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Erdschwerefeld und Stripptechnologie: Grundwasserforscher in Dresden geehrt

Für seine Untersuchungen des Einflusses von lokalen Wasserspeicheränderungen auf das Erdschwerefeld wurde Benjamin Creutzfeldt ausgezeichnet. Die überzeugenden Untersuchungsergebnisse wurden mehrfach international publiziert und sind in seiner Dissertation “The effect of water storages on temporal gravity measurements and the benefits for hydrology” zusammengefasst. Creutzfeldt promovierte im Oktober 2010 am Institut für Erd- und Umweltwissenschaften an der Universität Potsdam.

Michael Glöckner erhielt die Auszeichnung für die Weiterentwicklung innovativer Grundwasser-Sanierungstechnologien, dargestellt in seiner 2009 an der TU Bergakademie Freiberg vorgelegten Dissertation „Beitrag zur Entwicklung anoxischer Vakuum-Stripptechnologien zur Behandlung kontaminierter Grundwässer“. Die Arbeit wurde im Grenzbereich zwischen Geoströmungs- und Umweltverfahrenstechnik angelegt und integriert Theorien und Methoden beider ingenieurwissenschaftlicher Disziplinen.

Die Auszeichnung erfolgte im Rahmen der Dresdner Grundwassertage, welche unter der Schirmherrschaft des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft die Wirkungen des Grundwasserwiederanstiegs in Bergbaufolgelandschaften zum Thema hatten.

Die Stiftung zur Förderung der „Wissenschaftlichen Schule Zunker-Busch-Luckner“ ist die erste Umweltstiftung in den neuen Bundesländern. Zweck der Stiftung ist es, Forschung, Bildung u. Weiterbildung des unter den besonderen Schutz der Allgemeinheit stehenden Umweltgutes Grundwasser zu fördern.



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