Kluge Köpfe finden kreative Lösungen

Ein spannender Tag für alle Teilnehmer der Endrunde des 28. Bundeswettbewerb Informatik. Prof. Dr. Nicole Schweikardt, Beiratsvorsitzende des Bundeswettbewerb Informatik, zeichnete heute am Institut für Informatik in Freiburg fünf Nachwuchstalente als Bundessieger aus.

Die Bundesssieger werden in die Studienstiftung des deutschen Volkes aufgenommen, sie und die weiteren Preisträger erhalten für Ihre herausragenden Leistungen zudem Sach- oder Geldpreise.

Ausgezeichnet wurden:

Bundessieger:
Julian Bangert (Stuttgart), Daniel Hugenroth (Ostbevern), Jonathan Schmidt-Dominé (Düsseldorf), Martin Thoma (Gersthofen) und Philip Trettner (Trittau)
Preisträger:
Johannes Bader (Calw), Sebastian Gieße (Kassel), Paul Görlach (Schleusingen), Michael Hahn (Sindelfingen), Matthias Linder (Duisburg), Julian Risch (Berlin)
Ingo-Wegener Preis für die herausragende Gesamtleistung:
Philip Trettner
Insgesamt haben über 1.000 Jugendliche aus dem gesamten Bundesgebiet an dem Wettbewerb teilgenommen. In der Endrunde in Freiburg mussten sich die 28 Finalisten einer Jury aus 16 Informatikern von Schulen, Hochschulen und aus der Wirtschaft stellen. An den zwei Wettbewerbstagen galt es, in Teamarbeit kreative Lösungen zu Fragestellungen aus dem Bereich der Algorithmik und Spieltheorie zu entwickeln. Eine der Wettbewerbsaufgaben bestand darin, sehr große Datenmengen unter Verwendung von sehr wenig Speicherplatz zu verarbeiten. Eine Frage, die z. B. für Suchmaschinen im Internet oder für Online-Analysen von Telefonverbindungen wichtig ist, um rechtzeitig auf überlastete Leitungen reagieren zu können. In Einzelgesprächen konnten die Teilnehmer ihre Problemlösungsfähigkeit und ihr großes Informatik-Wissen unter Beweis stellen.

„Die Finalisten des Bundeswettbewerbs gehören zum Spitzennachwuchs der deutschen Informatik. Im gesamten Verlauf des Wettbewerbs haben sie eindrucksvoll nachgewiesen, dass sie sämtliche für dieses Fach wichtigen Kompetenzen und Begabungen im höchsten Maße besitzen“, fasst Schweikardt ihre Eindrücke der letzten Tage zusammen. „Der Bundeswettbewerb leistet so einen wichtigen Beitrag dazu, hervorragenden Nachwuchs für die Informatik und die Gestaltung der Informations- und Kommunikationsgesellschaft zu gewinnen.“

Die Endrunde des diesjährigen Bundeswettbewerbs Informatik und die Siegerehrung wurde zum ersten Mal vom Institut für Informatik in Freiburg ausgerichtet. „Es war unheimlich spannend zu sehen, wie vielseitig die Lösungen ausgefallen sind, die die Schüler erarbeitet haben. Das Motto unseres Informatikinstitutes lautet ‚Wir schreiben Zukunft‘ und ich bin überzeugt, heute einige Informatik-Talenten gesehen zu haben, die in naher Zukunft unsere sich schnell wandelnde, dynamische Disziplin mitprägen werden“, so der Eindruck von Prof. Dr. Bernd Becker, Dekan der Technischen Fakultät und Inhaber der Professur für Rechnerarchitektur am Institut für Informatik.

Der Bundeswettbewerb Informatik ist ein Leistungswettstreit für Jugendliche bis 21 Jahre. Er ist Kern der Initiative „Bundesweit Informatiknachwuchs fördern“ (BWINF) der Gesellschaft für Informatik e.V. (GI), des Fraunhofer-Verbunds IuK-Technologie sowie des Max-Planck-Instituts für Informatik. Er wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert, von den Kultusministerien der Länder unterstützt und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten.

Die Durchführung der Endrunde in Freiburg wurde ermöglicht durch: Google Switzerland GmbH (Hauptsponsor), SICK AG, Waldkirch (Platinsponsor) und den Goldsponsoren embex GmbH, Toyota Europa und Wirtschaftsförderung Region Freiburg.

Natascha Thoma-Widmann

Kontakt:
Prof. Dr. Bernd Becker
Institut für Informatik
Tel: 0761/203-8141
E-Mail: becker@informatik.uni-freiburg.de
Natascha Thoma-Widmann
Referentin PR/Marketing
Tel.: 0761/203-8056
E-Mail: thoma-widmann@tf.uni-freiburg.de

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