Institut für Zuckerrübenforschung wird An-Institut der Universität Göttingen

Zusammenarbeit mit der Fakultät für Agrarwissenschaften stärkt den Wissenschaftsstandort

Das Institut für Zuckerrübenforschung hat auf Beschluss des Senats der Georg-August-Universität Göttingen den Status eines An-Instituts der Hochschule erhalten. Die Fakultät für Agrarwissenschaften und das in Göttingen ansässige Institut arbeiten bereits seit vielen Jahren in Forschung und Lehre eng zusammen. Zukünftig soll diese Kooperation, beispielsweise durch die Einführung eines internationalen Promotionsstudienganges, weiter ausgebaut werden.

(pug) Das Institut für Zuckerrübenforschung hat auf Beschluss des Senats der Georg-August-Universität Göttingen den Status eines An-Instituts der Hochschule erhalten. Die Fakultät für Agrarwissenschaften und das in Göttingen ansässige Institut arbeiten bereits seit vielen Jahren in Forschung und Lehre eng zusammen. Zukünftig soll diese Kooperation, beispielsweise durch die Einführung eines internationalen Promotionsstudienganges, weiter ausgebaut werden. „Durch die An-Institutsbildung erzielen wir eine einmalige Profilbildung in Wissenschaft, Forschung und akademischer Aus-bildung für die Fakultät und unser Institut im internationalen Vergleich“, sagt Institutsleiter Prof. Dr. Bernward Märländer. Die Anerkennung als „An-Institut“ wurde von dem Gremium der Universität am 5. Juni 2002 beschlossen und im Rahmen der 5. Göttinger Zuckerrübentagung, die am 4. und 5. September 2002 stattfand, der Öffentlichkeit vorgestellt.

Für die Forschung biete die Verknüpfung der Göttinger Fakultät für Agrarwissenschaften mit dem Institut für Zuckerrübenforschung hervorragende technisch-methodische Vorraussetzungen, erklärt Prof. Märländer. Jetzt gelte es gemeinsame Forschungsprojekte zu konzipieren und Drittmittel einzuwerben. Das Lehrangebot der agrarwissenschaftlichen Fakultät, die das Institut für Zuckerrübenforschung teilweise mit gestaltet, soll um neue Lehrformen und Weiterbildungsangebote für den nationalen und internationalen Wissenschaftlernachwuchs erweitert werden. Strategische Bedeutung komme dabei der Vereinbarung zu, zukünftig gemeinsam den geplanten Promotionsstudiengang „International Ph.D. Program for Agricultural Science“ anzubieten.

Das Institut für Zuckerrübenforschung ist, so der Institutsleiter, die zentrale Forschungseinrichtung zur Entwicklung von Verfahren nachhaltiger Zuckerrübenproduktion in Deutschland und wird vom Verein der Zuckerindustrie (Bonn) getragen. Zur Zeit arbeiten 13 Wissenschaftler, 7 Doktoranden und 25 Mitarbeiter im technisch-administrativen Bereich in der Einrichtung. „Inhaltlich konzentriert sich unsere Arbeit darauf, Umwelt schonende Anbauverfahren von Zuckerrüben zu entwickeln und zu optimieren, die Rentabilität des Zuckerrübenanbaus zu erhalten und Kriterien zur Definition der technischen Qualität von Zuckerrüben zu erarbeiten“, so Prof. Märländer. Die Einrichtung geht auf eine Forschungsstation für Zuckerrübenbau von 1882 in Bernburg/Halle zurück. 1947 nahm die Forschungsstelle ihre Arbeit in einigen Räumen des Versuchsgutes in Göttingen-Holtensen auf und etablierte bereits 1953 bei der offiziellen Institutsgründung eine erste Zusammenarbeit mit der Georg-August-Universität Göttingen.

Kontaktadresse:
Dr. Nicol Stockfisch
Institut für Zuckerrübenforschung
an der Georg-August-Universität Göttingen
Holtenser Landstr. 77, 37079 Göttingen
Tel.: 0551 – 50 562 22, Fax: 0551 – 50 562 99
e-mail: stockfisch@ifz-goettingen.de

Media Contact

Marietta Fuhrmann-Koch idw

Weitere Informationen:

http://www.ifz-goettingen.de/

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