Demnach wurden in diesem Zeitraum Waren im Wert von 458,3 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 383,6 Milliarden Euro importiert. Damit stiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum die deutschen Ausfuhren insgesamt nominal um 17,1 Prozent und die Einfuhren um 15 Prozent. Der Außenhandelsüberschuss betrug damit 74,7 Milliarden Euro, nach 57,7 Milliarden Euro im ersten Halbjahr 2009.
“Obwohl wir derzeit besser dastehen als unsere Nachbarn schauen wir nur verhalten optimistisch ins vierte Quartal und ins nächste Jahr 2011. Die Ursache dafür liegt in den Risiken aus den ungelösten Schulden- und Währungsproblemen. Die Krise schwelt weiter. Durch die Rettungsaktionen der EU wurde bislang nur Zeit gekauft. Es gibt berechtigte Zweifel am ernsthaften Sparwillen insbesondere der südeuropäischen Länder. Das Managen der Schuldenkrise und der Abbau der Staatsdefizite sind der einzige Schlüssel für einen lang anhaltenden wirtschaftlichen Aufschwung. Hier sind die wirtschaftlichen Eliten gefordert, dies der Bevölkerung in Europa klarzumachen”, so Börner abschließend.




