Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

DAAD und Siemens fördern gemeinsam Ingenieurnachwuchs

09.12.2005


Auftaktveranstaltung in München - 90 internationale Stipendiaten erwartet



Auf Einladung der Siemens AG und des Deutschen Akademischen Austausch Dienstes (DAAD) treffen sich vom 8. bis 11. Dezember 2005 rund 90 Stipendiaten aus Asien, Mittel- und Osteuropa sowie Lateinamerika in München, um die Stipendiengeber und Studienkollegen aus anderen Ländern kennen zu lernen. Die internationalen Gäste nehmen an Stipendien-Programmen teil, mit denen sich Siemens und der DAAD seit 1999 erfolgreich für die Ausbildung exzellenter Nachwuchskräfte engagieren. Gleichzeitig soll damit die Internationalisierung des Studienstandortes Deutschland gefördert werden.



"DAAD/Siemens-Initiative für junge Ingenieure aus Mittel - und Osteuropa" und "DAAD/Siemens Scholarship Program ASIA 21 Century" - so heißen zwei gemeinsame Stipendien-Programme des DAAD und der Siemens AG, mit denen jährlich rund 30 Studierende aus Ländern Mittel- und Osteuropas sowie Asiens unterstützt werden. An der Finanzierung sind die Siemens AG zu zwei Dritteln und der DAAD zu einem Drittel beteiligt. Zusätzlich fördert die Siemens AG in einem eigenen Stipendien-Programm jährlich weitere 60 Studierende aus den drei Fokusregionen. In München werden sich die Stipendiaten dieser drei Programme treffen, um Erfahrungen auszutauschen und zu einem internationalen Netzwerk zusammenzuwachsen.

Durch die Unterstützung des DAAD und der Siemens AG können die Stipendiaten in einem der inzwischen zahlreichen englischsprachigen Masterprogramme deutscher Hochschulen einen international anerkannten Abschluss erwerben. Die Studiendauer beträgt in der Regel zwei Jahre und wird durch Praktika und spezielle Trainingsprogramme begleitet.

"In Zusammenarbeit mit dem DAAD möchten wir den internationalen Ingenieurnachwuchs fördern und hoch qualifizierten Studierenden helfen, technikorientierte Karrieren zu entwickeln. Gleichzeitig unterstützen wir dadurch die Internationalisierung der Hochschulausbildung in Deutschland", erläutert Susanne Kiefer, Leiterin der Hochschulprojekte bei Corporate Personnel, die Ziele der Stipendien-Programme, die auch den Leitideen des DAAD entsprechen: "Zu den wichtigsten Zielen des DAAD gehören die Förderung des Austausches von Studierenden und Wissenschaftlern zwischen Deutschland und der internationalen Gemeinschaft sowie die Vertiefung der Internationalisierung des Studienstandortes Deutschland. Beiden Zielen können wir durch die Zusammenarbeit mit der Siemens AG in besonderer Weise Rechnung tragen", erläutert Dr. Joachim Schneider, Leiter des Referats "Länderübergreifende Fach-und Sonderprogramme" im DAAD.

Ansprechpartner:
DAAD
DAAD/Siemens Master Scholarships
Dr. Joachim Schneider/Dr. Holger Finken
Kontakt: Heike Gabler
gabeler@daad.de

Siemens AG
Corporate Personnel Germany
Fach-Center Personal
Hochschulprojekte
Susanne Kiefer
susanne.kiefer@siemens.com

Julia Kesselburg | idw
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com/generation21
http://www.daad.de/wirtschaft/de

Weitere Berichte zu: DAAD Stipendium Stipendium-Programm

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Künstliche Intelligenz erobert die Fahrzeugentwicklung
21.09.2018 | Technische Universität Berlin

nachricht Preis für Arbeit über autonomes Fahren
11.09.2018 | Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Neue Therapien bei Gefäßerkrankungen

Auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Angiologie (DGA) vom 12. bis 15. September in Münster stellten Gefäßspezialisten aus ganz Deutschland die neuesten Therapien bei Gefäßerkrankungen vor. Vor allem in den Bereichen periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) und venöse Verschlusskrankheiten wie die Tiefe Venenthrombose (TVT) gibt gute Neuigkeiten für die Patienten. Viele der 720 Gefäßspezialisten, die an der Jahrestagung teilnahmen, stellten neueste Studienergebnisse vor.

Millionen Menschen leiden in Deutschland unter Gefäßerkrankungen, allein rund fünf Millionen unter der „Schaufensterkrankheit“, medizinisch periphere...

Im Focus: Wie Magnetismus entsteht: Elektronen stärker verbunden als gedacht

Wieso sind manche Metalle magnetisch? Diese einfache Frage ist wissenschaftlich gar nicht so leicht fundiert zu beantworten. Das zeigt eine aktuelle Arbeit von Wissenschaftlern des Forschungszentrums Jülich und der Universität Halle. Den Forschern ist es zum ersten Mal gelungen, in einem magnetischen Material, in diesem Fall Kobalt, die Wechselwirkung zwischen einzelnen Elektronen sichtbar zu machen, die letztlich zur Ausbildung der magnetischen Eigenschaften führt. Damit sind erstmals genaue Einblicke in den elektronischen Ursprung des Magnetismus möglich, die vorher nur auf theoretischem Weg zugänglich waren.

Für ihre Untersuchung nutzten die Forscher ein spezielles Elektronenmikroskop, das das Forschungszentrum Jülich am Elettra-Speicherring im italienischen Triest...

Im Focus: Erstmals gemessen: Wie lange dauert ein Quantensprung?

Mit Hilfe ausgeklügelter Experimente und Berechnungen der TU Wien ist es erstmals gelungen, die Dauer des berühmten photoelektrischen Effekts zu messen.

Es war eines der entscheidenden Experimente für die Quantenphysik: Wenn Licht auf bestimmte Materialien fällt, werden Elektronen aus der Oberfläche...

Im Focus: Scientists present new observations to understand the phase transition in quantum chromodynamics

The building blocks of matter in our universe were formed in the first 10 microseconds of its existence, according to the currently accepted scientific picture. After the Big Bang about 13.7 billion years ago, matter consisted mainly of quarks and gluons, two types of elementary particles whose interactions are governed by quantum chromodynamics (QCD), the theory of strong interaction. In the early universe, these particles moved (nearly) freely in a quark-gluon plasma.

This is a joint press release of University Muenster and Heidelberg as well as the GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt.

Then, in a phase transition, they combined and formed hadrons, among them the building blocks of atomic nuclei, protons and neutrons. In the current issue of...

Im Focus: Der Truck der Zukunft

Lastkraftwagen (Lkw) sind für den Gütertransport auch in den kommenden Jahrzehnten unverzichtbar. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Technischen Universität München (TUM) und ihre Partner haben ein Konzept für den Truck der Zukunft erarbeitet. Dazu zählen die europaweite Zulassung für Lang-Lkw, der Diesel-Hybrid-Antrieb und eine multifunktionale Fahrerkabine.

Laut der Prognose des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur wird der Lkw-Güterverkehr bis 2030 im Vergleich zu 2010 um 39 Prozent steigen....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

4. BF21-Jahrestagung „Car Data – Telematik – Mobilität – Fahrerassistenzsysteme – Autonomes Fahren – eCall – Connected Car“

21.09.2018 | Veranstaltungen

Forum Additive Fertigung: So gelingt der Einstieg in den 3D-Druck

21.09.2018 | Veranstaltungen

12. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

20.09.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Mit traditionellen Methoden gegen extreme Trockenheit

24.09.2018 | Geowissenschaften

Europäische Spitzenforschung auf der EuMW

24.09.2018 | Messenachrichten

Neue Therapien bei Gefäßerkrankungen

24.09.2018 | Medizintechnik

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics