Beschaffung geeigneter Sicherheiten eine Top-Priorität für die Finanzindustrie in Asien, bestätigt Umfrage bei Konferenz

Clearstream: Die Beschaffung der am besten geeigneten Sicherheiten zur Deckung weltweiter Finanzrisiken (Exposures) hat für die meisten Finanzinstitute in Asien nach wie vor sehr hohe Priorität, wie eine Umfrage unter Bankfachleuten bei der von Clearstream veranstalteten Global Securities Financing (GSF)-Konferenz Asien in Singapur bestätigt hat.

92,6 Prozent der Teilnehmer – Vertreter überregionaler Institute, von Markt-Infrastrukturen, Investmentbanken, Universalbanken und Zentralbanken – gaben an, dass die Ermittlung der richtigen Art von Sicherheit für ihre Organisation entweder „sehr hohe“ oder „hohe“ Priorität besitze.

Darüber hinaus erklärten 38,7 Prozent der Teilnehmer angesichts der in weiten Teilen der Welt bevorstehenden regulatorischen Änderungen, die eine höhere Besicherung von Handelsrisiken erforderlich machen werden, dass ihr Institut keinen Zugang zu einem System zur Optimierung von Sicherheiten habe. Mit Hilfe eines solchen Systems ist es möglich, das am besten geeignete Collateral zu ermitteln, zuzuordnen und dann automatisch zu ersetzen, um zu gewährleisten, dass Exposures möglichst effizient gedeckt werden.

Die Umfrageergebnisse haben sich bei Diskussionen während der vierten jährlichen Clearstream GSF-Konferenz Asien in Singapur am 23. April bestätigt. Mehr als 150 Teilnehmer aus der gesamten Region besuchten die Konferenz, um Entwicklungen in den Bereichen Sicherheitenmanagement (Collateral Management) und Wertpapierleihe in der Region Asien-Pazifik und darüber hinaus global zu erörtern.

Nach den Worten von Stefan Lepp, Head of Global Securities Financing bei Clearstream, zeigten die Umfrageergebnisse deutlich, dass die Bewältigung der Herausforderungen in punkto Sicherheiten ein weltweites Problem sei und asiatische Wertpapiere für das gesamt Angebot an verfügbaren Sicherheiten eine zunehmend bedeutende Rolle spielen.

„Wir wissen, dass reichlich Collateral am Markt verfügbar ist – doch dieses Angebot ist weitgehend fragmentiert und daher schwierig zu nutzen und zu mobilisieren. Das wiederum bedeutet, dass die Institute durch ineffizientes Sicherheitenmanagement Geld verlieren“, so Lepp.

„Die Erörterung dieser Fragen mit Branchenvertretern aus der ganzen Region Asien-Pazifik bei der erneut erfolgreichen GSF-Konferenz war nicht nur sehr konstruktiv, sondern zeigte uns auch, dass wir mit der Entwicklung unseres flexiblen und offenen Global Liquidity Hub definitiv auf dem richtigen Weg sind.“

Über Clearstream

Clearstream ist das für Nachhandelsdienstleistungen und weltweite Bereitstellung von Liquidität zuständige Segment der Gruppe Deutsche Börse. Als internationaler Zentralverwahrer (ICSD) mit Hauptsitz in Luxemburg stellt Clearstream die Nachhandelsinfrastruktur für den Eurobond-Markt und Dienstleistungen für Wertpapiere von 53 Inlandsmärkten weltweit bereit. Rund 2.500 Finanzinstitute aus über 110 Ländern bilden die Kundenbasis des Unternehmens. Die Dienstleistungspalette umfasst die Emission, Abwicklung und Verwahrung von Wertpapieren sowie die Bereiche Investment Fund Services und Global Securities Financing. Mit einem verwahrten Vermögen von 11,5 Billionen Euro ist Clearstream weltweit einer der größten Abwicklungs- und Verwahrungsdienstleister für in- und ausländische Wertpapiere. Als Zentralverwahrer (CSD) mit Sitz in Frankfurt stellt Clearstream außerdem die Nachhandelsinfrastruktur für die deutsche Wertpapierbranche bereit.
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