Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

"Angewandte Informatik": Neuer Studiengang an der Universität Siegen zum WS 2000/01

26.07.2000


Bisher hieß der Studiengang ’Technische Informatik’ und entließ Diplomingenieure. Zum kommenden Wintersemester geht dieser Studiengang jedoch auf in einem neuen modernen, den künftigen Anforderungen

entsprechenden Studiengang: "Informatik mit Anwendungsfach". Dessen Absolventen werden Diplom-Informatiker/innen sein.

Grundlage des neuen Studiengangs ist einerseits eine breite und solide Ausbildung in Informatik. Erfolgreiche Software-Entwicklung ist jedoch nicht ohne Kenntnis der Anwendungsgebiete möglich. Technische und betriebliche Anwendungen ebenso wie die Neuen Medien sind inzwischen extrem vielfältig in ihren Anforderungen an die Informatikausbildung. An der Siegener Universität wird deshalb eine interdisziplinäre Abdeckung zwischen der Informatik und drei Anwendungsfächern angeboten: Elektrotechnik (Technische Informatik), Maschinenbau (Maschinentechnikinformatik) und Medienwissenschaften (Medieninformatik). Bei der Fächerverteilung fallen etwa 60 bis70% auf die Informatik und 30 bis 40% auf das Anwendungsfach. Dieses neue Angebot verstärkt das bereits erfolgreiche Siegener Ausbildungsspektrum von Wirtschaftsinformatik und dem Studiengang Medienplanung, -Entwicklung und -Beratung.
Im Grundstudium des neuen Informatikstudiengangs sollen sich der Informatikbereich und das jeweilige Anwendungsfach die Waage halten. Im Hauptstudium sollen obligatorische studentische Projektgruppen im Anwendungsfach nicht nur den Praxisbezug gewährleisten, sondern dort werden auch die sozialen Kompetenzen erlernt, die nach dem Examen von hochqualifizierten IT-Fachkräfte verlangt werden.
Ein studienbegleitendes Kreditpunktesystem wird zudem künftig den Wechsel zwischen Hochschulen erleichtern.
Es gibt für den neuen Studiengang keine Zugangsbeschränkung oder Numerus Clausus. Einschreibungen sind bis Semesterbeginn an der Universität Siegen möglich.
Infos:0271/740-4427 (Prof. Dr. Klaus-Dieter Kuhnert)/0271/740-2611 (Prof. Dr. Udo Kelter)

Weitere Informationen finden Sie im WWW:

M.A. Kordula Lindner-Jarchow |

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Lehrerbildung für die digitale Welt
17.07.2018 | Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd

nachricht Innovationen in der beruflichen Weiterbildung stärken
26.06.2018 | Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Future electronic components to be printed like newspapers

A new manufacturing technique uses a process similar to newspaper printing to form smoother and more flexible metals for making ultrafast electronic devices.

The low-cost process, developed by Purdue University researchers, combines tools already used in industry for manufacturing metals on a large scale, but uses...

Im Focus: Rostocker Forscher entwickeln autonom fahrende Kräne

Industriepartner kommen aus sechs Ländern

Autonom fahrende, intelligente Kräne und Hebezeuge – dieser Ingenieurs-Traum könnte in den nächsten drei Jahren zur Wirklichkeit werden. Forscher aus dem...

Im Focus: Superscharfe Bilder von der neuen Adaptiven Optik des VLT

Das Very Large Telescope (VLT) der ESO hat das erste Licht mit einem neuen Modus Adaptiver Optik erreicht, die als Lasertomografie bezeichnet wird – und hat in diesem Rahmen bemerkenswert scharfe Testbilder vom Planeten Neptun, von Sternhaufen und anderen Objekten aufgenommen. Das bahnbrechende MUSE-Instrument kann ab sofort im sogenannten Narrow-Field-Modus mit dem adaptiven Optikmodul GALACSI diese neue Technik nutzen, um Turbulenzen in verschiedenen Höhen in der Erdatmosphäre zu korrigieren. Damit ist jetzt möglich, Bilder vom Erdboden im sichtbaren Licht aufzunehmen, die schärfer sind als die des NASA/ESA Hubble-Weltraumteleskops. Die Kombination aus exquisiter Bildschärfe und den spektroskopischen Fähigkeiten von MUSE wird es den Astronomen ermöglichen, die Eigenschaften astronomischer Objekte viel detaillierter als bisher zu untersuchen.

Das MUSE-Instrument (kurz für Multi Unit Spectroscopic Explorer) am Very Large Telescope (VLT) der ESO arbeitet mit einer adaptiven Optikeinheit namens GALACSI. Dabei kommt auch die Laser Guide Stars Facility, kurz ...

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Stadtklima verbessern, Energiemix optimieren, sauberes Trinkwasser bereitstellen

19.07.2018 | Veranstaltungen

Innovation – the name of the game

18.07.2018 | Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Neue Anwendungen für Mikrolaser in der Quanten-Nanophotonik

20.07.2018 | Physik Astronomie

Need for speed: Warum Malaria-Parasiten schneller sind als die menschlichen Abwehrzellen

20.07.2018 | Biowissenschaften Chemie

Die Gene sind nicht schuld

20.07.2018 | Medizin Gesundheit

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics