Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

EBS Competence Center for Social Innovation startet neuen Ideenwettbewerb

02.10.2012
clicks4charity ist Partner des dritten Ideenwettbewerbs der Internet-Plattform ourSocialInnovation.org.
Mit Hilfe der Charity Shopping-Plattform clicks4charity können Internet-Nutzer beim Online-Einkauf – kostenlos und mit geringem Aufwand - Hilfsorganisationen unterstützen. Trotzdem wird Charity Shopping noch zu wenig genutzt. Die Fragestellung des Ideenwettbewerbs lautet daher: „Wie kann Charity Shopping zum Standard beim Einkaufen im Internet werden?“ Start war der 1. Oktober 2012.

Die Plattform „ourSocialInnovation.org“ wurde vom „Competence Center for Social Innovation and Social Entrepreneurship (SISE)“ der EBS Universität für Wirtschaft und Recht entwickelt. Auf der Webseite können die Nutzer Ideen zu einer aktuellen Fragestellung einreichen und diese mit Hilfe der anderen Nutzer kontinuierlich verbessern. Dabei geht es um Fragestellungen, deren Lösung einen gesellschaftlichen Nutzen mit sich bringt. „ourSocialInnovation.org“ ist im Rahmen des laufenden Forschungsprojekts „Soziale Innovationen in Deutschland" entstanden, das vom SISE durchgeführt wird.

Träger des vom Bundesforschungsministerium finanzierten Forschungsprojekts ist das christliche Kinderhilfswerk World Vision Deutschland mit Sitz in Friedrichsdorf/Hessen.

Der aktuelle Ideenwettbewerb beschäftigt sich mit Charity-Shopping - einer einfachen Möglichkeit, beim Einkaufen im Internet Gutes zu tun. Das Prinzip: Wer beim Einkaufen im Internet zunächst eine Charity Shopping-Plattform benutzt, bevor er den jeweiligen Online-Shop ansteuert, sorgt dafür, dass eine Provision an eine ausgewählte Hilfsorganisation ausbezahlt wird. Charity Shopping ist damit eine zusätzliche Möglichkeit - neben dem traditionellen Spenden - Hilfsorganisationen zu unterstützen. Bislang kennen jedoch nur wenig Internet-User diese Option oder sie denken während des Online Shoppings nicht daran. Die aktuelle Fragestellung lautet daher: „Wie kann Charity Shopping zum Standard beim Einkaufen im Internet werden?“

Für das Social Business „clicks4charity“ - Partner der aktuellen Challenge - sind Antworten auf diese Frage von großer Bedeutung. „Charity Shopping erhöht die Spenderkontaktfrequenz enorm und bietet damit ungeheures Potenzial für die langfristige Spenderbeziehung sowie Neuspendergewinnung. Alleine im Jahr 2011 wurden in Deutschland Online-Umsätze von 27,6 Mrd. EUR getätigt. Wenn 10 Prozent der User Charity Shopping nutzen würden, könnten bei durchschnittlich 4 Prozent Provisionen über 100 Millionen zusätzliche Einnahmen für Hilfsorganisationen generiert werden“, so Tobias Raschke, der im Jahr 2011, gemeinsam mit Cesare Foltin, clicks4chartiy als Social Business gegründet hat.

Gestartet wurde die Idee ursprünglich als studentisches Projekt. Inzwischen können Internet-User in über 1500 Shops einkaufen gehen und dabei eine der über 180 verschiedenen Hilfsorganisationen unterstützen. An der Challenge können sich alle Internetuser beteiligen, die sich auf der Seite www.ourSocialInnovation.org einloggen.

Thorsten Wagner | idw
Weitere Informationen:
http://www.ourSocialInnovation.org
http://www.ebs.edu/2553.html?id=10864

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht 17 Mio. EUR für die künstliche Intelligenz in der Prozessindustrie
19.09.2019 | Technische Universität Dresden

nachricht Innovationspreis für effizientere und langlebigere Wasserstoff-Elektrolysezellen
11.09.2019 | Hahn-Schickard

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: 'Nanochains' could increase battery capacity, cut charging time

How long the battery of your phone or computer lasts depends on how many lithium ions can be stored in the battery's negative electrode material. If the battery runs out of these ions, it can't generate an electrical current to run a device and ultimately fails.

Materials with a higher lithium ion storage capacity are either too heavy or the wrong shape to replace graphite, the electrode material currently used in...

Im Focus: Nervenzellen feuern Hirntumorzellen zum Wachstum an

Heidelberger Wissenschaftler und Ärzte beschreiben aktuell im Fachjournal „Nature“, wie Nervenzellen des Gehirns mit aggressiven Glioblastomen in Verbindung treten und so das Tumorwachstum fördern / Mechanismus der Tumor-Aktivierung liefert Ansatzpunkte für klinische Studien

Nervenzellen geben ihre Signale über Synapsen – feine Zellausläufer mit Kontaktknöpfchen, die der nächsten Nervenzelle aufliegen – untereinander weiter....

Im Focus: Stevens team closes in on 'holy grail' of room temperature quantum computing chips

Photons interact on chip-based system with unprecedented efficiency

To process information, photons must interact. However, these tiny packets of light want nothing to do with each other, each passing by without altering the...

Im Focus: Happy hour für die zeitaufgelöste Kristallographie

Ein Forschungsteam vom Max-Planck-Institut für Struktur und Dynamik der Materie (MPSD), der Universität Hamburg und dem European Molecular Biology Laboratory (EMBL) hat eine neue Methode entwickelt, um Biomoleküle bei der Arbeit zu beobachten. Sie macht es bedeutend einfacher, enzymatische Reaktionen auszulösen, da hierzu ein Cocktail aus kleinen Flüssigkeitsmengen und Proteinkristallen angewandt wird. Ab dem Zeitpunkt des Mischens werden die Proteinstrukturen in definierten Abständen bestimmt. Mit der dadurch entstehenden Zeitraffersequenz können nun die Bewegungen der biologischen Moleküle abgebildet werden.

Die Funktionen von Biomolekülen werden nicht nur durch ihre molekularen Strukturen, sondern auch durch deren Veränderungen bestimmt. Mittels der...

Im Focus: Happy hour for time-resolved crystallography

Researchers from the Department of Atomically Resolved Dynamics of the Max Planck Institute for the Structure and Dynamics of Matter (MPSD) at the Center for Free-Electron Laser Science in Hamburg, the University of Hamburg and the European Molecular Biology Laboratory (EMBL) outstation in the city have developed a new method to watch biomolecules at work. This method dramatically simplifies starting enzymatic reactions by mixing a cocktail of small amounts of liquids with protein crystals. Determination of the protein structures at different times after mixing can be assembled into a time-lapse sequence that shows the molecular foundations of biology.

The functions of biomolecules are determined by their motions and structural changes. Yet it is a formidable challenge to understand these dynamic motions.

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Größte internationale Konferenz zur Erforschung von Gebärdensprachen an der Universität Hamburg

23.09.2019 | Veranstaltungen

92. Neurologie-Kongress: Mehr als 6500 Neurologen in Stuttgart erwartet

20.09.2019 | Veranstaltungen

Frische Ideen zur Mobilität von morgen

20.09.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

„Pheno-Inspect“ beschleunigt die Pflanzenzucht

23.09.2019 | Agrar- Forstwissenschaften

Größte internationale Konferenz zur Erforschung von Gebärdensprachen an der Universität Hamburg

23.09.2019 | Veranstaltungsnachrichten

Selbstheilungsprozessen auf der Spur: Bayreuther Biochemiker erforschen außergewöhnliche Regenerationsfähigkeit

23.09.2019 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics