Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Wussten Sie, dass Tempern die Produktion von Glasflaschen und Ampullen für die Pharmaindustrie unterstützt?

05.09.2016

Sauberkeit und professionelle Verarbeitung sind bei der Produktion in der Pharmaindustrie von größter Bedeutung. Die spezielle Form von Glasfläschchen oder Ampullen für Medikamente und Tabletten macht die Herstellung dieser Gläser jedoch zu einer Herausforderung.

Die Gläser werden heißgeformt, wodurch thermische Spannungen im Glas entstehen, und die Gefahr des Zersplitterns droht. Aus diesem Grund müssen vor dem weiteren Gebrauch diese Spannungen durch Tempern entfernt werden.

Innovative MAX Infrarot-Öfen von Heraeus Noblelight unterstützen diesen Prozess mit überzeugenden Ergebnissen.

Möchten Sie die komplette Case Story zum Thema "Tempern von Glas mit Infrarot"? Kontaktieren Sie uns!

Infrarot-Ofen für die Industrie

MAX Infrarot-Öfen kombinieren Infrarot-Strahlung mit Konvektion und optimaler Reflektion. Im Ofeninneren werden ausschließlich Quarzglasmaterialien inklusive QRC® Nanoreflektoren verwendet.

Von der Simulation bis zur fertigen Lösung

Die Größe des Ofens ist an Produkt und Prozess anpassbar. Eine numerische Simulation in der Designphase gestaltet den Wärmeprozess besonders energieeffizient. Zum Erreichen einer maximalen Produkttemperatur von 900°C heizt ein MAX Ofen in weniger als 10 Minuten auf und kann in weniger als 10 Minuten abgekühlt werden. Das ermöglicht rasche Produktwechsel. Der MAX Ofen kann sowohl im Durchlauf- als auch im Batch-Betrieb eingesetzt werden.

MAX Ofen - besonders energieeffizient

Tests zeigen, dass die maximale Strahlertemperatur bei einem Ofen mit einer beheizten Länge von 700 mm und einem Kammerquerschnitt von 150x150 mm in weniger als einer Minute erreicht wird. Im Dauerbetrieb bei 900°C Haltetemperatur wird aufgrund der ausgezeichneten Energieeffizienz nur noch eine Halteleistung von insgesamt etwa 3 kW benötigt.

 Ihre Vorteile

  • hohe Reinheit für sensible Produkte
  • Wärmeschockbeständigkeit für schnelle Prozesse
  • beste optische Eigenschaften
  • exzellente mechanische Stabilität auch bei sehr hohen Temperaturen
  • sehr gute Verarbeitbarkeit für flexible Ofenabmessungen
  • sehr gute Homogenität des Temperaturfeldes aufgrund diffuser Reflektion

Anwendungen

  • Einbrennen von Dekorfarben auf Glas oder Keramik
  • Umformen von Blechen oder Metallkörpern
  • Beschichten von Drähten
  • Erwärmen von hochreflektiven Metallen
  • Rekristallisieren von Metalldrähten
  • Emaillieren

Broschüre Infrarot-Ofen MAX

Heraeus Noblelight GmbH
Heraeusstr. 12-14
63450 Hanau

Telefon +49 6181 35 8492
Fax +49 6181 35 16 8492
E-Mail: hng-info@heraeus.com

www.heraeus.com

Wolfgang Stang | Heraeus Noblelight GmbH

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Energie und Elektrotechnik:

nachricht Besser klettern mit virtuellem Mentor
25.02.2020 | Technische Universität Chemnitz

nachricht Fit für die industrielle Fertigung? Aluminium-Batterien im Fokus des Verbundvorhabens „ProBaSol“ an der TU Freiberg
21.02.2020 | Technische Universität Bergakademie Freiberg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Energie und Elektrotechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Bayreuther Hochdruck-Forscher entdecken vielversprechendes Material für Informationstechnologien

Forscher der Universität Bayreuth haben ein ungewöhnliches Material entdeckt: Bei einer Abkühlung auf zwei Grad Celsius ändern sich seine Kristallstruktur und seine elektronischen Eigenschaften abrupt und signifikant. In diesem neuen Zustand lassen sich die Abstände zwischen Eisenatomen mithilfe von Lichtstrahlen gezielt verändern. Daraus ergeben sich hochinteressante Anwendungsmöglichkeiten im Bereich der Informationstechnologien. In der Zeitschrift „Angewandte Chemie – International Edition“ stellen die Wissenschaftler ihre Entdeckung vor. Die neuen Erkenntnisse sind aus einer engen Zusammenarbeit mit Partnereinrichtungen in Augsburg, Dresden, Hamburg und Moskau hervorgegangen.

Bei dem ungewöhnlichen Material handelt es sich um ein Eisenoxid mit der Zusammensetzung Fe₅O₆. In einem Hochdrucklabor des Bayerischen Geoinstituts (BGI),...

Im Focus: Von China an den Südpol: Mit vereinten Kräften dem Rätsel der Neutrinomassen auf der Spur

Studie von Mainzer Physikern zeigt: Experimente der nächsten Generation versprechen Antworten auf eine der aktuellsten Fragen der Neutrinophysik

Eine der spannendsten Herausforderungen der modernen Physik ist die Ordnung oder Hierarchie der Neutrinomassen. Eine aktuelle Studie, an der Physiker des...

Im Focus: High-pressure scientists in Bayreuth discover promising material for information technology

Researchers at the University of Bayreuth have discovered an unusual material: When cooled down to two degrees Celsius, its crystal structure and electronic properties change abruptly and significantly. In this new state, the distances between iron atoms can be tailored with the help of light beams. This opens up intriguing possibilities for application in the field of information technology. The scientists have presented their discovery in the journal "Angewandte Chemie - International Edition". The new findings are the result of close cooperation with partnering facilities in Augsburg, Dresden, Hamburg, and Moscow.

The material is an unusual form of iron oxide with the formula Fe₅O₆. The researchers produced it at a pressure of 15 gigapascals in a high-pressure laboratory...

Im Focus: From China to the South Pole: Joining forces to solve the neutrino mass puzzle

Study by Mainz physicists indicates that the next generation of neutrino experiments may well find the answer to one of the most pressing issues in neutrino physics

Among the most exciting challenges in modern physics is the identification of the neutrino mass ordering. Physicists from the Cluster of Excellence PRISMA+ at...

Im Focus: Krankheiten ohne Medikamente heilen

Fraunhofer-Forschende wollen mit Mikroimplantaten Nervenzellen gezielt elektrisch stimulieren und damit chronische Leiden wie Asthma, Diabetes oder Parkinson behandeln. Was diese Therapieform so besonders macht und welche Herausforderungen die Forscher noch lösen müssen.

Laut einer Studie des Robert-Koch-Instituts ist jede vierte Frau von Harninkontinenz betroffen. Diese Form der Blasenschwäche wurde bislang durch ein...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Automatisierung im Dienst des Menschen

25.02.2020 | Veranstaltungen

Genomforschung für den Artenschutz - Internationale Fachtagung in Frankfurt

25.02.2020 | Veranstaltungen

Leopoldina-Symposium: „Mission – Innovation“ 2020

21.02.2020 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Plasmonen im atomaren Flachland

25.02.2020 | Informationstechnologie

Bayreuther Hochdruck-Forscher entdecken vielversprechendes Material für Informationstechnologien

25.02.2020 | Informationstechnologie

Von China an den Südpol: Mit vereinten Kräften dem Rätsel der Neutrinomassen auf der Spur

25.02.2020 | Physik Astronomie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics