Wärmedämmung: "Der größte Irrtum der Bauphysik?"

v.l.n.r. Die Baurebellen: Prof. Dr.-Ing.habil Claus Meier, Ing. Wilhelm Mohorn, Geschäftsführer Aquapol und Rolf Köneke, deutscher Bausachverständiger <br> <br>

Der so genannte U-Wert (vormals k-Wert) sei ein völlig ungeeignetes Mittel zur Erreichung von Energiespareffekten, behaupten die deutschen Baurebellen Prof. Dr.-Ing. habil. Claus Meier und der Schimmelpilzsachverständige Rolf Köneke. Anlass war eine Baufachtagung mit über 150 Architekten, Planern und anderen Bauspezialisten, zu der die Mauertrockenlegungsfirma Aquapol GmbH am 27. und 28. Juni nach Reichenau an der Rax geladen hatten.

Nach Ansicht von Meier und Köneke sei die gängige Wärmeschutzpraxis eine der größten Irrtümer der Bauphysik. Sie berufen sich auf das sogenannte „Lichtenfelser Experiment“, das durch eine Darstellung im ARD die deutsche Baubranche aufgerüttelt hatte. Ein Wärmestrahler (150 Watt Infrarotlampe) mit gleichbleibender Entfernung und konstanter Strahlungsdauer von zehn Minuten bewirkt für unterschiedliche Baustoffplatten in vier Zentimeter Tiefe (Unterseite Platte) unterschiedliche Temperaturerhöhungen. Der sich ergebende Temperaturunterschied lässt ihrer Meinung nach Rückschlüsse auf die Thermostabilität und Dämmwirkung der Baustoffe zu. Die beste Wirkung gegen Temperaturveränderung und Wärmeabfluss zeigten beim Lichtenfelser Experiment die Naturbaustoffe Holz und Ziegel trotz ihrer „schlechten“ U-Werte. Die Baustoffe mit „guten“ U-Werten, Polystyrol und Mineralwolle lieferten hingegen gegenteilige Ergebnisse.

Schützenhilfe lieferten sie auch dem heimischen Baurebell, dem niederösterreichischen Erfinder Ing. Wilhelm Mohorn, der nach einer von ihm erfundenen Methode feuchte Mauern ohne Chemie, ohne Strom und ohne aufwändige Bauarbeiten absolut umweltfreundlich trockenlegt. Das Aquapolgerät funktioniert simpel: Es polt Wassermoleküle um und schickt sie zurück ins Erdreich ohne direkt mit dem Mauerwerk in Berührung zu kommen. Sein System wurde europaweit über 27.000 mal erfolgreich eingesetzt, trotzdem erhielt bis heute keine Ö-Norm Zertifizierung. Diese Tatsache war natürlich Öl auf die Mühlen der deutschen Bauphysiker, die das gesamte Zertifizierungssystem seit Jahren heftig kritisieren.

Nähere Auskünfte über das Aquapol- Mauertrocknen:
Aquapol GesmbH
Schneedörflerstr. 23
A-2651 Reichenau/Rax
Tel.: 02666/53872-0 FaxDW 20
E-Mail: office@aquapol.at

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Mag. Susanne Dielacher pte.online

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