Biowissenschaften Chemie

Der innovations-report bietet im Bereich der "Life Sciences" Berichte und Artikel über Anwendungen und wissenschaftliche Erkenntnisse der modernen Biologie, der Chemie und der Humanmedizin.

Unter anderem finden Sie Wissenswertes aus den Teilbereichen: Bakteriologie, Biochemie, Bionik, Bioinformatik, Biophysik, Biotechnologie, Genetik, Geobotanik, Humanbiologie, Meeresbiologie, Mikrobiologie, Molekularbiologie, Zellbiologie, Zoologie, Bioanorganische Chemie, Mikrochemie und Umweltchemie.

Erfolgreich durch Schlaf

Salzburger Forscher entdecken das Lernen beim „Pfeifen“

Wissenschaftler der Salzburger Universität haben in neuesten Entdeckungen festgestellt, dass sich bei Nervenzellen von Ratten im Schlaf dasselbe Aktivitätsmuster beobachten lässt wie während eines am Tag vorangegangenen Labyrinthlaufs. Die Tiere erleben die Tageserfahrungen sozusagen als „Replay“. Offensichtlich dient der Schlaf nicht nur zur Erholung, sondern auch als eine Art Lernprozess, berichtet die Universität.

„Ä

Knochenmark prägt T-Zell-Immunität

Nach bisheriger Lehrmeinung „erlernen“ die T-Lymphozyten ihre Fähigkeit zur spezifischen Immunabwehr in Lymphknoten und Milz. Ein interdisziplinäres Team um Professor Volker Schirrmacher im Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) stellt dieses Dogma der Immunologie in Frage. In der Zeitschrift „Nature Medicine“* weisen die Wissenschaftler erstmals nach, dass die primäre T-Zell-Antwort auf im Blut zirkulierende Antigene ganz wesentlich im Knochenmark geprägt wird.

Die T-Lymphozyten sind die

Mikrosensoren für Bioanalytik

Im CiS wurden Mikrosensoren zur Impedanzmessung an kleinsten Flüssigkeitsproben entwickelt. Mittels Immobilisierung spezifischer sensitiver Schichten auf dem Sensor ist die Detektion biologischer Substanzen wie Mikroorganismen, Antikörper u.a. möglich. Die Sensoroberfläche aus Silziumnitrid gewährleistet chemisch inertes Verhalten und damit hohe Stabilität.

Die Siliziumbasierten monolytischen Streufeld-Mikrosensoren sind nur wenige mm2 groß (s. Abb.). Damit sind sie besonders geeignet für M

Antikrebs-Moleküle als Trojanische Pferde

Mit Präzisionsschlägen gezielt Krebszellen bekämpfen, ohne gesundes Gewebe in Mitleidenschaft zu ziehen – diesem Ziel sind Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und der Heidelberger Universitätsklinik einen Schritt näher gekommen. Ihre Strategie erinnert an den Trick mit dem Trojanischen Pferd: Maßgeschneiderte Moleküle werden huckepack mit krebshemmenden Substanzen beladen und gezielt in Tumorzellen eingeschleust.

Nach wie vor sind die Nebenwirkungen bei einer Chemot

Protein S100A1 stärkt die gesamte Muskulatur

Protein S100A1 stärkt die gesamte Muskulatur, nicht nur den Herzmuskel / Preisgekrönte Arbeit: Heidelberger Wissenschaftler entschlüsseln Funktion und Struktur

Wer zu wenig von diesem Treibstoff im Herzen hat, dessen Herz schlägt nicht mit voller Kraft: Wissenschaftler des Universitätsklinikums Heidelberg haben erstmals im Tierversuch bewiesen, dass ein Protein mit dem Namen S100A1 die Pumpleistung des Herzens erhöht und damit ihre früheren Untersuchungsergebnisse an Herzmuskelzelle

Legasthenie ist Gendefekt

Finnische Forscher auf der Spur der Leseschwäche

Legasthenie tritt in manchen Familien gehäuft auf. Finnische Forscher haben nun herausgefunden, dass die Ursache möglicherweise in den Genen liegt und damit vererblich ist. Das berichten die Forscher im Wissenschaftsmagazin Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS).

Jeder zehnte ist nach Angaben der Forscher von Lese- und Schreibschwierigkeiten betroffen. Das Forscherteam um Juha Kere vom Karolinska Institut an d

Seite
1 3.303 3.304 3.305 3.306 3.307 3.499