Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Internationales Netzwerk ruft zu wissenschaftlichem Wettstreit

11.01.2002


Der Wettbewerb um herausragende Wissenschaft wird zunehmend auch auf internationaler Bühne ausgetragen. Jetzt hat das Europäische Konsortium Innovativer Universitäten (ECIU) einen neuen Preis für junge Forscher ausgelobt. Das Thema der ersten Verleihung in diesem Jahr lautet "Research for a sustainable society - Forschen für eine nachhaltige Gesellschaft". Nominierungen für die Vergabe sind bis Ende Januar möglich.

Gesucht sind beim "Young Researchers Prize" hervorragende Wissenschaftler, die sich insbesondere dadurch auszeichnen, dass sie die Ergebnisse ihrer Arbeiten und deren gesellschaftliche Bedeutung einem breiten Publikum anschaulich und allgemeinverständlich vermitteln können. Das Höchstalter der Vorgeschlagenen beträgt 35 Jahre. Einen ähnlichen Wettstreit gibt es seit einigen Jahren als Karl-Siepe-Preis an der Universität Dortmund.

Jede der elf im ECIU zusammenarbeitenden jungen europäischen Universitäten kann drei Kandidatinnen oder Kandidaten für den Wettbewerb benennen. Dabei können Einzelpersonen oder auch Teams benannt werden. Vorschläge für die Nominationen der Universität Dortmund werden beim Akademischen Auslandsamt (Telefon 0231-755-4728 und 5331) entgegengenommen.

Wie beim Siepe-Preis trifft eine Jury zunächst eine Vorauswahl unter allen Nominierungen. Drei der Nominierten werden dann am 13. Juni nach Göteburg an die Universität Chalmers eingeladen, wo sie bei der Jahrestagung der ECIU ihre Arbeiten öffentlich vortragen.

Der erste Preis besteht aus 10.000 Euro, einer Medaille und einer Urkunde, für Platz zwei gibt es 5.000 Euro und für Platz drei 2.500 Euro.

Neben den Universitäten Dortmund und Chalmers gehören dem ECIU die Universitäten Aalborg (Dänemark), Aveiro (Portugal), die Autonome Universität Barcelona (Spanien), die Technischen Universitäten von Compiègne (Frankreich) und Hamburg-Harburg, die Universitäten von Joensuu (Finnland), Strathclyde (Schottland), Twente (Niederlande) und Warwick (England).

Klaus Commer | idw

Weitere Berichte zu: ECIU

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Das Schulbuch wird digital
21.08.2019 | Universität Siegen

nachricht Forschungsunterstützung durch Ghostwriter
21.08.2019 | Dr. Franke / Thoxan

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: 'Nanochains' could increase battery capacity, cut charging time

How long the battery of your phone or computer lasts depends on how many lithium ions can be stored in the battery's negative electrode material. If the battery runs out of these ions, it can't generate an electrical current to run a device and ultimately fails.

Materials with a higher lithium ion storage capacity are either too heavy or the wrong shape to replace graphite, the electrode material currently used in...

Im Focus: Nervenzellen feuern Hirntumorzellen zum Wachstum an

Heidelberger Wissenschaftler und Ärzte beschreiben aktuell im Fachjournal „Nature“, wie Nervenzellen des Gehirns mit aggressiven Glioblastomen in Verbindung treten und so das Tumorwachstum fördern / Mechanismus der Tumor-Aktivierung liefert Ansatzpunkte für klinische Studien

Nervenzellen geben ihre Signale über Synapsen – feine Zellausläufer mit Kontaktknöpfchen, die der nächsten Nervenzelle aufliegen – untereinander weiter....

Im Focus: Stevens team closes in on 'holy grail' of room temperature quantum computing chips

Photons interact on chip-based system with unprecedented efficiency

To process information, photons must interact. However, these tiny packets of light want nothing to do with each other, each passing by without altering the...

Im Focus: Happy hour für die zeitaufgelöste Kristallographie

Ein Forschungsteam vom Max-Planck-Institut für Struktur und Dynamik der Materie (MPSD), der Universität Hamburg und dem European Molecular Biology Laboratory (EMBL) hat eine neue Methode entwickelt, um Biomoleküle bei der Arbeit zu beobachten. Sie macht es bedeutend einfacher, enzymatische Reaktionen auszulösen, da hierzu ein Cocktail aus kleinen Flüssigkeitsmengen und Proteinkristallen angewandt wird. Ab dem Zeitpunkt des Mischens werden die Proteinstrukturen in definierten Abständen bestimmt. Mit der dadurch entstehenden Zeitraffersequenz können nun die Bewegungen der biologischen Moleküle abgebildet werden.

Die Funktionen von Biomolekülen werden nicht nur durch ihre molekularen Strukturen, sondern auch durch deren Veränderungen bestimmt. Mittels der...

Im Focus: Happy hour for time-resolved crystallography

Researchers from the Department of Atomically Resolved Dynamics of the Max Planck Institute for the Structure and Dynamics of Matter (MPSD) at the Center for Free-Electron Laser Science in Hamburg, the University of Hamburg and the European Molecular Biology Laboratory (EMBL) outstation in the city have developed a new method to watch biomolecules at work. This method dramatically simplifies starting enzymatic reactions by mixing a cocktail of small amounts of liquids with protein crystals. Determination of the protein structures at different times after mixing can be assembled into a time-lapse sequence that shows the molecular foundations of biology.

The functions of biomolecules are determined by their motions and structural changes. Yet it is a formidable challenge to understand these dynamic motions.

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

92. Neurologie-Kongress: Mehr als 6500 Neurologen in Stuttgart erwartet

20.09.2019 | Veranstaltungen

Frische Ideen zur Mobilität von morgen

20.09.2019 | Veranstaltungen

Thermodynamik – Energien der Zukunft

19.09.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Ferroelektrizität verbessert Perowskit-Solarzellen

20.09.2019 | Energie und Elektrotechnik

HD-Mikroskopie in Millisekunden

20.09.2019 | Biowissenschaften Chemie

Kinobilder aus lebenden Zellen: Forscherteam aus Jena und Bielefeld 
verbessert superauflösende Mikroskopie

20.09.2019 | Medizintechnik

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics