Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neue Fortbildung für Veranstaltungsprofis

30.01.2008
Veranstaltungen und Events aller Art sind "in" - die Branche boomt. Mit dem wachsenden Angebot steigen aber auch die Ansprüche.

Planung, Organisation und Durchführung von Veranstaltungen unterschiedlichster Art stellen zunehmend eine professionelle Herausforderung für die Branche da, deren Bandbreite von kleinen Musikveranstaltern bis zu großen Kongress-, Tagungs- oder Messeorganisationen reicht.

Und aktuelle Zahlen belegen den Trend: In einer FORSA-Umfrage gaben 92 % der befragten Unternehmen an, dass sie regelmäßig Veranstaltungen, Konferenzen, Tagungen oder Messeauftritte durchführen. Dies bedeutet im Vergleich zu früheren Befragungen eine Steigerung von rund 12 %.

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat daher in Zusammenarbeit mit den Sozialpartnern eine neue Fortbildungsregelung für die Veranstaltungswirtschaft erarbeitet, um der wachsenden Bedeutung der Branche und den aktuellen Anforderungen aus der betrieblichen Praxis besser gerecht zu werden. Ab dem 1. Februar 2008 wird es eine staatlich anerkannte Fortbildungsregelung mit dem Abschluss "Geprüfter Veranstaltungsfachwirt/ Geprüfte Veranstaltungsfachwirtin" geben. Die Inhalte sollen zudem sicherstellen, dass die Absolventen und Absolventinnen für die Herausforderungen, die sich aus der Öffnung und Globalisierung der Märkte ergebenden, gewappnet sind.

Geprüfte Veranstaltungsfachwirte/-innen sind künftig sowohl für selbstständige Tätigkeiten als auch für Tätigkeiten auf mittlerer Führungsebene in Unternehmen der Veranstaltungswirtschaft qualifiziert. Ihr Einsatzgebiet erstreckt sich auf:

o Messen und Ausstellungen,
o Kongresse und Tagungen,
o Kunst-, Kultur- und Sportveranstaltungen sowie
o Marketing-Events.
Sie verfügen über Qualifikationen unter anderem in den Bereichen Recht, Steuern, Unternehmensführung und Rechnungswesen. Darüber hinaus
o analysieren sie die Märkte und definieren zukünftige Marktchancen,
o konzipieren ziel- und teamorientiert Veranstaltungsprojekte aller Art (Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung),
o akquirieren Kunden, vermarkten Veranstaltungen kundenorientiert und
o nehmen Aufgaben der betrieblichen Aus- und Weiterbildung wahr.
Die neue Fortbildungsregelung ersetzt die bisher geltenden Regelungen der Industrie- und Handelskammern "zum Fachwirt/zur Fachwirtin für Messe-, Tagungs- und Kongresswirtschaft". In einer Übergangszeit bis zum 31. Dezember 2011 können die bereits begonnenen Fortbildungen nach den alten Regelungen abgeschlossen werden.

Das Bundesinstitut für Berufsbildung erarbeitet Fortbildungsregelungen auf Weisung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und in Zusammenarbeit mit Sachverständigen aus der betrieblichen Praxis. Die Weiterentwicklung von Fortbildungsregelungen gehört neben der Neuordnung und Modernisierung der rund 350 Ausbildungsberufe im dualen System zu den zentralen Aufgaben des Bundesinstituts. So hat das BIBB in den vergangenen Jahren mehr als 50 Fortbildungsregelungen neu entwickelt bzw. modernisiert.

Weitere Informationen im Internetangebot des BIBB unter http://www.bibb.de/de/wlk30260.htm sowie bei

Martin Elsner, Tel.: 0228 / 107-2430; E-Mail: elsner@bibb.de

Andreas Pieper | idw
Weitere Informationen:
http://www.bibb.de/de/wlk30260.htm
http://www.bibb.de/

Weitere Berichte zu: Fortbildung Fortbildungsregelung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Lehrerbildung für die digitale Welt
17.07.2018 | Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd

nachricht Innovationen in der beruflichen Weiterbildung stärken
26.06.2018 | Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Future electronic components to be printed like newspapers

A new manufacturing technique uses a process similar to newspaper printing to form smoother and more flexible metals for making ultrafast electronic devices.

The low-cost process, developed by Purdue University researchers, combines tools already used in industry for manufacturing metals on a large scale, but uses...

Im Focus: Rostocker Forscher entwickeln autonom fahrende Kräne

Industriepartner kommen aus sechs Ländern

Autonom fahrende, intelligente Kräne und Hebezeuge – dieser Ingenieurs-Traum könnte in den nächsten drei Jahren zur Wirklichkeit werden. Forscher aus dem...

Im Focus: Superscharfe Bilder von der neuen Adaptiven Optik des VLT

Das Very Large Telescope (VLT) der ESO hat das erste Licht mit einem neuen Modus Adaptiver Optik erreicht, die als Lasertomografie bezeichnet wird – und hat in diesem Rahmen bemerkenswert scharfe Testbilder vom Planeten Neptun, von Sternhaufen und anderen Objekten aufgenommen. Das bahnbrechende MUSE-Instrument kann ab sofort im sogenannten Narrow-Field-Modus mit dem adaptiven Optikmodul GALACSI diese neue Technik nutzen, um Turbulenzen in verschiedenen Höhen in der Erdatmosphäre zu korrigieren. Damit ist jetzt möglich, Bilder vom Erdboden im sichtbaren Licht aufzunehmen, die schärfer sind als die des NASA/ESA Hubble-Weltraumteleskops. Die Kombination aus exquisiter Bildschärfe und den spektroskopischen Fähigkeiten von MUSE wird es den Astronomen ermöglichen, die Eigenschaften astronomischer Objekte viel detaillierter als bisher zu untersuchen.

Das MUSE-Instrument (kurz für Multi Unit Spectroscopic Explorer) am Very Large Telescope (VLT) der ESO arbeitet mit einer adaptiven Optikeinheit namens GALACSI. Dabei kommt auch die Laser Guide Stars Facility, kurz ...

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Stadtklima verbessern, Energiemix optimieren, sauberes Trinkwasser bereitstellen

19.07.2018 | Veranstaltungen

Innovation – the name of the game

18.07.2018 | Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Neue Anwendungen für Mikrolaser in der Quanten-Nanophotonik

20.07.2018 | Physik Astronomie

Need for speed: Warum Malaria-Parasiten schneller sind als die menschlichen Abwehrzellen

20.07.2018 | Biowissenschaften Chemie

Die Gene sind nicht schuld

20.07.2018 | Medizin Gesundheit

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics