Brikettierpresse presst Metallspäne unter Hochdruck

Die Brikettierpresse erreicht abhängig von der Spangeometrie einen Durchsatz von maximal 480 Metallbriketts pro Stunde. Dafür presst die Anlage bis zu 3000 kg Metallspäne mit einem Pressdruck von maximal 435 t, erläutert der Hersteller.

Brikettierpressen in unterschiedlicher Größe

Je nach Bedarf werden die Brikettierpressen in unterschiedlichen Größen und Leistungen gebaut. Die den Angaben zufolge stärkste Brikettierpresse des Unternehmens produziert bis zu 480 Metallbriketts pro Stunde – je nach Einstellung, Material und Spangeometrie. Die hergestellten Briketts haben einen Durchmesser von 120 mm und eine Länge von bis zu 150 mm.

Als Antrieb für das leistungsgeregelte Hydraulikaggregat dient ein 90 kW-Drehstrommotor. Aufgrund der hohen Leistung soll sich die Brikettierpresse insbesondere für den Einsatz in großen metallbearbeitenden Betrieben eignen.

Brikettierpresse arbeitet automatisch

An dem Bedien- und Anzeigedisplay müsse der Anwender nur wenige Angaben machen; dazu gehören Pressdruck und Beschickungszeit. Anschließend arbeitet die Brikettierpresse automatisch und ohne Aufsichtspersonal.

Sobald sich eine ausreichende Menge von Spänen im Einfülltrichter befindet, fördert eine Schnecke die Metallspäne in den Pressraum, wo sie zu Briketts verarbeitet und über Brikettförderer in die jeweiligen Auffangbehälter transportiert werden.

Brikettierpresse steigert Wert der Metallspäne

Der Hauptnutzen für Unternehmen der metallverarbeitenden Branche liegt, wie der Anbieter ausführt, in der Wertsteigerung der Metallspäne. Sie wird durch die hohe Verdichtung der Späne erreicht. Die erzeugten Briketts könnten als wertvoller Stückschrott in den Metallhandel abgegeben werden.

Dabei lassen sich die Briketts einfacher chargieren, was zu kürzeren Schmelzzeiten und geringerem Stromverbrauch sowie einer besseren Ausnutzung der Kapazitäten führe. Die kompakte Form verringert den Abbrand, was letztlich für eine maximale Ausbringung sorgt.

Brikettierpresse führt Kühlschmiermittel in die Maschine zurück

Viele Metallbearbeiter können, so heißt es, noch einen weiteren Pluspunkt erzielen: Das Kühlschmiermittel soll sich mitunter direkt in den Filterkreislauf der Maschine rückspeisen lassen, was zum einen den Schmiermittelverbrauch reduziert und zum anderen hohe Entsorgungskosten durch erhöhten Restfeuchtegehalt im Spanmaterial vermeidet.

Ruf GmbH & Co. KG auf der Metav 2010: Halle 9, Stand B56

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Monika Zwettler MM MaschinenMarkt

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