Entlastung der Umwelt durch digitale flexografische Druckfarben-Anwendungen

Gegenwärtig hat der Digitaldruck einen Marktanteil von 5 Prozent, innerhalb der nächsten fünf Jahre soll dieser voraussichtlich aber auf 25 Prozent ansteigen. Aufgrund dieses enormen Anstiegs wurden an einer französischer Universität die Vorteile flexografischer Druckfarben gegenüber den gebräuchlichen Offset-Druckfarben für Druckvorbereitungsanwendungen untersucht.

Die grundsätzlichen beim Druckvorbereitungsprozess von Papier auftretenden Probleme sind größtenteils auf die Tonerhaftungseigenschaften zurückzuführen. Vor diesem Hintergrund haben die verschiedenen Partner des Projektes die Tonerübertragung auf das Papier und die Tonerhaftung gemessen. Daraufhin verglichen sie ihre Ergebnisse und erstellten untereinander anerkannte und verbesserte Methoden für zuverlässige Implementierungsprozesse in der Zukunft.

Neben den Tonerhaftungseigenschaften musste auch die Druckqualität charakterisiert werden. Dies führte zur Entwicklung von drei Verfahren. Eines davon befasst sich mit der visuellen Untersuchung der gesamten Testseite zusammen mit ihrer leistungsbezogenen Klassifizierung. Ein anderes visuelles Untersuchungsverfahren behandelt das mikroskopische Bild des endgültigen Tonerauftrags. Das dritte Verfahren misst durch Bildanalyse die Linientreue und Kantenschärfe. Darüber hinaus mussten die Papiereigenschaften und die Simulation der Heißwalzen-Schmelzpunkte mit unabhängigen und reproduzierbaren Schmelzparametern analysiert werden. Man beobachtete den Einfluss dieser Parameter auf die Tonerqualität. Vergleiche zweier Toner beim Einsatz in derselben Maschine ergaben, dass eine niedrige Tonerviskosität die Tonerhaftung auf dem Papier erhöhte.

Man fand heraus, dass die Tonerübertragung von der elektrostatischen Aufladung der Papieroberfläche und die Tonerhaftung von der Oberflächenenergie des Papiers gelenkt werden. Dies führte wiederum zur qualitativen und quantitativen Charakterisierung der Tonerhaftungseigenschaften und zum Vergleich mit der Norm EN 12283: 1996, „Druck- und Büropapier Bestimmung der Tonerhaftung“. Die Messungen, die Wiederholbarkeit und die Präzision flexografischer Druckfarben-Anwendungen zeigten exemplarische Ergebnisse gegenüber den durch die Norm EN 12283 erzielten Resultaten. Durch Druckfarben auf Wasserbasis, die umweltfreundlicher als herkömmliche Offset-Druckfarben für Druckvorbereitungsanwendungen sind, wird nicht nur die Drucksachen-Qualität erhöht, sondern auch die Umwelt geschont.

Kontaktangaben

Leroy Laurence
Centre Technique du Papier
BP 251
38044
Grenoble Frankreich
Tel: +33-4-76154015
Fax: +33-4-76154016
Email: laurence.leroy@webctp.com

Media Contact

Leroy Laurence ctm

Weitere Informationen:

http://www.webctp.com

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Ökologie Umwelt- Naturschutz

Dieser Themenkomplex befasst sich primär mit den Wechselbeziehungen zwischen Organismen und den auf sie wirkenden Umweltfaktoren, aber auch im weiteren Sinn zwischen einzelnen unbelebten Umweltfaktoren.

Der innovations report bietet Ihnen interessante Berichte und Artikel, unter anderem zu den Teilbereichen: Klimaschutz, Landschaftsschutzgebiete, Ökosysteme, Naturparks sowie zu Untersuchungen der Leistungsfähigkeit des Naturhaushaltes.

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreib Kommentar

Neueste Beiträge

Mikroplastik – Schwämme als marine Bioindikatoren

Schwämme lagern als „Staubsauger der Meere“ zahlreiche Partikel ein – darunter auch Mikroplastik und andere Mikroverunreinigungen, wie LMU-Wissenschaftler zeigen. Dies macht sie zu vielversprechenden Bioindikator-Kandidaten. Die Verschmutzung der Meere durch…

Vanille-Anbau unter Bäumen fördert Schädlingsregulation

Team unter Göttinger Leitung untersucht Agroforstsysteme Der Anbau von Vanille in Madagaskar bringt den Kleinbäuerinnen und Kleinbauern ein gutes Einkommen, aber ohne Bäume und Büsche können die Plantagen sehr artenarm…

KI macht‘s möglich: Kundenwünsche von morgen, schon heute eingeplant

Wie lässt sich die Auftragsabwicklung eines Automobilherstellers optimieren? Im Projekt »KI-basierte Produktionsplanung und -steuerung« entwickeln IPA-Forscher zusammen mit der Porsche AG smarte Lösungen für die Fertigung der Zukunft. Diese helfen…

By continuing to use the site, you agree to the use of cookies. more information

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close