Internationaler Abschluss ’Master of Laws (LL.M)’ jetzt in Frankfurt erwerben

Der Schwerpunkt liegt auf Kapitalmarkt-, Bank- und Währungsrecht. Bewerbungen überdurchschnittlich qualifizierter Absolventen der Rechts- oder Wirtschaftswissenschaften ab sofort möglich

FRANKFURT. Ob Frankfurt die Nase bei der Bewerbung zur Ausrichtung der Olympiade 2012 vorne haben wird, steht noch in den Sternen. Sicher ist dagegen schon heute, dass Frankfurt bedeutendster Finanzplatz Kontinentaleuropas ist.

Kein Zweifel, dass an der Universität Frankfurt der richtige Platz zur Einrichtung eines ’Institute for Law and Finance’ ist. Das neu gegründete Institut bietet einen einjährigen Graduiertenstudiengang an, der mit dem ’Master of Laws (LL.M; Finance)’ mit den Schwerpunkten Kapitalmarkt-, Bank- und Währungsrecht abschließt und den Absolventen ein hervorragendes Entree in die Führungsetagen der internationalen Finanzwelt verschaffen soll. Das interdisziplinäre Curriculum enthält rechts- und wirtschaftswissenschaftliche Module und Praxiselemente in Form von Praktika.

Die Lehrveranstaltungen werden in englischer Sprache gehalten – ein Beleg für den Anspruch, eine fundierte Ausbildung für internationale Märkte anzubieten. Mit dem Angebot dieses Graduiertenstudiengangs im Rahmen eines Aninstituts schärft die Universität Frankfurt nicht nur ihr internationales Profil im Bereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, sondern erfüllt wiederholt aus Bankenkreisen an sie herangetragene Forderungen nach qualifizierenden Zusatzausbildungsangeboten, die in internationalem Maßstab bestehen.

Der Studiengang wird im Rahmen einer von der Dresdner Bank gestifteten Professur betreut; die Commerzbank hat die Einrichtung einer Gastprofessur in Aussicht gestellt. In unmittelbarer Nachbarschaft der von prägnanten Bankentürmen gesäumten Frankfurter Cityskyline werden maximal 35 ausgewählte Studierende von Professoren der Universität Frankfurt und Experten aus Banken und internationalen Anwaltskanzleien praxisnah unterrichtet.
Banken und Anwaltskanzleien werden den Studierenden Praktikumsplätze zur Verfügung stellen. Auf diese Weise können die Studierenden Praxiserfahrungen sammeln und direkte persönliche Kontakte knüpfen, die für eine erfolgreiche berufliche Karriere unverzichtbar sind. Auch das Bundesministerium der Finanzen wird möglicherweise Praktikumplätze anbieten.

An der Realisierung des Projektes haben sich die Europäische Zentralbank, die Deutsche Bundesbank und die Deutsche Bank von Anfang an beteiligt. Breite Unterstützung fand es zudem durch den Stifterverband der Deutschen Wissenschaft, das Land Hessen und die Stadt Frankfurt am Main so wie die DGZ DekaBank, Frankfurt am Main, die Helaba und die Deutsche Börse, die unter anderem Stipendien bereitstellten.

Das Kuratorium des Instituts wird von Prof. Bernd Fahrholz, Vorstandsvorsitzender der Dresdner Bank, geleitetet; weitere Mitglieder sind Bundesfinanzminister Hans Eichel und der Hessische Finanzminister Karl-Heinz Weimar.

Bewerbungsunterlagen und Kontakt:
Dr. Rima Dapous; Institute for Law and Finance;
Senckenberganlage 31; 60325 Frankfurt am Main
Tel.: 069-798-28719; E-Mail: dapous@pvw.uni-frankfurt.de

Anmeldeschluss: 15. Juli 2002
Kursbeginn: Wintersemester 2002
Kosten: EUR 15.000; es stehen Stipendien zur Verfügung.

Ansprechpartner für Medien

Pernille Jaeger idw

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