http://www.willowgarage.com

Weitere Berichte zu: Beta-Programm Roboter Service Roboter TidyUpRobo

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Wie Sprachassistenten unhörbare Befehle befolgen
23.10.2019 | Ruhr-Universität Bochum

nachricht TU Ilmenau entwickelt intelligente Sensorik zur Verarbeitung von Big Data
21.10.2019 | Technische Universität Ilmenau

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hohlraum vermittelt starke Wechselwirkung zwischen Licht und Materie

Forschern ist es gelungen, mithilfe eines mikroskopischen Hohlraumes eine effiziente quantenmechanische Licht-Materie-Schnittstelle zu schaffen. Darin wird ein einzelnes Photon bis zu zehn Mal von einem künstlichen Atom ausgesandt und wieder absorbiert. Das eröffnet neue Perspektiven für die Quantentechnologie, berichten Physiker der Universität Basel und der Ruhr-Universität Bochum in der Zeitschrift «Nature».

Die Quantenphysik beschreibt Photonen als Lichtteilchen. Will man ein einzelnes Photon mit einem einzelnen Atom interagieren lassen, stellt dies aufgrund der...

Im Focus: A cavity leads to a strong interaction between light and matter

Researchers have succeeded in creating an efficient quantum-mechanical light-matter interface using a microscopic cavity. Within this cavity, a single photon is emitted and absorbed up to 10 times by an artificial atom. This opens up new prospects for quantum technology, report physicists at the University of Basel and Ruhr-University Bochum in the journal Nature.

Quantum physics describes photons as light particles. Achieving an interaction between a single photon and a single atom is a huge challenge due to the tiny...

Im Focus: Freiburger Forschenden gelingt die erste Synthese eines kationischen Tetraederclusters in Lösung

Hauptgruppenatome kommen oft in kleinen Clustern vor, die neutral, negativ oder positiv geladen sein können. Das bekannteste neutrale sogenannte Tetraedercluster ist der weiße Phosphor (P4), aber darüber hinaus sind weitere Tetraeder als Substanz isolierbar. Es handelt sich um Moleküle aus vier Atomen, deren räumliche Anordnung einem Tetraeder aus gleichseitigen Dreiecken entspricht. Bisher waren neben mindestens sechs neutralen Versionen wie As4 oder AsP3 eine Vielzahl von negativ geladenen Tetraedern wie In2Sb22– bekannt, jedoch keine kationischen, also positiv geladenen Varianten.

Ein Team um Prof. Dr. Ingo Krossing vom Institut für Anorganische und Analytische Chemie der Universität Freiburg ist es gelungen, diese positiv geladenen...

Im Focus: Die schnellste Ameise der Welt - Wüstenflitzer haben kurze Beine, aber eine perfekte Koordination

Silberameisen gelten als schnellste Ameisen der Welt - obwohl ihre Beine verhältnismäßig kurz sind. Daher haben Forschende der Universität Ulm den besonderen Laufstil dieses "Wüstenflitzers" auf einer Ameisen-Rennstrecke ergründet. Veröffentlicht wurde diese Entdeckung jüngst im „Journal of Experimental Biology“.

Sie geht auf Nahrungssuche, wenn andere Siesta halten: Die saharische Silberameise macht vor allem in der Mittagshitze der Sahara und in den Wüsten der...

Im Focus: Fraunhofer FHR zeigt kontaktlose, zerstörungsfreie Qualitätskontrolle von Kunststoffprodukten auf der K 2019

Auf der K 2019, der Weltleitmesse für die Kunststoff- und Kautschukindustrie vom 16.-23. Oktober in Düsseldorf, demonstriert das Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik FHR das breite Anwendungsspektrum des von ihm entwickelten Millimeterwellen-Scanners SAMMI® im Kunststoffbereich. Im Rahmen des Messeauftritts führen die Wissenschaftler die vielseitigen Möglichkeiten der Millimeterwellentechnologie zur kontaktlosen, zerstörungsfreien Prüfung von Kunststoffprodukten vor.

Millimeterwellen sind in der Lage, nicht leitende, sogenannte dielektrische Materialien zu durchdringen. Damit eigen sie sich in besonderem Maße zum Einsatz in...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

13. Aachener Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung – »Collaborate to Innovate: Making the Net Work«

22.10.2019 | Veranstaltungen

Serienfertigung von XXL-Produkten: Expertentreffen in Hannover

22.10.2019 | Veranstaltungen

Digitales-Krankenhaus – wo bleibt der Mensch?

21.10.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Zebrafische reparieren ihr Herz dank spezieller Zellen

23.10.2019 | Biowissenschaften Chemie

Abbau von Magnesiumlegierung auf der Nanoskala beobachtet

23.10.2019 | Materialwissenschaften

Physiker der Saar-Uni wollen neuartige Mikroelektronik entwickeln

23.10.2019 | Physik Astronomie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics