Integriertes Laborsystem von Siemens bringt Innovationen auch in kleinere Labors

Im Vergleich zu anderen integrierten Laborsystemen hat Dimension EXL 200 eine kleinere Anzahl von Stellplätzen für Reagenzien und benötigt eine geringere Stellfläche. Insbesondere Krankenhaus- oder spezialisierte Labors, die in der Regel eine begrenzte Anzahl an Tests durchführen, können mit dem System effizient arbeiten und dabei innovative Labortechnologie nutzen. Das Testmenü von Dimension EXL 200 deckt die meisten der von Ärzten angeforderten Tests ab.

Ein Menü für die kardiale Notfalldiagnostik ermöglicht den Nachweis von Troponin I, einem Marker für myokardiale Schäden nach einem Herzinfarkt, innerhalb von nur zehn Minuten. Weiterhin bietet das System Testpanels für therapeutisches Medikamentenmonitoring, Schilddrüsendiagnostik, Drogenscreening, Proteindiagnostik, Fertilität sowie Routine- und Spezialdiagnostik.

Dank eines integrierten Moduls für die LOCI (Luminescent Oxygen Channeling Immunoassay)- Technologie können Labormediziner auch mit geringsten Probevolumina schnelle, präzise Ergebnisse erzielen. Dies ist insbesondere in der Pädiatrie und Geriatrie von Vorteil, weil sowohl kleinen Kindern als auch alten Menschen nur wenig Blut abgenommen werden kann.

Weiterhin verfügt das Dimension-EXL-200-System über eine automatische „Clot-Detection“ zur Erkennung von Gerinnseln im Untersuchungsmaterial, die das Ergebnis verfälschen könnten.

Dimension EXL 200 bietet auch eine Schnittstelle zum VersaCell-System von Siemens. Diese Automationslösung verbindet zwei Laborsysteme, um das Probenmanagement im Labor zu vereinfachen und zu beschleunigen. VersaCell erkennt automatisch anhand der Barcodes, welche Tests bei der jeweiligen Patientenprobe durchgeführt werden sollen und ordnet die Probe dem richtigen System zu.

Das hier genannte Produkt ist in einigen Ländern noch nicht käuflich zu erwerben. Aufgrund von medizinprodukterechtlichen Vorgaben kann die zukünftige Verfügbarkeit in keinem Land zugesagt werden. Detaillierte Informationen sind bei der jeweiligen Siemens Organisation vor Ort erhältlich. Der Siemens-Sektor Healthcare ist weltweit einer der größten Anbieter im Gesundheitswesen und führend in der medizinischen Bildgebung, Labordiagnostik, Krankenhaus-Informationstechnologie und bei Hörgeräten. Siemens bietet seinen Kunden Produkte und Lösungen für die gesamte Patientenversorgung unter einem Dach – von der Prävention und Früherkennung über die Diagnose bis zur Therapie und Nachsorge. Durch eine Optimierung der klinischen Arbeitsabläufe, die sich an den wichtigsten Krankheitsbildern orientiert, sorgt Siemens zusätzlich dafür, dass das Gesundheitswesen schneller, besser und gleichzeitig kostengünstiger wird. Siemens Healthcare beschäftigt weltweit rund 48.000 Mitarbeiter und ist rund um den Globus präsent. Im Geschäftsjahr 2010 (bis 30. September) erzielte der Sektor einen Umsatz von 12,4 Milliarden Euro und ein Ergebnis von rund 750 Millionen Euro.

Media Contact

Sonja Fischer Siemens Healthcare

Weitere Informationen:

http://www.siemens.com/healthcare

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizintechnik

Kennzeichnend für die Entwicklung medizintechnischer Geräte, Produkte und technischer Verfahren ist ein hoher Forschungsaufwand innerhalb einer Vielzahl von medizinischen Fachrichtungen aus dem Bereich der Humanmedizin.

Der innovations-report bietet Ihnen interessante Berichte und Artikel, unter anderem zu den Teilbereichen: Bildgebende Verfahren, Zell- und Gewebetechnik, Optische Techniken in der Medizin, Implantate, Orthopädische Hilfen, Geräte für Kliniken und Praxen, Dialysegeräte, Röntgen- und Strahlentherapiegeräte, Endoskopie, Ultraschall, Chirurgische Technik, und zahnärztliche Materialien.

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreiben Sie einen Kommentar

Neueste Beiträge

Neutronen-basierte Methode hilft, Unterwasserpipelines offen zu halten

Industrie und private Verbraucher sind auf Öl- und Gaspipelines angewiesen, die sich über Tausende von Kilometern unter Wasser erstrecken. Nicht selten verstopfen Ablagerungen diese Pipelines. Bisher gibt es nur wenige…

Dresdner Forscher:innen wollen PCR-Schnelltests für COVID-19 entwickeln

Noch in diesem Jahr einen PCR-Schnelltest für COVID-19 und andere Erreger zu entwickeln – das ist das Ziel einer neuen Nachwuchsforschungsgruppe an der TU Dresden. Der neuartige Test soll die…

Klimawandel und Waldbrände könnten Ozonloch vergrößern

Rauch aus Waldbränden könnte den Ozonabbau in den oberen Schichten der Atmosphäre verstärken und so das Ozonloch über der Arktis zusätzlich vergrößern. Das geht aus Daten der internationalen MOSAiC-Expedition hervor,…

Partner & Förderer