COMPANY – neue Software für die Personal- und Organisationsentwicklung


Für Unternehmen ist es häufig schwierig, die Kompetenzen der Mitarbeiter zu erfassen, zu bewerten und daraus den aktuellen Weiterbildungsbedarf sowie die jeweils kostengünstigsten Seminar- oder Lehrgangsanbieter zu ermitteln. Mit diesen Anforderungen hat sich ein Team von Programmierern, Pädagogen und Psychologen des Zentrums für empirische pädagogische Forschung (ZepF) der Universität Koblenz- Landau unter der Leitung von Prof. Dr. Reinhold S. Jäger intensiv beschäftigt. Das Resultat dieser Zusammenarbeit ist die neue Software COMPANY, die künftig Personal- und Organisationsentwicklern zur Verfügung steht. Das ZepF hat COMPANY vor wenigen Tagen auf der learntec 2001 in Karlsruhe erstmals präsentiert.

„Neu an der Software ist die enge Verzahnung der Daten von Mitarbeiterkompetenzen, Weiterbildungsbedarf und -angeboten sowie der Weiterbildungskosten, so dass umfangreiche Aussagen zur Personalentwicklung präzise erstellt werden können“, erklärt Stephan Spuhler, der COMPANY programmiert hat. So übernimmt COMPANY das Erstellen von Soll- und Ist-Profilen. Bewertungskriterien und Bewertungsstufen können auf der Basis der Bedürfnisse der Unternehmen frei bestimmt werden. Neben dem Festhalten der Entwicklung der Kompetenzen über die Zeit können statistische Auswertungen zur Selbst- und Fremdeinschätzung vorgenommen werden. Umfangreiche Auswertungen zum Weiterbildungsbedarf sowie Vergleiche zwischen den Kompetenzen einzelner Mitarbeiter mit denen von Vergleichsgruppen und zum Kostenkontrolling ergänzen das Leistungsspektrum der neuen Software. Mit ihrer Hilfe kann jeder Personalentwickler maßgeschneiderte Befragungsinstrumente entwickeln, elektronisch versenden und auswerten.

„Für innovative Unternehmen wird die Förderung der Sozial- und Methodenkompetenzen ihrer Mitarbeiter im globalisierenden Markt immer unverzichtbarer“, so Dr. Andreas Frey vom ZEPF, dessen wissenschaftlich fundiertes Kompetenzmodell, das in COMPANY umgesetzt ist, erstmalig Fähigkeiten detailliert beschreibt und eindeutige Bewertungs- und Beurteilungsmaßstäbe liefert. Dadurch werden alle Personalentwickler in die Lage versetzt, Fach-, Sozial- und Methodenkompetenzen ihrer Mitarbeiter selbst fachgerecht einzuschätzen.

Die Forscher und Entwickler des ZepF wollen mit COMPANY auch dazu beitragen, dass eine enge Verknüpfung zwischen Theorie und Praxis erreicht wird. Als Anwender nennt das ZepF nicht nur private Unternehmen, sondern auch Verwaltungen sowie Einrichtungen und Unternehmen des Non-Profit-Sektors. Das ZepF wird allerdings nicht selbst den Vertrieb übernehmen. „Es ist denkbar, dass sich große Unternehmen für COMPANY interessieren. Dann hätten wir einen starken Vertriebspartner“, so Prof. Dr. Reinhold S. Jäger. Die Einzelplatzversion von COMPANY ist bereits für einen Preis von rund 700 DM zu erhalten.

Kontakt:
Zentrum für empirische pädagogische Forschung (ZepF) der Universität Koblenz-Landau, Friedrich-Ebert-Str. 12, 76820 Landau, Fax: 06341-906-200

Prof. Dr. Reinhold S. Jäger: jaeger@zepf.uni-landau.de ,Tel.: 06341-906-122
Dr. Roland Arbinger: arbinger@zepf.uni-landau.de, Tel.: 06341-906-110,

Media Contact

Bernd Hegen idw

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen

Aktuelle und interessante Meldungen und Entwicklungen aus dem Bereich der Wirtschaftswissenschaften finden Sie hier zusammengefasst.

Unter anderem bietet Ihnen der innovations-report Berichte aus den Teilbereichen: Aktienmärkte, Konsumklima, Arbeitsmarktpolitik, Rentenmarkt, Außenhandel, Zinstrends, Börsenberichte und Konjunkturaussichten.

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreiben Sie einen Kommentar

Neueste Beiträge

CO2 aus der Müllverbrennung als Wertstoff nutzen

Aus industriellen Prozessen wird tonnenweise Kohlenstoffdioxid freigesetzt und gelangt als klimaschädliches Treibhausgas in die Atmosphäre. Es stattdessen aufzufangen und sinnvoll zu nutzen, ist Ziel des Projekts ReCO2NWert. Im Rahmen dieses…

Neue Modellierungen zur Optimierung elektrostatischer Spritzlackierungen

Weniger Sprühnebel, höhere Effizienz… Hochspannung hilft, Sprühverluste zu vermeiden. Welche physikalischen Prozesse bei der elektrostatisch unterstützten Spritzlackierung ineinandergreifen, zeigt jetzt erstmals ein Computermodell. Mit dessen Hilfe lassen sich Lacke, Lackieranlagen…

TUM-Absolventen schaffen Roboter für flexible Textilien

Start-up sewts mit KI-basierten Industrierobotern erfolgreich. Die Industrieroboter des Münchner Start-up setws lernen mithilfe von KI-Algorithmen, wie sie mit forminstabilen Materialien umgehen müssen. Wäschereien nutzen die Technologie bereits, um etwa…

Partner & Förderer